> Eine eindeutige Aussage des Herstellers zu USB-Host habe ich allerdings
> nicht gefunden.
Das Gerät hat an der Unterseite einen Stecker, an dem alle wichtigen
Signale anliegen. Da gibt es Audio-/Video-Ausgang, serielle
Schnittstelle, JTAG und eben USB. Nach meinem Verständnis ist aber dort
kein Root-Hub integriert. Ob das bedeutet, daß man direkt nur ein
USB-Gerät anschließen kann oder daß man auf jeden Fall einen Hub
braucht, weiß ich nicht. Ich habe ein Breakout-Board, das einen USB-Hub
enthält. Da kann man dann vier USB-Geräte anschließen.
> Die Entwicklung für dieses Gerät (Toolchain, SDK) scheint mir auch
> etwas undurchsichtig.
Die Toolchain basiert auf einem arm-elf-gcc mit newlib für Linux. Ein
offizielles SDK gibt es soweit ich weiß nicht, aber Beispielcode und
Tutorials lassen sich leicht finden. Es gibt auf
http://wiki.gp2x.org/wiki/Main_Page auch ein Wiki zum GP2X, wo es auch
einiges zur Programmierung gibt. Da findet man auch Links zu fertigen
Toolchains.
Das FOX-Board wäre bestimmt auch eine interessante Alternative, je
nachdem, was du damit vorhast. Die Idee mit dem RC-Akku und dem
low-drop-Regler sollte gehen.
Ohne Display und Tasten wäre vielleicht noch ein NSLU2 eine Alternative.
Das ist eigentlich ein NAS, aber es läuft ebenfalls unter Linux und kann
selbst programmiert werden. Dafür gibt es sogar ein Debian. USB hat das
Gerät auch, und zwar sogar 2.0 high speed. Siehe
http://de.wikipedia.org/wiki/NSLU2 . Das Gerät kostet neu gerade mal 80
Euro.