Hallo zusammen,
ich möchte die angehängte Schaltung mit Photodiode und
Operationsverstärker (LM358) bauen, damit Licht messen und die
Ausgangsspannung messen. Nun ist das Ganze aber nicht so mein
Fachgebiet, weshalb ich ein paar Fragen dazu habe:
Was nehme ich hier am Besten als Versorgungsspannung? Eine Batterie? Das
Licht welches gemessen werden soll, wird wohl ziemlich klein sein.
Und wie genau schließe ich denn so eine Versorgungsspannung an einen OPV
angeschlossen? Das versteh ich nicht so ganz.
Vielen Dank für Eure Hilfe.
Olaf F. schrieb:> Was nehme ich hier am Besten als Versorgungsspannung?
Am besten eine aus dem Bereich, der im Datenblatt vom OPV steht.
> Eine Batterie?
Siehe oben - wenn Spannung und Leistung passen, warum nicht.
> Das Licht welches gemessen werden soll, wird wohl ziemlich klein sein.
wenn Du schwach meinst - dann brauchst Du wohl eine hohe Verstärkung und
einen passenden Sensor/Fotodiode/Footowiderstand/LED..
>> Und wie genau schließe ich denn so eine Versorgungsspannung an einen OPV> angeschlossen? Das versteh ich nicht so ganz.
Plus an die 8, Minus an die 4 für den OPV oben
Rainer U. schrieb:> Olaf F. schrieb:>> Was nehme ich hier am Besten als Versorgungsspannung?>> Am besten eine aus dem Bereich, der im Datenblatt vom OPV steht.>>> Eine Batterie?>> Siehe oben - wenn Spannung und Leistung passen, warum nicht.>>> Das Licht welches gemessen werden soll, wird wohl ziemlich klein sein.>> wenn Du schwach meinst - dann brauchst Du wohl eine hohe Verstärkung und> einen passenden Sensor/Fotodiode/Footowiderstand/LED..>>>>> Und wie genau schließe ich denn so eine Versorgungsspannung an einen OPV>> angeschlossen? Das versteh ich nicht so ganz.>> Plus an die 8, Minus an die 4 für den OPV oben
Erstmal danke für die Antwort.
Das heißt, wenn ich eine Batterie nehme, dann Pluspol der Batterie an
die 8 und Minuspol an die 4, richtig?
Olaf F. schrieb:> ich möchte die angehängte Schaltung mit Photodiode und> Operationsverstärker (LM358) bauen,
Da dieser Grossvater eines OPVs eine hohe Offsetspannung hat,
kannst Du mit obiger Schaltung nur recht hohe Beleuchtungs-
stärken messen. Als erstes solltest Du mal genauer beschreiben,
was Du wirklichessen willst. Die Frage der Versorgungsspannung
ist da zweitrangig.
Harald W. schrieb:> Da dieser Grossvater eines OPVs eine hohe Offsetspannung hat,> kannst Du mit obiger Schaltung nur recht hohe Beleuchtungs-> stärken messen.
Die Offsetspannung stört kaum, eher der Eingangsruhestrom, der bei
diesem Typ ebenfalls recht hoch ist. Diesen kann man zwar mit einem
zusätzlichen Widerstand (gleichgroß wie der Gegenkopplungswiderstand)
vor dem nichtinvertierenden Eingang kompensieren, dann bleibt aber immer
noch der Offsetstrom, der zwar niedriger ist, aber immer noch stören
könnte.
Oder hast du vielleicht genau diesen gemeint und dich nur vertippt?
@Olaf:
Für empfindliche Photodiodenverstärker ist ein Opamp mit FET-Eingängen
meist die bessere Wahl.
Yalu X. schrieb:> Harald W. schrieb:>> Da dieser Grossvater eines OPVs eine hohe Offsetspannung hat,>> kannst Du mit obiger Schaltung nur recht hohe Beleuchtungs->> stärken messen.>> Die Offsetspannung stört kaum, eher der Eingangsruhestrom, der bei> diesem Typ ebenfalls recht hoch ist. Diesen kann man zwar mit einem> zusätzlichen Widerstand (gleichgroß wie der Gegenkopplungswiderstand)> vor dem nichtinvertierenden Eingang kompensieren, dann bleibt aber immer> noch der Offsetstrom, der zwar niedriger ist, aber immer noch stören> könnte.>> Oder hast du vielleicht genau diesen gemeint und dich nur vertippt?>> @Olaf:>> Für empfindliche Photodiodenverstärker ist ein Opamp mit FET-Eingängen> meist die bessere Wahl.
Danke für den Tipp. Hättest du da vielleicht zufällig einen Opamp als
Beispiel??
noch eine Frage: was ich nicht ganz verstehe ist, wenn im Datenblatt zum
einen "Versorgungsspannung einzeln" und "Versorgungsspannung doppelt"
drin steht. Was bedeutet das?
Olaf F. schrieb:> Danke für den Tipp. Hättest du da vielleicht zufällig einen Opamp als> Beispiel??TL072 wäre einer im gleichen Gehäuse, da wäre auch die Batterie gleich
anzuschließen. Oder der TL074, da hättest du gleich 4 OpAmps in einem
14poligen Gehäuse. Da würde Batterie Plus dann an Pin4 und Batterie
Minus an Pin 11 gehören, wenn ich mich recht entsinne, solltest du dich
aber nochmal im Datenblatt vergewissern.
Olaf F. schrieb:> noch eine Frage: was ich nicht ganz verstehe ist, wenn im Datenblatt zum> einen "Versorgungsspannung einzeln" und "Versorgungsspannung doppelt"> drin steht. Was bedeutet das?
Das bedeutet dass du den OpAmp/die OpAmps entweder mit einer
Spannungsquelle versorgen kannst, dann kannst du aber nur positive
Spannungen messen. Du kannst ihn aber auch mit 2 Spannungsquellen
versorgen. Minus der einen Spannungsquelle an Minus vom OpAmp, Plus der
einen Spannungsquelle an Minus der andren Spannungsquelle, Plus der
andren Spannungsquelle an OpAmp Plus. Und die beiden
zusammengeschalteten Pole sind dann deine Masse. 0V.
Hallo,
> Olaf F. schrieb:> ich möchte die angehängte Schaltung mit Photodiode und> Operationsverstärker (LM358) bauen, damit Licht messen und die> Ausgangsspannung messen. Nun ist das Ganze aber nicht so mein> Fachgebiet,
umso eher solltest du mal erklären, worum es genau geht.
> Was nehme ich hier am Besten als Versorgungsspannung? Eine Batterie?
Wer soll dir da einen guten Rat geben, wenn du rein gar nix zur
Anwendung sagst?
Soll Gleichlicht oder Wechsellicht vertstärkt werden.
Versorgung aus einer Batterie ist sicher notwendig, wenn man ein
Handheld-Gerät haben will. Ansonsten ist in der Regel die Versorgung
z.B. aus einem Steckernetzteil besser, außer, man braucht das Gerät nur
selten und nur kurzzeitig.
> Das Licht welches gemessen werden soll, wird wohl ziemlich klein sein.
Was ist "kleines Licht"?
> Und wie genau schließe ich denn so eine Versorgungsspannung an einen OPV> angeschlossen? Das versteh ich nicht so ganz.
Schaltungen für OPV werden im Internet zu hunderten/tausenden
publiziert.
So eine Transimpedanzschaltung ist ein etwas spezieller Anwendungsfall.
Wie schon geschrieben, wählt man dafür besser einen OPV mit angepassten
Eigenschaften (kleiner Biasstrom), also z.B. ein TL081 oder TL082 oder
ähnlich. Für "sehr kleines Licht" auch noch spezielleere OPA604.
Solche werden normal mit einer symetrischen Stromversorgung z.B. +/-12V
versorgt. Es geht aber auch z.B. mit +/-9V (also 2 x 9V-Blöcke)
Unter Umständen kann man darauf verzichten, aber dann muß man die
Schaltung speziell für den Betrieb "Singlesupply" anpassen.
Erkläre also genauer, was es werden soll. Dann bekommst du auch eher
sachdienliche Hinweise.
Gruß Öletronika