LPC 17xx Entwicklungsumgebung

Gast #2600705
Hallo Forum,

ich hab schon div. Beiträge gegoogelt und auch einiges hier im Forum 
gelesen, aber finde nicht die Antworten auf meine Fragen:

1) Entwicklungsumgebung soll gnu-arm sein, was soweit kein Problem ist.
Gibt es aber eine ISP-Software für die CPU, mit der ich unter Linux 
flashen kann ?

2) lässt sich über die JTAG-Schnittstelle der Prozessor ebenfalls 
flashen ?
Gast
Hi,

ja, der Core lässt sich über JTAG und SW flashen, und wohl auch mit 
FlashMagic von NXP über die serielle (habs nicht getestet).

Ist das ein privates Projekt? Wie wärs ansonsten mit Keil MDK-ARM? Da 
hast du alle Komponenten zusammen drin, incl. RTX.

Für gnu musst dir erst mal alles zusammensuchen, viel Spass dabei :-)


VG,
/th.
Gast
jo, privat, für Keil ist kein Geld übrig - wobei ich bisher mit dem 
gnu-gcc immer gut gefahren bin. Ich hab mir soweit auch schon fast alles 
zusammengesucht.

Wie schauts mit einer ISP-Software für linux aus ?
Flashmagic gibt es leider nur für windows und mac.
Gast
schaut soweit gut aus, einziges problem ist nur, dass mein laptop keine 
uart-schnittstelle mehr hat...

lässt sich das ganze über einen ftdi-cs problemlos umwandeln oder gibt 
es da dann probleme ?
Gast
Naja... 770 Euro muss man erst einmal haben, aber ansonsten sieht 
code-red wirklich vielversprechend aus.

Zum ISP-Programmierer-Hardware: kann mir da bitte auch jemand paar 
genauere informationen zukommen lassen ?

USB->Seriell ist soweit ja kein Problem, aber ich muss allerdings auch 
p2[10] gegen masse ziehen, wenn dort bereits code auf der cpu 
aufgespielt wurde.

Gibt es da irgendeine fertige Hardware ? Optimal wäre ein Interface was 
per
USB zusätzlich 5V einspeist, die cpu programmieren kann und die uart 
schnittstelle für debug-meldungen zum pc ebenfalls freigibt.
Gast
@thorstendb

Also ich bin Keil-Anwender und kann nur sagen, dass die reine Toolchain 
soweit wirklich in Ordnung ist, aber die mitgelieferte Software fürs 
Zielsystem nicht immer Spass macht.

Beim rtx ändern sich laufend die Schnittstellen, der "RL-Agent" ist nur 
ein seltsames Fragment und der USB-Stack hatte zunächst (vor Pätsch 
meinerseits) komplett kranke USB-Stringdeskriptoren. Das war echt nicht 
so der Burner ..


@Tobias Neumann

Also bei ebay direkt nach der CPU-Bezeichnung zu gucken, ist immer der 
Wert. Ich hab da schon absurd billige 24xx Boards erworben

bitteschöööön:
www.ebay.de/itm/300659387511
www.ebay.de/itm/300603340371
Gast
danke für die links, aber Ich benötige kein devboard, ich benötige 
lediglich
noch eine programmier-hw um reset, +3v3(+5v), gnd, txd und rxd 
anzuschliessen.
Hallo,

also ich benutze das lpcxpressoboard mit lpc1769 und den bootloader. Mit

http://sourceforge.net/projects/lpc21isp/

kann man dann "auf Knopfdruck" den LPC im ISP-Modus starten und 
automatisch über das UART flashen. Als USB-Seriell-Brücke habe ich das 
hier:

http://www.watterott.com/de/Pololu-USB-to-Serial-Adapter

das hat auch gleich die Steuerleitungen für Reset und Isp Modus. Kann 
man in Code Red so einbinden, dass das als Post-build automatisch 
gemacht wird.
Hallo Tobias,

hier die "Post-Build" Steps aus Eclipse/Code Red, unter C/C++ Build -> 
Settings:

arm-none-eabi-size ${BuildArtifactFileName}; arm-none-eabi-objcopy -O 
binary RTOSDemo_RDB1769.axf RTOSDemo_RDB1769.bin; ./lpc21isp -bin 
-control RTOSDemo_RDB1769.bin /dev/ttyUSB0 230400 12000

Die Pinbelegung müsste ich nachschauen, ist gerade etwas im Prototyp 
vegraben ;). Ist aber in der man page von lpc21isp beschrieben.

VG

caspar
Gast
Hallo Caspar,

schonmal tausend dank! ich hatte vorher schon nach einer manpage für 
lpc21isp gesucht gehabt, aber ich finde da nichts - hättest du da noch 
nen link - ich wäre dir auch sehr dankbar, wenn du mir die pinbelegung 
raussuchen könntest ;)
Gast
Hi Tobias!

Ich habe eine Anleitung geschrieben wie man unter Linux den LPC 
programmiert und flashed via JTAG-Interface (der "LPC-Link" von Embedded 
Artists). Es ist zwar fuer LPC1343, aber ich vermute die Änderungen sind 
nicht gross.

http://www.microbuilder.eu/Forums/Thread/f4311ca8-7546-4578-8f7c-7113eb2802dc.aspx

Eigentlich kann man bei diesen Mikrocontrollern den eingebauten USB-ISP 
benutzen. Man könnte Spannungsversorgung + Programmierung komplett via 
USB machen, Debugging ist dann halt auf "printf" beschränkt.

Viele Grüsse,
M

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