36V Akku per USB laden

Gast #3556333
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xdata schrieb:

> Liebes Forum
>
> ich muss einen 36V NiMH akku 800mAh per USB laden also mit max 5V und
> 500mA. Zeit spielt keine große Rolle aber ich habe halt ausschließlich
> ne USB-Quelle. Hat jemand ne Idee wie die Schaltung aussehn könnte? Toll
> wäre auch was käufliches.
>
> MfG

Ich habe ein PICkit1 am USB, und es macht dort auch die 13V 
Programmierspannung per Software, die ein PID-Regler ist, und Hardware 
an einem Pin nur ein Kleintransistor, Spule, Diode, Kondensator. 
Vielleicht kannst du dir sowas abschauen, oder einen Stepup-Regler 
sonstwie bauen.
Gast #3556906
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Vielen Dank für die Antworten aber leider hab ich noch keine Lösung: Wie 
eingangs erwähnt kommt ein Ladegerät nicht in Frage weil eben nur USB 
und sonst nix zur Verfügung steht. Habe mir die Boost-Regler von Linear 
angeschaut. Die können zwar viele Volts aber brauchen immer huntert 
externe Komponenten und regelmäßig irgendwlche sehr speziellen 
Widerstände. Außerdem löst sowas mein Problem nur zur Hälfte: Ich darf 
ja den USB-Port nicht überlasten: Falls der Akku leer ist ist der 
Innenwiderstand ja klein und die Ladespannung müsste sich reduzieren um 
nicht mehr als 500mA am Eingang zu ziehen. Kennt da jemand eine bessere 
Lösung?
Gast #3556984
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xdata schrieb:
> Die können zwar viele Volts aber brauchen immer huntert
> externe Komponenten und regelmäßig irgendwlche sehr speziellen
> Widerstände

Hundert? --> Zähle nochmal nach!
Spezielle Widerstände? --> Reihen- und Parallelschaltung ist dir ein 
Begriff, um auf "spezielle" Werte zu kommen? Oder was meinst du mit 
"Speziellen Widerständen"?

Einen Akku lädt man nicht einfach durch Anschließen an eine 
Spannungsquelle.
Es bedarf immer einer Ladeelektronik. Dazu gibt es verschiedene 
Konzepte, die mehr oder weniger einfach zu realsieren sind.
Aber wenn es dir bereits zu kompliziert ist, einen Step-Up-Wander 
nachzubauen, dann wirst du vermutlich an der Ladeelektronik scheitern.
Es sei denn, du lädst mit Konstantstrom. Dann musst halt nur den Akku im 
richtigen Moment rausnehmen, bevor ihn dein Ladegerät killt.

Ich würde sagen: Schlag dir die Idee bei deinem Wissenstand und bei 
deiner offensichtlich geringen Bereitschaft, dich in neue Themen 
einzuarbeiten, einfach schnell aus dem Kopf, wenn du deinem Akku einen 
Gefallen tun willst.
#3557002
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@ Anja (Gast)

>> Damit währe der Akku nach 32 Stunden wieder voll.

>Du hast die Selbstentladung vergessen in die Berechnung einzubeziehen.
>-> der Akku wird nie voll.

Naja, ein 800mAh Akku hat keine 25mA Selbstentladestrom ;-)

Für langsame Ladung/Erhaltungsladung vollkommen ausreichend. Der MC34063 
ist hier auasreichend und mit seiner primären Strombegrenzung wirkt er 
gleichzeitig als Ladestrom/Ladeleistungsbegrenzung. Was will man mehr?
Gast #3557040
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Falk Brunner schrieb:
> Für langsame Ladung/Erhaltungsladung vollkommen ausreichend. Der MC34063
> ist hier auasreichend und mit seiner primären Strombegrenzung wirkt er
> gleichzeitig als Ladestrom/Ladeleistungsbegrenzung. Was will man mehr?

Also den MC34063 werde ich mir auf auf alle Fälle mal anschauen, vielen 
Dank auch an Feuerstein. Bei einem Ladestrom von 10 - 20mA ist bei NiMH 
dieser Kapazität tatsächlich keine Überladung möglich und wenn es drei 
Tage dauert bis der Akku voll ist, ist bei meinem Problem egal. 
Verhindern muss ich nur, dass zuviel Strom am USB gezapft wird.

Danke
Gast #3557108
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xdata schrieb:
> Liebes Forum
>
> ich muss einen 36V NiMH akku 800mAh per USB laden also mit max 5V und
> 500mA. Zeit spielt keine große Rolle aber ich habe halt ausschließlich
> ne USB-Quelle. Hat jemand ne Idee wie die Schaltung aussehn könnte? Toll
> wäre auch was käufliches.
>
> MfG

Maxim MAX256 und ein passender Trafo hinten dran. zb. den 750311856 oder 
so was ähnliches von Würth.

klein, schnell aufgebaut und relativ poblemlos....

Grüße

MiWi
Gast #3557118
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Dirk K schrieb:
> Was ist das für ein Akku? Kannst du eventuell jede Zelle einzeln
> laden?

Habe ich mir auch überlegt, ist aber sehr aufwendig weil ich dann eine 
Art Schalter brauche die die Serienschaltung auflöst.
Nach weiterem, besseren Nachdenken bin ich mit meinem Problem noch nicht 
am Ende: Eigentlich muss ich ja die Ausgangsspannung des Step-Up-Reglers 
so einstellen, dass der Eingangsstrom nicht zu groß wird. Dieser Strom 
hängt aber von der Audgangsspannung und dem aktuellen Innenwiderstand 
des Akkus ab. Die Ausgangsspannung muss also so geregelt werden, dass 
der Ausgangsstrom so groß wie möglich ist. Und "möglich" ist halt ein 
Eingangsstrom knapp an 500mA. Ideen?
Gast #3557122
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Du brauchst die Reihenschaltung des Akkus nicht Trennen sofern am Akku 
Nix angeschlossen ist. Zb Würde eine "Mittelanzapfung" reichen um die 
spannung zu halbiren. Dann lädst du erst von minus zur mitte und dann 
vonner mitte zu plus.

Wichtig dabei währe das du den Akku wirklich auf beide seiten voll hast 
bevor du ihn wieder nutzt
Gast #3557139
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xdata schrieb:
> Dieser Strom
> hängt aber von der Audgangsspannung und dem aktuellen Innenwiderstand
> des Akkus ab. Die Ausgangsspannung muss also so geregelt werden, dass
> der Ausgangsstrom so groß wie möglich ist. Und "möglich" ist halt ein
> Eingangsstrom knapp an 500mA. Ideen?

Zwischen Step-Up und Akku noch ne Konstantstromquelle.
Oder einen Schaltregler aussuchen, bei dem der Maximalstrom eingestellt 
werden kann.
#3557159
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@ Schlumpf (Gast)

>> der Ausgangsstrom so groß wie möglich ist. Und "möglich" ist halt ein
>> Eingangsstrom knapp an 500mA. Ideen?

>Zwischen Step-Up und Akku noch ne Konstantstromquelle.

Quark. Man betreibt den Schaltregler/MC34063 mit PRIMÄRER 
Strombegrenzung, einfach wie im Datenblatt gezeigt mit eben den 
bekannten 500mA. Damit ist die Leistungsgrenze festgelegt und der 
Schaltregler liefert den maximal verfügbaren Strom am Ausgang, auch bei 
niedrigerer Akkuspannung. Damit reagiert er so wie jeder normale 
Laderegler mit Strombegrenzung. Erreicht die Klemmenspannung die 
Nennspannung des Reglers geht der Ladestrom je nach Ladezustand zurück.

>Oder einen Schaltregler aussuchen, bei dem der Maximalstrom eingestellt
>werden kann.

Ausgangsseitig gibt es nur wenige Step_up Schaltregler, die das können. 
Braucht man aber auch so nicht.
Gast #3557168
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> ich muss einen 36V NiMH akku 800mAh per USB laden also mit max 5V und
> 500mA. Zeit spielt keine große Rolle aber ich habe halt ausschließlich
> ne USB-Quelle.

Eine Frage noch, woher bekommt die "5V-USB Spannungsquelle" ihre Energie 
her?
Gast #3557393
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tom69 schrieb:

> Eine Frage noch, woher bekommt die "5V-USB Spannungsquelle" ihre Energie
> her?

Aus dem Notebook natürlich, welches nicht am Netz hängt. ;-)

Bei einem mehrstündigen Stromausfall wegen Gewitter dachte ich ja auch 
mal über die Dinge nach, als ich noch ein µC-Board an USB betrieb. Das 
Notebook ist ja auch eine hervorragende USV. ;-)
#3557627
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xdata schrieb:

> am Ende: Eigentlich muss ich ja die Ausgangsspannung des Step-Up-Reglers
> so einstellen, dass der Eingangsstrom nicht zu groß wird.

Ich würde den Ladestrom regeln.

> Und "möglich" ist halt ein Eingangsstrom knapp an 500mA.

Wenn Du am Rechner die 500mA nicht anmeldest, darfst Du nur 100mA
ziehen. Davon bleiben dann bei 36V nur ca. 10mA übrig. Dann ist man
schnell bei der schon erwähnten knappen Woche.
Gruss
Harald
#3558275
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Falk Brunner schrieb:

> Wo kein Kläger, da kein Richter. Viele USB-Gadgest zieht 500mA ohne ein
> bisschen Anmeldung.

Bei manchen Rechnern kann man wohl auch noch wesentlich mehr ziehen,
aber wann es dann anfängt zu kokeln, weiss kein Mensch so genau.
Irgendwie ist es schon seltsam, wieso man eine ursprünglich als
reine Datenschnittstelle gedachte Buchse nun plötzlich als "Netz-
steckdose" für alles mögliche nutzen will. Irgendwo im Netz gibt
es sogar ein Bild, wo ein Chinese mit mehreren USB-Karten seinen
Reiskocher versorgt hat. :-) Vorher mit der Tastaturschnittstelle
wollten doch die Leute auch nicht alles mögliche versorgen, obwohl
da auch 5V anlagen.
Gruss
Harald
(Firma: privat) #3558283
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Hallo xdara,

Dein Problem solltest du auf einfache Weise mit einer einfachen 
Oszillatorschaltung mit einem einzigen Transistor lösen können. du wirst 
nicht darum herummkommen Spule zu wickeln.(kleinen Trafo aus kaputter 
Leuchtstoflampe sollte funktionieren) Befasse dich mal mit dem Thema 
"Oszillatoren".

Wolfgang
Gast #3564341
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> Vorher mit der Tastaturschnittstelle
> wollten doch die Leute auch nicht alles mögliche versorgen,
> obwohl da auch 5V anlagen.

Ich schon :-)

Ich habe damit einen Mikrofon-Vorverstärker versorgt, weil der Mic 
Eingang meiner Soundkarte nicht gut war.

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