Hallo,
ich habe den Artikel zur Konstantstromquellehttp://www.mikrocontroller.net/articles/Konstantstromquelle
mal etwas bearbeitet. In den nächsten Tagen werden ich mal die Threads
aus dem Forum durchsuchen, auswerten und das in dem Artikel
zusammenfassen. Fall jemand etwas beitragen will, ist er dazu herzlich
eingeladen.
Axel
Ich habe gerade keine Zeit (Ausrede No1 ;) ), aber könntest du noch ein
paar Sache mit hineinbringen?
Soweit ich weiß, kann man eine Konstantstromquelle auch mittels LM26xx
oder MC34063 aufbauen, das sind zwar Konstantspannungsquellen, aber es
geht.
Was ich ausprobiert habe ist eine Schaltung von www.led-treiber.de. Das
funktioniert, ist aber vielleicht nicht so schön.
Eine weitere Möglichkeit sind die diversen step-up led-treiber von
national semi usw. Gerade bei step-up ist es schwierig sich zu
orientieren.
Natürlich nur wenn du Zeit und Lust hast :) Ich habe mich einmal
hindurchgewühlt. Es wäre schon gut, wenn die ein, zwei sinnvolle Threads
verlinkst. Die meisten gehen in sinnlosen geflame unter und es ist
zeitverschwendung, sie durch zu lesen.
Hat jemand hier Details zum Startverhalten der angegebenen
Konstantstromquellen? Also z.B. mit welcher Frequenz man die maximal
ein- und ausschalten kann oder wie sich der Strom am Anfang verhält?
@Axel:
Ich Umgehe das Problem der Einschwingzeit mittels einem Mosfet, der die
eigendliche Last (=LED) kurzschließt. Habe festgesetellt, dass eine
derartige Laständerung wesentlich einfach in Griff zu bekommen ist, das
direktes ein/ausschalten der Konstantstromquelle.
Ich denke mal er schließt die Last kurz.
In dem Artikel steht unter Nachteile bei der Stromquelle mit
Bipolartransistoren, dass die Verlustleistung höher wäre. Das macht
irgendwie keinen Sinn, denn egal ob Bipolar oder FET, die ungenutze
Spannung wird bei beiden verbraten...
Ich raffe das wohl noch immer nicht. Was genau heisst "Last
kurzschliessen" denn? Ich interpretiere das so, dass in dem Fall z.B
beide Anschlüsse der LED zusammengeschaltet werden. Und in dem Fall
gibt es ja dann keine Last mehr - nur wo geht dann der Strom hin?
Irgendeinen Verbrauche muss ich doch haben...?
@ Axel
>Ich raffe das wohl noch immer nicht. Was genau heisst "Last>kurzschliessen" denn? Ich interpretiere das so, dass in dem Fall z.B>beide Anschlüsse der LED zusammengeschaltet werden. Und in dem Fall
Genau.
>gibt es ja dann keine Last mehr - nur wo geht dann der Strom hin?
Der Weg alles Irdischen. Der Strom fliess nach Masse. Und die
Stromquelle bekommt die volle Betriebsspannung ab und muss
dementsprechend die Leistung verbraten. Ob das so sinnvoll und notwenig
ist, sei dahingestellt. Ich behaupte mal, dass eine Stromquelle mit
LM317 ein überaus passables Einschaltverhalten zeigt und somit die
Brachialmethode überflüssig ist.
MfG
Falk
> Der Strom fliess nach Masse. Und die Stromquelle bekommt die volle> Betriebsspannung ab und muss dementsprechend die Leistung verbraten.> Ob das so sinnvoll und notwenig ist, sei dahingestellt. Ich behaupte
Macht das ein normales Netzteil so ohne weiteres mit - also wird
dann einfach nur schön warm? Oder verabschiedet sich das dann
irgendwann mal?
> mal, dass eine Stromquelle mit LM317 ein überaus passables> Einschaltverhalten zeigt und somit die Brachialmethode überflüssig ist.
Was ist denn genau "überaus passabel", kannst du das irgendwie in
ns ausdrücken oder eine Ein/Aus Frequenz angeben, über das sich
der Strom dann nicht mehr stabilisiert.
Mich interessiert bei den Schaltungen auch, was genau passiert - also
steigt der Strom einfach von 0 an oder schwingt sich das ein, so dass
auch
mal höhere Ströme fliessen können, bis das stabil ist?
> Ja, dann verheizt die Konstantstromquelle eben die gesamte Leistung.
Genau so meinte ich das.. ;-)
> Ich behaupte mal, dass eine Stromquelle mit LM317 ein überaus passables> Einschaltverhalten zeigt und somit die Brachialmethode überflüssig ist.
Da irrst du leider.. :-/
Mir hat so ein doofer LM317 durch einen Überschwinger (hatte ich damals
mitgeloggt) einen Prüfling zerstört.. :(
> Mir hat so ein doofer LM317 durch einen Überschwinger (hatte ich> damals mitgeloggt) einen Prüfling zerstört.. :(
Das ist doch gleich mal was, das sich in dem Konstantstromquelle-Artikel
verwenden lässt. Wenn du da noch ein paar Details hast, wäre das evtl.
noch besser. :)
Axel
@ Der Techniker
>> Ich behaupte mal, dass eine Stromquelle mit LM317 ein überaus passables>> Einschaltverhalten zeigt und somit die Brachialmethode überflüssig ist.>Da irrst du leider.. :-/>Mir hat so ein doofer LM317 durch einen Überschwinger (hatte ich damals>mitgeloggt) einen Prüfling zerstört.. :(
Hmm, ist das ein prinzipieller Fehler des LM317 oder eher deiner
Schaltung?
Ist das Problem nachvollziehbar?
Wenn du es mitgeloggt (schönes Wort ;-) hast, kannst du dann den
Stromverlauf darstellen? Und die Schaltung dazu?
MFG
Falk
Hier mal eine einfache Konstantstromquelle mit einem MC34063:
Der Ausgangsstrom beträgt 1,25V/Rx, die Spannung an der Last muss
mindestens 5V betragen, die Stromquelle ist also nicht kurzschlussfest.
Das ganze kann man z.B. für mehrer LEDs in Reihe verwenden um diese mit
5V oder mit 4x 1,5V Batterien zu betreiben. Weiterhin ist zu beachten,
dass die Schaltung auch nicht leerlauffest ist: Im Leerlauf läuft die
Spannung auf >40V, und dann geht der MC34063 kaputt. Daher sollte man
zur Sicherheit eine 30-40V Z-Diode parallel zur Last legen, wenn es
passieren kann, dass die Last abgeklemmt wird. Aufgrund des Elkos am
Ausgang ist die Stromquelle recht träge.
@ Benedikt K. (benedikt)
>Hier mal eine einfache Konstantstromquelle mit einem MC34063:
Das Bild ist rabenschwarz.
>passieren kann, dass die Last abgeklemmt wird. Aufgrund des Elkos am>Ausgang ist die Stromquelle recht träge.
Wozu dann der Elko?
MFG
Falk
Und hier eine weitere Version als Step-Down:
Diese Version ist Leerlauf und Kurzschlussfest. Allerdings entläd sich
der Elko erstmal in die Last, wenn man diese im Betrieb anklemmt.
Dadurch kann die Last und der MC34063 beschädigt werden. In diesen
Fällen sollte man daher einen Widerstand zwischen Rx und Pin5 vom 34063
einbauen, damit dieser nicht beschädigt wird. Das gleiche gilt auch bei
der Step-Up Version.
Falk wrote:
>>passieren kann, dass die Last abgeklemmt wird. Aufgrund des Elkos am>>Ausgang ist die Stromquelle recht träge.>> Wozu dann der Elko?
Das ganze ist ein Schaltregler. Ohne Elko hat man keine Gleichspannung
sondern eine gepulste Rechteckspannung am Ausgang.
OK, besser.
Aber sollte man nicht
a) die Z-Diode zur Spannungsbegrenzung gleich einzeichnen
b) Den Sense Widerstand Rx nicht kleiner machen und per OPV die Spannung
wieder verstärken? Denn So eine Stromquelle mit Schaltregler ist ja
vorzugsweise für grosse Lasten gedacht ala LUXEON LEDs etc. Wenn dort
bei 350mA 1,25V abfallen sind das immerhin ~440mW. Nicht soooo wild,
aber unschön.
c) Muss C1 so gross sein?
MfG
Falk
Falk wrote:
> a) die Z-Diode zur Spannungsbegrenzung gleich einzeichnen
OK, mach ich. Wenn z.B. die LEDs aber direkt auf der Platine sind, kann
darauf aber verzichten. Nur wenn ein Kabel zwischen 34063 und LEDs sind
solle man diese einbauen.
> b) Den Sense Widerstand Rx nicht kleiner machen und per OPV die Spannung> wieder verstärken? Denn So eine Stromquelle mit Schaltregler ist ja> vorzugsweise für grosse Lasten gedacht ala LUXEON LEDs etc. Wenn dort> bei 350mA 1,25V abfallen sind das immerhin ~440mW. Nicht soooo wild,> aber unschön.
Das ist eine Möglichkeit, ich habe das ganze erstmal so einfach wie
möglich gemacht. Allerdings macht das bei der StepUp Variante kaum Sinn,
denn diese ist bevorzugt bei Spannungen >10V einzusetzen, und dann gehen
nur <10% verloren. Es gibt andere ICs die weitaus besser für
Stromquellen geeignet sind, diese haben dann teilweise nur 50mV statt
den 1,25V auf die am Feedback Pin geregelt werden. Dafür ist der 34063
aber weit verbreitet und günstig überall zu bekommen.
> c) Muss C1 so gross sein?
Bei der StepUp Variante je nach Strom und gewünschtem Ripple teilweise
ja, bei der StepDown Variante kann man eigentlich auf diesen verzichten,
wenn die Induktivität größer gewählt wird.
Ich habe das ganze nochmal ein wenig ordentlicher gezeichnet. Die
Bauteilwerte sind alle relativ unkritisch. Je nach Betriebsspannung sind
die Bauteilwerte etwas anzupassen um den optimalen Wirkungsgrad und die
beste Performance zu erziehlen. Die eingezeichneten Bauteilwerte sind
für geringe Ströme (<100mA) und Eingangsspannungen zwischen 5 und 15V
ausgelegt. R2 sollte bei hohen Spannungen vergrößert werden. Wie man die
Werte genau berechnet steht in der Application Note AN920/D:
http://www.onsemi.com/pub/Collateral/AN920-D.PDF
Bei der Stepdown Version kann man die Elkos noch kleiner machen, wenn
man die Spule vergrößert. Wie immer ist das ein Kompromiss zwischen
Wirkungsgrad, Kosten und Bauteilgröße.
Könnte mal jemand noch das andere Bild einfügen und einen Abschnitt für
den Text ? Ich habe leider keine Ahnung wie das funktioniert, ich kann
nur den Text bearbeiten.
@ Benedikt K. (benedikt)
>Könnte mal jemand noch das andere Bild einfügen und einen Abschnitt für
Hab ich gemacht.
>den Text ? Ich habe leider keine Ahnung wie das funktioniert, ich kann>nur den Text bearbeiten.
Dann solltest du es lernen. Ist wirklich einfach. Probiers mal. Man kann
ja so schnell nix kaputt machen ;-)
MFG
Falk
Hallo Leute,
auf www.led-treiber.de sind noch einige Ideen dazu. Speziell mit
TDA2050.
Damit will ich mal was mit Akkus probieren aber mit (A2030).
Vielleicht findet ihr da noch was interessantes.
Gruß Stephan
> Ich Umgehe das Problem der Einschwingzeit mittels einem Mosfet, der die> eigendliche Last (=LED) kurzschließt.
Muss das eigentlich unbedingt ein Mosfet sein oder tut das auch jeder
andere Transistor, solange er den Strom verträgt?