Takt programmatisch ändern AtMega

Gast #2178377
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Es gibt bei atmegas mit internem RC ja noch das Oscillator Calibration 
register, OSCCAL. theoretisch könnte man den takt damit von ca 4mhz bis 
ca 16mhz rumdrehen..

hab ich noch nie probiert, aber da könnte man eben gut dran drehen, mit 
vielen nachteilen (eeprom, adc, uart)
da hab ich bisher kaum/wenig infos drüber gefunden, nur "wie kalibrier 
ich den internen RC mit uhrenquarz". hat da wer mehr infos/erfahrungen?

ansonsten könnte man wohl nen schnellen quarzoszillator nehmen und nen 
einstellbaren frequenzteiler/zähler nehmen, den man mit dem atmega 
steuert.

..und dann könnte man nen weiteren atmega daneben setzen, der auf 
kommando die fuses neu programmiert :D

aber aus dem betrieb heraus die fuses ändern kann man meines wissens 
nicht.
Gast #2178399
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Hi

>Es gibt bei atmegas mit internem RC ja noch das Oscillator Calibration
>register, OSCCAL. theoretisch könnte man den takt damit von ca 4mhz bis
>ca 16mhz rumdrehen.

Ja, theoretisch. Bei den ATMega48/88/168 wird z.B. nur ein 
Einstellbereich von 7,3..8,1MHz garantiert. Der einzig sinnvolle Weg ist 
der System Clock Prescaler.

MfG Spess
Gast #2178492
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Versuch nicht durch die Hintertür irgendwelche Tricks.
Garantiert wird das in bestimmten Situationen nicht funktionieren und zu 
den nicht vorhersagbarem Verhalten führen.

Such dir einen µC der sowas per Hardware kann, wie zb der vorher 
genannte MSP430.
#2178546
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Hallo Tim,

im ATmega644P gibt es ein Register "CLKPR – Clock Prescale Register" 
wenn am AVR ein 12MHz Quarz hängt kannst du diese Frequenz durch 1, 2, 
4, 8, 16, 32, 64, 128, 256 teilen,

12MHz / 256 = 46875 Hz

Die Peripherie (UART, ADC, usw.) werden dadurch aber auch beeinflusst.
#2178554
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Hex Oschi schrieb:
> Veegiss den MSP430, dessen Compiler Angebot ist etwas limitiert. Der AVR
> hat auch noch beliebig viele Sleepmodi, die man anschauen sollte.
okay, der msp-gcc mag ein haufen patches sein, trotzdem gibt es ihn.
der support dafür ist übrigens hervorragend. findet man wirklich einen 
compilerfehler und lässt hirnschmalz in seine anfrage fließen, kommt 
nicht - wie sonst - ein überforderter ahnungsloser "appication 
engineer", der einem mist erzählt, sondern wirklich die schreiberlinge 
des msp-gcc.

das ccs mag auch nicht grad die erleuchtung zu den IDEs bringen, aber 
schlecht ist es auch nicht. die compiler, die mitkommen, haben 
allermeistens eine codegrößenbeschrankung - aber man muss für den 
allermeisten kleinkram wirklich viel schlechten code schreiben, um mal 
16kB ins flash zu bekommen.

er mag seine schwachstellen wie jede architektur haben, aber ganz so 
einfach kann man den msp430 wirklich nicht abtun.

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