MSP430 USB Verbindung

Gast #2319437
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Hallo,

ich möchte meinen MSP430F169 über USB mit dem PC verbinden. Ich habe 
dazu einiges gelesen und werde hier kurz meine Lösung skizzieren. Falls 
ich hier absolute Dummheiten oder Basics aufliste bitte nicht sauer 
sein, da ich Anfänger bin und mir nicht sicher ob ich alles richtig 
verstanden habe.

Die Hardware würde ich so lösen: Von dem PC via USB Daten an eine USB 
Buchse auf der Platine senden. Die USB-Buchse würde ich mit einem 
FT232RL verbinden und von dort an  RxD und TxD PIns des MSP430 
weiterleiten.


Zur Programmierung:  Bei dem PC kann mit Hilfe eines Treiber (Virtuell 
Com port) von FTDI die Schnittstelle wie eine serielle RS232 
Schnittstelle programmieren. Auf der Mikrocontroller Seite würde ich es 
auch wie eine UART Schnittstelle behandeln und auch wie eine RS232 
programmieren.

Würde das so funktionieren oder habe ich etwas komplett falsch 
verstanden?

danke schon mal für eure Hilfe

Gruß

chrisse
Gast #2363329
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Hi,

kann ich theoretisch ein serielles kabel auch anschliessen und usb nicht 
verwenden?
wie ist das mit dem debuggen, das geht ueber usb/seriell, was aendert 
sich zu usb?
kann ich ueber usb einen pegelwandler max232 anschliessen und einen 
coulomb counter versorgen (zieht 65uA bei 2.5V - 5V je nach dem)...?

LG
Persönliche Seite #2363343
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>kann ich theoretisch ein serielles kabel auch anschliessen und usb nicht
>verwenden?

Wenn man den FT232 nicht anschließt und stattdessen einen Max3232, kann 
ein serielles Kabel (RS-232) angeschlossen werden. Wenn man USB und 
RS-232 braucht, muss man zwischen Max3232 (die 3V Variante vom Max232) 
und FT232 (z.B. per Jumper) umschalten können.

>wie ist das mit dem debuggen, das geht ueber usb/seriell, was aendert
>sich zu usb?

Zwischen USB über FT232 und RS-232 gibt es funktional nur den 
Unterschied, dass USB etwas höhere Latenzzeiten haben kann. Ansonsten 
ist das von der Funktion her genau das gleiche. Debuggen kann man nur 
durch eigene Ausgaben über die Schnittstelle, ein richtiges Source-Level 
Debugging wie mit dem MSP-FET430UIF Tool geht nicht. Dafür braucht man 
so und so einen JTAG Anschluss.

>kann ich ueber usb einen pegelwandler max232 anschliessen und einen
>coulomb counter versorgen (zieht 65uA bei 2.5V - 5V je nach dem)...?

Wozu braucht man den Pegelwandler hier genau? Zwischen FT232 und MSP430 
braucht man den jedenfalls nicht. Einen Max3232 braucht man immer dann, 
wenn ein Signal für RS-232 (+- 12 V) erzeugt weden muss, also z.B. ein 
DB-9 Stecker dran ist.

5 V Stromversorgung kann USB bis zu 500 mA liefern. Der FT232 macht mit 
dem PC aus, vieviel Strom maximal benötigt wird, das muss man einmalig 
im FT232 konfigurieren.

Grüße,

Peter
Gast #2395699
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Für MSP430 an USB gibt's eigentlich die neuen MSP430F55xx-Controller.
Vorteile (gegenüber Lösung mit FT232):
* USB gleich eingebaut
* Spannungsregler (3,3 V) eingebaut
* Höhere zulässige CPU-Taktfrequenz (25 MHz)
* Treiberloses USB-Interface (HID oder CDC) möglich
* Bequemer USB-Bootloader

Nachteile:
* USB-Programmieraufwand auf Firmware-Seite
* Keine Durchsteck-Typen verfügbar

Um dennoch mit dem FT232 auch den eingebauten Bootloader benutzen zu 
können, muss man RTS und DTR geschickt verdrahten, siehe etwa hier:
http://www.tu-chemnitz.de/~heha/iwp/Piezomess/Seriell

Da die Programmiersoftware mspfet die Invertierung von RTS und DTR 
einstellbar macht, muss man hierfür keine zusätzlichen Inverter 
spendieren.

henni
#2618566
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Ja das mit USB inside wäre am besten, allerdings gibts da von TI soweit 
ich weiß nur die F5XXX Serie. Ich nutze aktuell den MSP430G2553.


Entwickeln tu ich wärend er auf dem Launchpad ist aber irgendwann kommt 
er da runter und dann brauche ich einen USB Controller um Daten an den 
PC zu übertragen.

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