Stabilität von Operationsverstärkern

Gast #2794630
Hallo Leute,

habe ein Problem mit der Stabilität eines Operationsverstärkers 
(OPA171). Mit dem Ausgang des OP werden eine Reihe von Transistoren 
(TIP142) die parallel geschaltet sind angesteuert. Im Prinzip ist es 
einmal eine Stromquelle und einmal eine Spannungsquelle. Der OP regelt 
in dem einen Fall die Ausgangsspannung im anderen Fall den Strom über 
einen Shunt.
Die Oszillographierten Bilder sind am Anhang. Das Orange Signal zeigt 
den OP-Ausgang, das türkise den invertierenden Eingang. Schaltet man 
einen Kondensator von ca. 470nF parallel zu Last, sind die Schwingungen 
weg, siehe Bild 2. Das allseits empfohlene einbringen eines Kondensators 
zwischen OP-Ausgang und invertierenden Eingang bringt keine Änderung.
Warum geht es nicht mit der vorherigen Variante?
Angehängte Dateien:
Gast
> nur ohne den Kondensator:

Weil du prinzipell die Bauteile nicht einbaust,
deren Funktion du nicht verstehst, auch wenn du
in deinen Oszillogrammen klar siehst was dann schiefgeht ?

Herr wirf Hirn.
Gast
MaWin schrieb:
>> nur ohne den Kondensator:Weil du prinzipell die Bauteile nicht einbaust,deren 
Funktion du nicht verstehst, auch wenn duin deinen Oszillogrammen klar siehst was 
dann schiefgeht ?Herr wirf Hirn.

Bitte meinen Text komplett lesen!
@  Ptot (Gast)

>den OP-Ausgang, das türkise den invertierenden Eingang. Schaltet man
>einen Kondensator von ca. 470nF parallel zu Last,

Welche Last?

> sind die Schwingungen  weg, siehe Bild 2.

Gut.

> Das allseits empfohlene einbringen eines Kondensators
> zwischen OP-Ausgang und invertierenden Eingang bringt keine Änderung.

Welche Werte hast du probiert?

>Warum geht es nicht mit der vorherigen Variante?

Weil die Regelschleife nicht stabil ist, steht doch im Artikel.
Andrew Taylor schrieb:
> Falk Brunner schrieb:
>> @  Ptot (Gast)
>>
>>>> Welche Last?
>>
>>>Elektronische Last, bzw. ohmschen Widerstand
>>
>> Du schließt an deine Konstantstromquelle noch einmal eine
>> elektronische Last an?
>
> Schreibt er doch deutlich.
>
> EL oder eben auch einen ohmschen Widerstand.
> Gegen letzteres ist nix einzuwendne.

Wenn sich die elektronische Last wie ein Widerstand verhält, müsste
es auch gehen.
Gruss
Harald
Gast
Hattest du jetzt eine Elektronische Last auf Konstantstrombetrieb oder 
ein Widerstand als du die Bilder aufgenommen hast?
Der OP ist voll in seiner max. Slew Rate (1,5V/µs) wenn ich das richtig 
sehe.

Ohne die Ausgangsbeschaltung zu sehen ist alles nur Makulatur und raten.
Gast
MaWin schrieb:
>> Bitte meinen Text komplett lesen!Der Kondensator bringt's schon wenn er korrekt 
ausgelegt wir

Ja, allerdings habe dann offensichtlich nur falsche Werte genommen, die 
nicht passen. Es gibt ja anscheinend auch keine richtige Richtwerte nach 
denen man die Kapazität berechnen bzw. bestimmen kann.

UR-Schmitt schrieb:
> Hattest du jetzt eine Elektronische Last auf Konstantstrombetrieb oder
>
> ein Widerstand als du die Bilder aufgenommen hast?

Elektronische Last im Konstantstrombetrieb
Gast
Und das Ganze ist fliegend oder auf Streifenplatte aufgebaut. Und der 
OpAmp hat einen Keramikcap ueber dem Speisungsanschluss. Und der OpAmp 
ist Gain=1 stabil.
Gast
Mir wird das ja auch nicht klar, warum eine Kondensator von - Eingang 
nach Op Ausgang keine Verbesserung bringt, man ließt überall davon. Oder 
ich mache etwas anderes falsch?
Ptot schrieb:
> UR-Schmitt schrieb:
>> Ptot schrieb:> Elektronische Last im KonstantstrombetriebAlso arbeitet deine
> Konstantstromquelle gegen die elektronische Last im Konstantstrombetrieb? Rate 
mal
> wer gewinnt.No more comments ...
>
> Die Last selber bringt je keine Leistung in die
> Schaltung ein!


Sowas würde ich machen, um meine Lehrlinge in die Verzweifelung zu 
treiben ...


Gruß

Jobst

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