Hallo,
auf der Suche nach einer Möglichkeit Linux mit einem PIC zu verbinden,
bin ich über die Seite:
http://www.pavius.net/2011/06/lpicp-the-embedded-linux-pic-programmer/
getolpert. Der Charme liegt IMHO darin, das man einen Linux Rechner
(bei mir Carambola bzw ALL5003 mit OpenWrt) benutzen kann, einen PIC
Remote zu flaschen.
Der PIC soll in meiner Schaltung Low-Level Aufgaben und Schnittellen (
Bitmuster Generierung, CAN, RS485 usw.) bereitstellen, während das Linux
System die Schnittstelle zum Netzwerk bildet. Nebenbei ist diese Lösung
kostengünstiger und performanter als Arduino + Netzwerk-Shield oder eins
der div. Wiznet Module, die über SPI angeschlossen werden.
Wenn nun neue Funktionen oder Bug-Fixes für den PIC anstehen, dann kann
die Software einfach upgedatet werden. Natürlich würde das auch per
Bootloader gehen, aber der müsste auch initial geflascht werden. Kurzum:
Man braucht keinen PIC-Programmer mehr (auf Kosten von ein paar Pins).
Ich habe das Linux-Kernel Modul soweit auf GPIO-API jetzt umgestrickt,
so das ich den PIC programmieren könnte (Auslesen der Device ID
funktioniert z.B). Die Low-Level Funktionen sind also gegeben. Das lpicp
vom o.g. Link kann aber nur sehr begrentzt PICs identifizieren und
flashen.
Meine Frage:
Gibt es irgendwo ein Textfile, wo alle PIC18Fs mit ihren Parametern
(z.B. Device-ID, Speicher, Timing etc. pp.) festgehalten sind ?
Ich möchte das lpicp soweit zumindest umschreiben, das man (nahezu) alle
PICs der 18F-Reihe programmieren kann.
Gruß
Gerd