Freier Profinet Stack in C

(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #6852338
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1. Ich habe damit begonnen, einen Profinet-Stack zu entwickeln, und zwar 
zunächst für den PIC32MZ. Demnächst werde ich die erste Version als 
Open-Source-Projekt veröffentlichen.

2. Ich will kein Geld ausgeben und bin zu faul, selbst etwas zu 
entwickeln. Daher müsst Ihr das sofort erledigen und mir anschließend 
auf dem goldenen Open-Source-Tablett präsentieren. Natürlich inklusive 
der ausgiebig getesteten Portierung für meinen PIC32MZ.
#6852378
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Dirk F schrieb:
> Ein Open Source Projekt "Profinet Stack auf einer MCU"
> Für Profibus gibts ja schon was hier im Forum.
> Aber Profinet ist ja zukunftsorientierter.

Man muss etwas mit Patenten aufpassen wenn man nicht Mitglied der PNO 
ist. Da gibt es einige die Profinet betreffen. Da gab es ja bei dem 
Profibus Projekt dann Schwierigkeiten.

Der PIC ist fast schon überdimensioniert. 100 MHz Cortex-M4 reicht 
(noch) locker für das meiste. Damit Arbeiten wir im Moment. Bei 
(Industrie)-Profinetgeräten erwartet man einen Integrierten Switch so 
das man Linientoplogien aufbauen kann. Wenn Du taktsynchrones Profinet 
machen willst ("IRT", z.b. Motionaufgaben) brauchst Du Spezialswitche 
mit Synchronisierten Sendezeitpunkten. (FPGA, TI Omap mit PRU (2), 
spezielle Kommprozessoren z.B. Siemens Ertec 400, Ertec 200, Ertec 200P, 
Renesas TPS-1, Fido 5000, Anybus NP40, Hilscher netX ) Aber das ist 
heute eigentlich schon Oldschool. Der nächste "Heiße Scheiß" wird 
Profinet over TSN sein.

Ansonsten: Für den Anfang (Profinet RT, minimale Kommunikation mit SPS) 
reicht es Ethernet, UDP, DCE RPC, und ein paar Basis Profinet 
Statemachines zu implementieren, man muss nur auf die Echtzeit 
aufpassen, Jitter zyklischer Telegramme <100µs bei 1ms Takt, aber das 
bekommt man geregelt. (Bei IRT sind es dann < 50ns bei bei zu 250µs 
Takt) Das bekommt man eigentlich in 1/4-1/2 Jahr zusammen so das es 
halbwegs stabil läuft. (Wenn man weis was man tut)

Das ist dann aber nicht Zertifizierbar. Da kommen dann noch mindestens 
mal LLDP Protokoll dazu. In der Industrie kannste damit aber nichts 
reißen. Da gehört dann noch mindestens SNMP, Parameterdatensätze, 
Diagnosedatenbank und IRT dazu. Achja, Netzlasttauglich muss es für ein 
Zertifikat auch sein, da gibt es ganz klare Anforderungen z.B. wieviele 
ARP/s das Gerät aushalten und weiter voll funktionsfähig bleiben muss.

Da wirst schon ein paar Mannjahre Enwicklungszeit reinstecken müssen. 
Was einem das als Hobby dann bringen soll? Naja vielleicht ist ja jemand 
scharf auf den Ruhm, satt wird er davon jedenfalls nicht.

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