Hollerie,
mein Topic beschreibt schon meine eigentliche Frage.
Gibt es eine modernere Version eines TL494?
Ich suche einen Push-Pull Treiber mit mindestens zwei Err-Amps, zwei
Push-Pull Ausgangstreiber um FETs direkt zu treiben, idealerweise auch
Current-Sens und Schaltfrequenzen oberhalb von 200kHz (ideal
300-400kHz). Idealerweise auch mit einem hohen/weiten Temperaturbereich
von bis zu -40°C bis 125 oder gar 150°C
Gibt es so eine Eierlegende-Woll-Milch-Sau?
Oder solle man heute, statt nach einem Phantom zu suchen doch eher eine
digitale Lösung hierzu bevorzugen (wogegen ich mich aktuell noch etwas
streube - ein guter Hardwareker muss ja nicht auch unbedingt ein guter
Softwerker sein!)?
Ist zwar auch nicht mehr taufrisch, aber hast Du dir mal den SG3525
angeschaut? Der hat zummindesten Push/Pull Ausgangsstufen und ist recht
gebräuchlich.
mfG
R. M. schrieb:> Ist zwar auch nicht mehr taufrisch, aber hast Du dir mal den SG3525> angeschaut? Der hat zummindesten Push/Pull Ausgangsstufen und ist recht> gebräuchlich.> mfG
und hat keinen 2. Error-Amp.
zu spät, konnte den Post nicht mehr löschen
R. M. schrieb:> hast Du dir mal den SG3525> angeschaut?R. M. schrieb:> und hat keinen 2. Error-Amp.
Jup, kenne ich, erfüllt nur eben nicht meine Anforderungen!
hinz schrieb:> UC1526A erfüllt einen guten Teil.
Ist ja mehr oder weniger die selbe Serie - zwar erweiterter
Temperaturbereich, aber auch keinen zweiten Error Emp :-(
Michael B. schrieb:> LTC3405+3406 ?
Das ist doch was ganz anderes, als das was ich suche...
Harald S. aus G. schrieb:>> UC1526A erfüllt einen guten Teil.>> Ist ja mehr oder weniger die selbe Serie - zwar erweiterter> Temperaturbereich, aber auch keinen zweiten Error Emp :-(
Schau noch mal ins Datenblatt.
Vielleicht könnte man Dir ja besser helfen, wenn Du schrobst, wieso Dir
ein zweiter linearer Regelverstärker so wichtig wäre. Die harte
Schaltschwelle beim CS-Komparator ist doch normalerweise erwünscht.
Nachtrag: Ja, es gibt dafür extra "Bausteine" die nur das machen, aber
ich will halt relativ kompakt bleiben, noch dazu kosten die häufig >
5€St@100 Stück
Harald S. aus G. schrieb:> "Bausteine" die nur das machen
Bitte genauer, welche/was Du da meinst, vor allem, weil:
Harald S. aus G. schrieb:> ich will halt relativ kompakt bleiben
Die sind Dir zu teuer undzu_groß ? Also - welche denn (z.B.)?
Welche Leistung? Wie viele Module, Konverter etc. (wiederum - genauer)
sind nötig (bisher/zukünftig/wunschgemäß)?
Wenn Du Current-Mode-ICs synchronisierst, und dann evtl. noch auf die
Bauteilparameter achtest, sollte das doch kein Problem sein.
Geh doch etwas ins Detail, bitte.
Homo Habilis schrieb:> Geh doch etwas ins Detail, bitte.
Klar, aber ich befürchte, da gibt es dann wieder "Nachrufe" aber ich
versuch es trotzdem mal ;-)
Es geht um kompakte (und natürlich auch günstige) 200-300W DC-DC Wandler
mit MPPT. Der Regler hängt aktuell an 250W/60Zellen Solarzellen und
basiert auf einem TL494 + MIC4424 + CAN-µC + INA168. Der µC misst per
Shunt in der Masseleitung des Panels den Strom per internen ADC+OpAmp
und per Spannungsteiler die Spannung des Panels (für das MPP) und
manipuliert per internen DAC den Feedback des TL494. Der INA168 (plus
etwas Zusatzbeschaltung) hängt im Ausgang zwecks Load-Sharing. Der TL494
wird in der nicht isolierten Weinberg Boost Topologie Betrieben
(http://bbs.dianyuan.com/bbs/u/74/122491234265979.pdf)
Für den reinen MPPT bräuchte ich zwar nicht das Load Sharing, aber für
einen zweiten Einsatzfall wird genau dieser Wander, 1:1 Hardware (nur
die Parametrisierung der µC Software ist anders) benutzt um aus
verschiedenen Akkupacks den DC-Bus zu Versorgen.
Der DC-Bus ist 48V und soll modular auf bis zu 5kW Gesamtleistung
kombiniert werden können.
Die Weinberg Topologie liefert in einem ersten recht simplen Prototypen
schon ohne Optimierung über 93% Effizienz.