Graphic equalizer MSGEQ7

Gast #2637882
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Hallo,
ich (Anfänger) habe einige Fragen zu dem graphic equalizer IC "MSGEQ7".
Ich möchte das Signal eines lm386 (+ Elektret-Mikrfon) an einen MSGEQ7 
weiterleiten und die Pegel-Daten der einzelnen Bänder dann mit einem 
ARDUINO "abholen" und in zwei Bänder umrechnen. Das Ergebnis möchte ich 
dann über in zwei Reihen angeordnete LEDs mit Hilfe von LED-Treibern 
(TLC59116) darstellen (Zwei Band Peak-Meter).

Meine erste Frage lautet:
Im Schaltungsbeispiel des Datenblattes (s. Bild) ist Pin 8 über einen 
200k Widerstand mit VDD (+5V) verbunden. Da ich keinen 200k Widerstand 
habe, würde ich gerne 3 x 68k (= 204k + Toleranzen) in Reihe schalten. 
Ich gehe davon aus, dass das für ein rein qualitatives Peak-Meter keine 
relevanten negativen Auswirkungen hat, oder?

Zweite  Frage:
Im Schaltbild ist am Eingang ein 22k Widerstand zu sehen. Ich habe aber 
eine Beispielschaltung ohne diesen Widerstand gefunden. Wofür ist der 
gut?

Dritte Frage:
Ich gehe davon aus, dass der IC bei VDD=+5V eine Mittelspannung des 
Audiosignals von 2,5 Volt (wie vom lm386 erzeugt) erwartet, richtig?

Vierte Frage:
Wie ist das mit den Bändern zu verstehen? Ich gehe davon aus, dass es 
sich bei den sieben angegebenen Bändern (63Hz, 160Hz, 400Hz, 1kHz, 
2,5kHz, 6,25kHz und 16kHz) um die Bänder von "0Hz-63Hz","0Hz-160Hz", ... 
und nicht "0Hz-63Hz","63Hz-160Hz,... handelt, richtig?

Danke für die Antworten im Voraus!
Angehängte Dateien:
Gast #4423858
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Hallo,

ich habe gerade auch Fragen zu diesem IC. Wie es aussieht, waren die 
Reaktionen auf Deine Frage wohl nicht so massig ausgefallen.....

Schade. Im Gegensatz zu diesen ständigen Gehaltsdiskussionen hier im 
Forum wären Antworten zu solchen Fragen angebrachter....
#4424836
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Marko schrieb:
> wären Antworten zu solchen Fragen angebrachter

Erhrlich ? Die lauten:

Joegi schrieb:
> Meine erste Frage lautet:
> Im Schaltungsbeispiel des Datenblattes (s. Bild) ist Pin 8 über einen
> 200k Widerstand mit VDD (+5V) verbunden. Da ich keinen 200k Widerstand
> habe, würde ich gerne 3 x 68k (= 204k + Toleranzen) in Reihe schalten.
> Ich gehe davon aus, dass das für ein rein qualitatives Peak-Meter keine
> relevanten negativen Auswirkungen hat, oder?

Natürlich hat das Auswirkungen. Die Veränderung des Widerstandswertes um 
satte 2% verändert auch die Frequenzen um 2%. Allerdings sind die 
Toleranzen von Kondensator und IC noch grösser.

> Zweite  Frage:
> Im Schaltbild ist am Eingang ein 22k Widerstand zu sehen. Ich habe aber
> eine Beispielschaltung ohne diesen Widerstand gefunden. Wofür ist der
> gut?

Er mischt links und rechts.

> Dritte Frage:
> Ich gehe davon aus, dass der IC bei VDD=+5V eine Mittelspannung des
> Audiosignals von 2,5 Volt (wie vom lm386 erzeugt) erwartet, richtig?

Der IC macht sich seine Mittenspannung selbst, deshalb ist der Eingang 
gleichspannungsmässig mit einem 10nF Kondensator abgetrennt.

> Vierte Frage:
> Wie ist das mit den Bändern zu verstehen? Ich gehe davon aus, dass es
> sich bei den sieben angegebenen Bändern (63Hz, 160Hz, 400Hz, 1kHz,
> 2,5kHz, 6,25kHz und 16kHz) um die Bänder von "0Hz-63Hz","0Hz-160Hz", ...

Nein, natürlich nicht.

> und nicht "0Hz-63Hz","63Hz-160Hz,... handelt, richtig?

Schon eher. Vermutlich 31.5-63Hz, 63-160Hz, ...
(Firma: matzetronics) #4425064
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Joegi schrieb:
> Wie ist das mit den Bändern zu verstehen?

Das steht doch im Datenblatt auf Seite 1 - das sind die Mittenfrequenzen 
der Bänder. Ich habs dir mal aus dem DB angehängt.

Joegi schrieb:
> Ich gehe davon aus, dass das für ein rein qualitatives Peak-Meter keine
> relevanten negativen Auswirkungen hat, oder?

Je genauer du die 165kHz Taktfrequenz triffst, desto genauer trifft das 
IC die angegebenen Mittenfrequenzen.
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