Erster Schaltungsentwurf - ATtiny Programming Board

OP #4139805
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Hallo zusammen,

ich hab einen ersten Schaltungsentwurf mit Eagle erstellt und wollte 
eure Meinung dazu hören, inwiefern noch Verbesserungsbedarf besteht.

Die Schaltung soll dazu benutzt werden, über den ISP einen Attiny 
programmieren zu können.

Ganz links befindet sich die Stromquelle mit einem 2-Pin Anschluss, hier 
soll eine 9V Batterie angeschlossen werden. Gleich danach folgt der 
Spannungsregulator: mic5205- 5.0. Dieser reguliert die Spannung auf 5V. 
Anschließend kommt das Kernstück: Ein ATTiny85-20SU. Dieser ist mit 
einem 10-pin Anschluss verdrahtet, an das später das Programmer-Kabel 
kommt.
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#4139816
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1. In einem Schaltplan führt man Leitungen normalerweise rechtwinklig 
(nicht zu verwechseln mit dem Layout).

2. Überleg dir wie du die GND Verbindungen au JP1 besser verbindest.

3. Der Kondensator C byp an Pin 4(BP) von U2 fehlt.

4. Dein Regler scheint mir für einen einfachen AVR überdimensioniert. 
Ist aber egal.

5. Nachdem du keinen Quarz angeschlossen hast denke ich du willst den 
internen Oszillator benutzen.

Jst
OP #4139821
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Jonas G. schrieb:
> 1. In einem Schaltplan führt man Leitungen normalerweise rechtwinklig
> (nicht zu verwechseln mit dem Layout).

Okay, danke. Werde ich ausbessern.

Jonas G. schrieb:
> Überleg dir wie du die GND Verbindungen au JP1 besser verbindest.

Könnte man praktisch zu einem zusammenfassen...

Jonas G. schrieb:
> Der Kondensator C byp an Pin 4(BP) von U2 fehlt.

In der Beschreibung steht:
1
Reference Bypass: Connect external 470pF capacitor to GND to reduce output
2
noise. May be left open.

Also kann man den theoretisch offen lassen?

Jonas G. schrieb:
> Nachdem du keinen Quarz angeschlossen hast denke ich du willst den
> internen Oszillator benutzen.

Ja, ist das ein Problem?

Jonas G. schrieb:
> Dein Regler scheint mir für einen einfachen AVR überdimensioniert.
> Ist aber egal.

Was würdest du empfehlen?
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#4139839
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> Jonas G. schrieb:
>> Der Kondensator C byp an Pin 4(BP) von U2 fehlt.
>
> In der Beschreibung steht:
>
>
1
Reference Bypass: Connect external 470pF capacitor to GND to reduce 
2
> output
3
> noise. May be left open.
>
> Also kann man den theoretisch offen lassen.
>
Ok, hab ich mir nicht genau angeschaut. Wie schon geschrieben ist 
Versorgung von AVRs nicht so kritisch.

> Jonas G. schrieb:
>> Nachdem du keinen Quarz angeschlossen hast denke ich du willst den
>> internen Oszillator benutzen.
>
> Ja, ist das ein Problem?
Im allgemeinen nicht außer du willst die UART oder andere Timing 
kritische Sachen benutzen.
Siehe: 
https://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial:_Equipment#Hardware

Im Optimalfall beschaltest du den Reset Pin noch wie im obrigen Link 
beschrieben.

Sonst sieht jetzt alles gut aus.

Jst
#4139940
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Ja

1. Der 47nF Kondensator ist so nicht mit GND verbunden. Schiebe GND 
etwas nach unten und ziehen die Leitung neu.

2. Mach die Spannungsversorgung vom ATtiny wieder schön.

3. An dem Kondensator und dem Widerstand sollten keine solche Punkte 
sein. Dürfte sich auch mit neuziehen der Leitungen erledigen.

Jst

Edit:
Die eine Seite vom Widerstand kannst du auch auf die 5V an JP1 legen.
#4139959
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> Hm, hatte ich schon zum 2. mal den "Bug" dass das Wire nicht richtig zum
> Bauteil passt. Irgendwie ist da jetzt immer ne Lücke zwischen dem GND
> und dem Wire.
An dem GND Symbol kannst du nur oben was anschließen.

Beschreibe mal wie das Werkzeug aussieht mit dem du die Verbindungen 
ziehst.

Jst
#4139973
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Langsam

Geh erstmal in den Schaltplan und für einen ERC=Electronic Rule Check 
aus. Das prüft den Schaltplan und wird grundsätzlich gemacht bevor man 
das Layout anfängt.

Du wirst ein paar Warnungen wegen der Benennung von Bauteilen bekommen.

Zu JP2:
Die Leitungen werden auf der anderen Seite angeschlossen da wo die 
Stifte an den Kreisen sind.

Jst
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#4140112
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Max MMM schrieb:
> Gibt es eigentlich Adapter für SOIC wo man dann den µC auf eine
> Plattform setzt und dann einfach mit einem anderen austauschen kann
> (sonst muss ich nach jedem programmieren den µC wieder auslöten).
Ja, nennt sich Sockel, z.B:
http://de.aliexpress.com/item/New-Universal-SOIC-SO8-SOP8-to-DIP8-EZ-Programmer-Adapter-Socket-Converter-Module/1767872257.html
Deiner ist für DIP.

Oder man macht einfach ISP in der Zielschaltung.
OP #4140129
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Max H. schrieb:
> Deiner ist für DIP.

Ja, sollte ein Beispiel sein für das, was ich suche.

Max H. schrieb:
> Oder man macht einfach ISP in der Zielschaltung.

Das versteh ich nicht ganz. Wie genau umgehe ich das Problem, den µC 
auslöten zu müssen, um einen neuen zu programmieren?

In der Feedback-Liste unter dem Produkt hat einer geschrieben:

1
These are not universal SOIC! They do not accept the ATtiny chips I want to program. They are wide SOIC. This accepts narrow SOIC.

Hört sich nicht so gut an :(
#4140137
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Max MMM schrieb:
>> Oder man macht einfach ISP in der Zielschaltung.
> Das versteh ich nicht ganz. Wie genau umgehe ich das Problem, den µC
> auslöten zu müssen, um einen neuen zu programmieren?
In der fertigen Schaltung sitzt des µC sicher auf irgendeiner Platine 
und auf diese packst du einen ISP Stecker.
Das µC von der Platine nehmen, in einen Brenner stecken und dann wieder 
zurück auf die Platine ist dank ISP Vergangenheit.

> In der Feedback-Liste unter dem Produkt hat einer geschrieben:...
Sry, da in der Beschreibung was von SO8 steht dachte ich der passt.
#4140174
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So jetzt bin ich auch wach

Max MMM schrieb:
> Max H. schrieb:
>> Wenn's z.B. ein Taster ist, darf man ihn nur nicht während dem Flashen
>> drücken.
>
> Wo genau muss ich den Taster einbauen? Zwischen Reset und GND?
Du musst gar keinen Taster einbauen. Den Reset Pin kannst im Normalfall 
für nichts benutzen. Der Reset Pin muss vor dem programmieren auf GND 
gezogen werden. Das macht dein Programmer.  Dadurch startet der 
Controller neu und kann programmiert werden. Wenn keine Daten zum 
programmieren kommen wird einfach das vorhandene Programm ausgeführt.
Du kannst einen Taster zwischen Reset und GND machen um den Controller 
neuzustarten. Ich hab mir da so ein le kleine Platine mit einem Taster 
gebastelt die ich auf den ISP Stecker stecken kann.

Die anderen Pins die zum ISP Stecker gehen kannst du ganz normal für 
andere Sachen benutzen.

Jst
OP #4140191
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Jonas G. schrieb:
> Hab ich es richtig verstanden dass du deine Schaltung jetzt auf den ISP
> Stecker stecken willst?

Ja. Der ISP-Header soll, wenn es möglich ist, zum Programmieren und zum 
verbinden von anderen Sachen (LEDs erstmal für den Anfang) genutzt 
werden. Da ja der ISP-Header anders verdrahtet ist, als man es vermuten 
würde (also Pin1 des µC liegt nicht an Pin1 des ISP, usw.), muss ich ja 
"umdenken".
#4140197
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Max MMM schrieb:
> Jonas G. schrieb:
>> Hab ich es richtig verstanden dass du deine Schaltung jetzt auf den ISP
>> Stecker stecken willst?
>
> Ja. Der ISP-Header soll, wenn es möglich ist, zum Programmieren und zum
> verbinden von anderen Sachen (LEDs erstmal für den Anfang) genutzt
> werden. Da ja der ISP-Header anders verdrahtet ist, als man es vermuten
> würde (also Pin1 des µC liegt nicht an Pin1 des ISP, usw.), muss ich ja
> "umdenken".
Kann man machen würde ich aber nicht. Willst Platz auf der Platine 
sparen?
Zudem manche Pins nicht auf den Stecker gehen.

Jst
#4140268
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Lass die Verbindungen zum ISP erst mal offen bis der Rest passt.

JP3:

Einreihig mit 7 Pins

Pin 1-5: PB0-4
Pin 6: 5V
Pin 7: GND

Oder wenn du schon mal ans Layout denkst:
Auf beiden Seiten vom ATtiny ein Stecker mit 4 Pins die direkt zum 
ATtiny gehen.

Ich würde erst die erste Variante probieren und schauen ob es sich 
vernünftig Routen lässt


Jst
#4140281
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> Kommt denn die Spannung nicht vom Ausgang des µC?
Ja und nein
 Die Signalspannung kommt vom Ausgang. Du brauchst aber GND damit der 
Stromkreis geschlossen ist.
Und wenn du irgendwelche Chips anschließen willst brauchen diese eine 
Versorgungsspannung. Dafür verwendet man die selben 5v die auch der 
Controller bekommt.

Jst
OP #4140308
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Okay. Hab jetzt eine 7-Pin Leiste genommen. Aber nur noch mal zum 
Verständnis: Wenn ich nur LEDs und kein Display anschließen wollen 
würde, dann bräuchte ich keine 5V Verbindung?

Wenn ich z.B. eine LED an PB0 anschließe muss ich sie ja mit GND 
verbinden. Das würde ja noch funktionieren. Sobald ich jedoch mehr als 
eine LED anschließe, fehlen GND Verbindungen. Wäre es da nicht besser, 
2x7 Pinheader zu nehmen und dann die gegenüberliegenden Stecker mit GND 
zu verbinden (wie im letzten Beitrag)?
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#4140321
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Max MMM schrieb:
> Wenn ich nur LEDs und kein Display anschließen wollen
> würde, dann bräuchte ich keine 5V Verbindung?
Nicht zwingen, außer du willst deine LEDs zwischen +5V und dem Pin 
anschließen.

> Sobald ich jedoch mehr als
> eine LED anschließe, fehlen GND Verbindungen. Wäre es da nicht besser,
> 2x7 Pinheader zu nehmen und dann die gegenüberliegenden Stecker mit GND
> zu verbinden (wie im letzten Beitrag)?
Du kannst an dem einen GND Pin auch mehrere LEDs anschließen.
#4140322
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So das sieht doch schon gut aus.

>Aber nur noch mal zum Verständnis: Wenn ich nur LEDs und kein Display anschließen 
wollen würde, dann bräuchte ich keine 5V Verbindung?
Ja, führe sie aber trotzdem raus.
Außer in einem ungewöhnlichen Fall:
Du hängst die LED dauerhaft an 5v und schaltest den Minuspin der LED mit 
dem Controller.
Macht man aber bei LEDs im Normalfall nicht.

1. Der 10k Widerstand gegen die 5v am ISP Stecker.

2. GND an JP3 nach links schieben.

3. JP1 und JP3 etwa 5 Kästchen nach oben schieben. Angeschlossene Sachen 
bis auf den Controller mitnehmen.

Jst
OP #4140329
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Max H. schrieb:
> Du kannst an dem einen GND Pin auch mehrere LEDs anschließen.

Wenn ich das mit Jumper Wires mache, dann nicht mehr...

Jonas G. schrieb:
> 1. Der 10k Widerstand gegen die 5v am ISP Stecker.
>
> 2. GND an JP3 nach links schieben.
>
> 3. JP1 und JP3 etwa 5 Kästchen nach oben schieben. Angeschlossene Sachen
> bis auf den Controller mitnehmen.

Hab ich angehängt.

Danke an alle für die Hilfe :)
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OP #4140368
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Ich würde trotzdem nochmal mein Bedenken von vorhin aufgreifen:

Max MMM schrieb:
> Wenn ich z.B. eine LED an PB0 anschließe muss ich sie ja mit GND
> verbinden. Das würde ja noch funktionieren. Sobald ich jedoch mehr als
> eine LED anschließe, fehlen GND Verbindungen. Wäre es da nicht besser,
> 2x7 Pinheader zu nehmen und dann die gegenüberliegenden Stecker mit GND
> zu verbinden (wie im letzten Beitrag)?

Ich möchte zum Testen die LEDs gerne per Jumper Kabel mit dem 
Pin-Headern verbinden, anstatt zu Löten. Daher bräuchte ich genauso 
viele GND wie µC Ausgänge, oder?
OP #4140981
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Jonas G. schrieb:
> Wenn der Chinese sich an den Standard hält passt es.
>
> Notfalls musst du dir einen Adapter bauen.

Hoffentlich ^^

Jonas G. schrieb:
> Du kannst dir aber auch einen guten Programmer kaufen. Wie den Atmel
> AVRISP MKII.

Wenns mit dem China-Teil nicht klappt.


Ich hab jetzt angefangen, mein Board zu designen. Da ich keine Erfahrung 
mit Leitungen verlegen habe, hab ich die Autorouter-Funktion genommen. 
Das im Anhang kam dabei heraus. Was sagt ihr dazu?

Ich hab die Bauteile solange verschoben, bis keine Vias mehr entstanden 
sind.
Angehängte Dateien:
OP #4140991
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Jonas G. schrieb:
> Lass die Finger vom Autorouter!!!!!!

Okay...oO

Jonas G. schrieb:
> Hast du schon einen ERC ausgeführt?

Siehe Anhang. Der INPUT-Pin U2BP ist der Bypass Pin des Voltage 
Regulators, der kann laut Beschreibung freigelassen werden:
1
Reference Bypass: Connect external 470pF capacitor to GND to reduce output
2
noise. May be left open.

Jonas G. schrieb:
> Platziere erst mal die Teile ordentlich. Fang am besten am
> Spannungsregler an.

Okay.
Angehängte Dateien:
#4141007
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Die Fehler und Warnungen vom ERC stören erst mal nicht. Wenn du 
unbedingt willst kannst du sie mit den Werkzeugen name und value 
beheben.
Bei den Kondensatoren und Widerständen wäre name zum Beispiel C1 
beziehungsweise R1. Value ist die Größe.
U2 hat als Wert die Chipbezeichnung.
JP1 usw. kannst in value die Funktion eingeben.

Jst
#4141110
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Die Widerstände und Kondensatoren würde ich im R1, C1, C2 und C3 
umbenennen und einen Wert geben. Wenn du bei deinem System bleibst, 
taucht bei deinem ersten Projekt mit zwei Bauteilen mit gleichem Wert 
dann sicher die Frage auf, wie du in Eagle z.B. 2 100nF Kondensatoren 
einfügen kannst.
(Firma: matzetronics) #4141321
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Noch ein paar Hinweise aus der Praxis:
* Du kannst die ganze Chose direkt aus einem freien USB Port speisen und 
sparst dir damit den Regler.
* Jegliche Resetbeschaltung ist bis auf die Verbindung zum ISP unnötig 
und je nach Programmierer sogar kontraproduktiv. Das höchste wäre ein 
schwacher Pullup (47k - 100k), aber selbst den kann man sich sparen.
* Bau einen Schalter für Vcc ein, damit du den MC stromlos stecken und 
ziehen kannst.
* Sieh den Platz für einen (TTL) Oszillator auf deiner Platine vor und 
route seinen Ausgang schon mal auf auf PB3 (Pin 2). Falls du dich mal 
aus Versehen per Fuse aussperrst, läuft der Tiny dann mit diesem Takt. 
Ein 4-6 Mhz Oszillator ist da das richtige.

Ich habe auf mein Board noch eine 7-pol Molexleiste mit allen Signalen 
gemacht. So kann ich externe Textoolsockel anschliessen und so gut wie 
jeden AVR (und AT89) flashen.
OP #4141377
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Matthias Sch. schrieb:
> Jegliche Resetbeschaltung ist bis auf die Verbindung zum ISP unnötig
> und je nach Programmierer sogar kontraproduktiv.

Ich brauch doch die Pin-Header, um externe Sachen anschließen zu können 
(LEDs, Display)?

Matthias Sch. schrieb:
> Bau einen Schalter für Vcc ein, damit du den MC stromlos stecken und
> ziehen kannst.

Vielleicht benutze ich erstmal das Board, um einen einzelnen ATTiny zu 
programmieren und damit dann auch gleich ein paar Sachen zu machen 
(sowas wie LEDs blinken lassen etc.). Außerdem hatte ich vor, den ATTiny 
in SMD-Bauweise zu verbauen. Ich mag das mit Löchern irgendwie nicht so.

Matthias Sch. schrieb:
> Sieh den Platz für einen (TTL) Oszillator auf deiner Platine vor und
> route seinen Ausgang schon mal auf auf PB3 (Pin 2). Falls du dich mal
> aus Versehen per Fuse aussperrst, läuft der Tiny dann mit diesem Takt.
> Ein 4-6 Mhz Oszillator ist da das richtige.

Passt das so (siehe Anhang)?

138 schrieb:
> Wenn du die Schaltung ein wenig abänderst und einen Nullkraftsockel
> nimmst, könntest du sogar mehrere µC programmieren und vielleicht nicht
> nur ATtinys.

Für die erste Schaltung möchte ich es so einfach wie möglich halten. Ich 
glaube, deinen Vorschlag hebe ich mir für die Zukunft auf.

Matthias Sch. schrieb:
> Das höchste wäre ein
> schwacher Pullup (47k - 100k), aber selbst den kann man sich sparen.

Sprich den 10k wieder raus und stattdessen 47k bzw. 100k?

Jonas G. schrieb:
> Oder du lernst eie man Teile ändert

Aber es macht doch wenig Sinn, ein Teil in Eagle abzuändern, wenn es das 
dann gar nicht zu kaufen gibt? Ich hatte vor, diese Pin-Header zu 
verwenden:

http://de.aliexpress.com/item/New-40-Pin-1x40-2-54-Breakable-Pin-Header-Single-Row-Male-Female-Header-Strip-53461/2024163700.html

Und dann 3 Reihen mit je 5 Pins zu benutzen. Und soweit ich mich 
informiert habe, entsprechen diese Stifte den Stiften aus der 
Pinhead-Lib in Eagle.
Angehängte Dateien:
(Firma: matzetronics) #4141387
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Max MMM schrieb:
> Passt das so (siehe Anhang)?

Nö. Das ist ja nur ein Quarz, ich sprach von einem Oszillator Baustein, 
so was wie das hier:
http://www.pollin.de/shop/dt/Njg4OTY3OTk-/Bauelemente_Bauteile/Passive_Bauelemente/Quarze_Oszillatoren/Quarzoszillator.html

Die haben Versorgungsanschlüsse und es kommt gleich ein fertiges Signal 
raus. ( 1Mhz in diesem Fall).

Max MMM schrieb:
> Ich brauch doch die Pin-Header, um externe Sachen anschließen zu können
> (LEDs, Display)?

Ja, aber nicht den Resetanschluss. Ich hatte dein Projekt auch als 
Programmingboard verstanden wg. des Threadtitels. Wenn du da gleich fest 
Chips verlötest, ist das eh ein Wegwerfprojekt und da solltest du für 
jedes ein eigenes Board entwickeln. Zum Programmieren jedenfalls ist 
jegliche Resetbeschaltung unnötig - bis auf die Verbindung mit dem ISP 
Port. Wenn du übrigens einmal Reset als Portausgang fused, kommst du an 
den Chip nicht mehr mit ISP ran, das kam evtl. hier nicht so rüber.
OP #4141413
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Matthias Sch. schrieb:
> Nö. Das ist ja nur ein Quarz, ich sprach von einem Oszillator Baustein

Okay. So vielleicht?

Matthias Sch. schrieb:
> Ja, aber nicht den Resetanschluss. Ich hatte dein Projekt auch als
> Programmingboard verstanden wg. des Threadtitels.

Ist es ja im Prinzip immer noch: Ich programmiere einen µC. Nur halt 
erstmal für einen einzelnen ATTiny.

Matthias Sch. schrieb:
> Zum Programmieren jedenfalls ist
> jegliche Resetbeschaltung unnötig

Also R1 komplett weg?

Joe schrieb:
> Besser nur 4.7nF nehmen

Okay.
Angehängte Dateien:
#4141447
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Zum Reset:
https://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_Checkliste
>Der Reset-Anschluss am AVR ist 'active-low', d. h. wenn man den Pin mit GND 
(Masse) verbindet, wird der Controller zurückgesetzt gehalten. Zwar haben die 
meisten(!) AVRs einen internen Pullup-Widerstand, der den Reset-Pin gegen VCC 
"zieht", dieser ist jedoch relativ hochohmig (ca. 50 kΩ, vgl. Datenblatt) und 
reicht in extrem stark gestörter Umgebung nicht aus, um den Reset-Pin sicher 
"hochzuhalten". Als Mindestbeschaltung empfiehlt sich dringend, einen externen 
Pullup-Widerstand vorzusehen (typisch 10 kΩ), der den Reset-Pin mit VCC verbindet. 
Er sollte nicht kleiner als 4,7 kΩ sein, da der Programmieradapter sonst eventuell 
den Reset-Pin während des Programmiervorgangs nicht sicher auf "low" ziehen kann. 
Mit einem Oszilloskop kann man gut überprüfen, ob der Pegel am Reset-Pin sauber 
zwischen high und low wechselt. Zusätzlich sollte man auch noch einen Kondensator 
47 nF oder 100 nF zwischen Reset-Pin und GND anordnen. Dieses RC-Glied sorgt 
dafür, dass der Controller beim Einschalten der Versorgungsspannung für eine 
definierte Zeitspanne im Reset gehalten wird. Im laufenden Betrieb sorgt der 
Kondensator dafür, dass der Reseteingang unempfindlich gegenüber Spikes und 
Glitches wird. Er sollte deshalb unmittelbar in Pin-Nähe beim Prozessor 
untergebracht werden. Dieser Kondensator darf jedoch nicht verwendet werden, wenn 
debugWIRE möglich sein soll.

Datenblatt Seite 161
>Reset Pull-up Resistor, VCC = 5.5V, input low, min: 30kOhm max:60kOhm

Meine Empfehlung wäre den Widerstand und den Kondensator vorzusehen und 
einzulöten. Wenn was nicht funktioniert kannst du sie wieder auslöten.
#4141452
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Max MMM schrieb:
> Ist der Quarzoszillator richtig verschaltet?
Ich würde noch Prüfen ob dein Quarzoszillator einen Entkoppelkondensator 
braucht und Pin 1 offen bleiben darf.

Zusätzlich würde ich einen Jumper zwischen dem Ausgang des Oszillators 
und dem Pin vorsehen. Dann kannst du den Oszillator vom Pin trennen, 
wenn du ihn als IO brauchst und mit dem internen arbeiten. Sonst kannst 
du RB3 vom JP5 auch weglassen weil du daran sowieso nur den Takt des 
Oszillators hast.
#4141454
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> Ist der Quarzoszillator richtig verschaltet?
Ja
Aber auch  hier scheiden sich die Geister.
Es ist ein typischer Anfängerfehler die Fuse falsch zu wählen. Wenn du 
aber eh nur den internen Oszillator benutzt musst du hier erst mal 
nichts ändern. Wenn du doch einen Fehler machst kannst den externen 
Oszillator immernoch vorübergehend an deine Stiftleiste hängen.
OP #4141457
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Max H. schrieb:
> Zusätzlich würde ich einen Jumper zwischen dem Ausgang des Oszillators
> und dem Pin vorsehen.

Wobei ich den Oszillator ja nur einlöten würde, wenn ich den Fehler 
bereits begangen habe. Den vorher schon zu benutzen macht ja wenig Sinn, 
oder?

Jonas G. schrieb:
> Wenn du doch einen Fehler machst kannst den externen
> Oszillator immernoch vorübergehend an deine Stiftleiste hängen.

Stimmt! Wobei mir aber dann ein Pin verloren geht...

Edit: Der geht mir ja dann sowieso verloren weil Pin2 dann nicht mehr 
als Aus- bzw. Eingang agiert.

Irgendwie finde ich auf Aliexpress wenn ich nach "quarzoszillator" suche 
nur diese 2-Beinigen...
#4141465
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> Jonas G. schrieb:
>> Wenn du doch einen Fehler machst kannst den externen
>> Oszillator immernoch vorübergehend an deine Stiftleiste hängen.
>
> Stimmt! Wobei mir aber dann ein Pin verloren geht...
Nur kurzzeitig:
Wenn du versentlich die falsche Taktquelle ausgewählt hast schließt du 
das Ding an und machst den Fehler rückgängig. Dann kannst du es wieder 
abstecken.
OP #4141470
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Jonas G. schrieb:
> Bei denen die du kaufen willst ist nur der Abstand zwischen zwei Pins
> vorgegeben. Du kannst sie in der Länge einfach nach jedem Pin abbrechen.

Okay. Aber ich dachte das Problem wäre, dass sich die 3 Reihen berühren 
(lassen sich die Pins dann nicht mehr verlöten, wenn sie sich 
berühren?).

Jonas G. schrieb:
> Such mal nach active Crystal Oscillator

Hm wird nicht besser: 
http://de.aliexpress.com/wholesale?SearchText=Crystal+Oscillator+6mhz&catId=&initiative_id=SB_20150526010135
OP #4141536
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Jonas G. schrieb:
> Mit dem Werkzeug info auf die grünen pads gehen
> Jetzt kannst du die Form auswählen
> Ich würde die achteckigen oder runden nehmen

Dann muss ich aber immer noch ein neues Device erstellen. Das 
funktioniert zwar. Beim Einfügen bekomme ich dann die Meldung:
1
Bauteil PinHD-1x5_RUNd hat nicht angeschlossenen Pin (G$1/1)
Angehängte Dateien:
#4141569
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Wenn du eh einen SO8 Chip verbaust, kannst du dir den ISP Header sparen 
und proggst das Ding per Zange :-)
Sowas hier:
http://www.aliexpress.com/snapshot/6486033565.html?orderId=65734839673439
Habe ich mir eigentlich für serielle Flash's zugelegt, aber nachdem ich 
ausversehen die Tinnys in der falschen Gehäusevariente geordert hatte, 
entsann ich mich dieses Tools, das in meinem Fundus schlummerte. Mit ein 
paar Jumpern mit dem USBasp verbunden funzt das.
Ich habe den SO8 auf eine DIL8 Adapterplatine gelötet und steckbar 
verbaut. Wenn die Pins knapp werden und man proggt den Reset Pin als 
zusätzlichen I/O, dann kommst du per ISP nicht mehr auf den Chip, da 
hilft dann nur noch ein HV Programmer.
Für so kleine, simple Sachen, wie einen termperaturgeregelten Lüfter, 
der erst mal eine Sekunde volle Pulle läuft und dann in den 
Flüsterbetrieb geht, eventuell auch mit einem Temperaturfühler, oder 
einem retriggerbaren Monoflop nach einem PIR-Modul, für derlei Dinge 
sind die kleinen 8-Beiner völlig ausreichend :-)
OP #4141571
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Gerald B. schrieb:
> Wenn du eh einen SO8 Chip verbaust, kannst du dir den ISP Header sparen
> und proggst das Ding per Zange :-)

Danke für den Tipp. Das kommt mich aber erstmal teurer als die 10 
Beinchen und ein ISP/USB Programmer.

Gerald B. schrieb:
> Für so kleine, simple Sachen, wie einen termperaturgeregelten Lüfter,
> der erst mal eine Sekunde volle Pulle läuft und dann in den
> Flüsterbetrieb geht

Das war auch einer meiner Ideen, was ich damit vorhatte ^^

Jonas G. schrieb:
> U1 ein halbes Kästchen nach oben und nach rechts
> JP3,4,5 ein halbes Kästchen nach rechts

Okay
Angehängte Dateien:
#4141724
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Hallo @Max

Bin mir nicht sicher ob es der (sehr geduldige) Jonas schon explizit so 
geschrieben hat darum nochmals hier:

Pins, Vias, Leiterbahnen und Lötpads die nicht demselben Netz angehören 
dürfen sich NIEMALS berühren, denn sonst fabrizierst du einen 
Kurzschluss zwischen diesen Netzen und dein Teil funktioniert dann 
nicht. Im schlechteseten Fall raucht es dir ab (je nach Verbindung).
OP #4141778
Lesenswert?

Dave Chappelle schrieb:
> Pins, Vias, Leiterbahnen und Lötpads die nicht demselben Netz angehören
> dürfen sich NIEMALS berühren

Okay, das verstehe ich. Ich hab jetzt mal Beschriftungsfähnchen im 
Schaltplan erstellt und im PCB-Layout unter Optionen -> Einstellungen -> 
Verschiedenes "Pad-Namen anzeigen" eingestellt. Jetzt seh ich zwar die 
Pinbelegung aber nicht die Netznamen?

Jonas G. schrieb:
> Noch ein halbes Kästchen

Hab die Leiterbahn ein halbes Kästchen nach links verschoben.
Angehängte Dateien:

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