Ein Bekannter hat eine Wohnraumentlüftung. In dieser ist ein Motor
verbaut, der auf 3 Drehzahlen gestellt werden kann. Je nach Drehzahl
wird die Luft im Wohnraum entsprechend schnell ausgetauscht.
Die Frage ist, wie kann man einen Wechselstrommotor überhaupt auf
verschiedene Drehzahlen stellen?
Hans schrieb:> Ein Bekannter hat eine Wohnraumentlüftung. In dieser ist ein Motor> verbaut, der auf 3 Drehzahlen gestellt werden kann. Je nach Drehzahl> wird die Luft im Wohnraum entsprechend schnell ausgetauscht.>> Die Frage ist, wie kann man einen Wechselstrommotor überhaupt auf> verschiedene Drehzahlen stellen?
Das kommt darauf an, um was für einen Wechselstrommotor es sich handelt.
Gruss
Harald
Motorschild:
Einphasenmotor mit Betriebskondensator
220 Volt~, 0,76 A, 170 W.
schwarz(U1), braun(Z), blau(U2), grün-gelb(PE)).
Der Hintergrund meiner Frage zielt darauf ab, den Motor stufenlos
einzustellen.
Hans schrieb:> Motorschild:>> Einphasenmotor mit Betriebskondensator>> 220 Volt~, 0,76 A, 170 W.>> schwarz(U1), braun(Z), blau(U2), grün-gelb(PE)).>> Der Hintergrund meiner Frage zielt darauf ab, den Motor stufenlos> einzustellen.
Die sind als Lüftermotore wohl zumindest mit Stelltrafos in gewissen
Rahmen einstellbar. Vielleicht gehts auch mit einem Dimmer für
induktive Lasten.
Gruss
Harald
Bei diesen kleinen Lasten sind mir folgende drei Verfahren eines
Wohnraumlüftungsbauers aus dem Norden bekannt:
-) Stufentrafo:
Ein Trafo mit verschiedenen Anzapfungen von 80 bis 230V, die drei Stufen
werden an den jeweilige Wicklungsabgang angeschlossen.
-) separate Wicklungen
Ist aber bei dir auf Grund der Adern nicht der Fall
-) Herkömmlicher Dimmer:
Triac mit dicker Entstör-Drossel - merkt man zB daran, dass im unteren
Drehzahlbereich der Motor rel. stark zu brummen beginnt.
MfG
P.Wassi
Es sei denn, das Ding ist schon so neu, dass es ein EC-Motor ist. Der
könnte dann mglw. über die braune Ader angesteuert werden.
Bei den oben genannten Verfahren ists aber so, dass der Kondensator
extern zw. braun und blau angeschlossen wird.
Lüftermotoren kann man deswegen ausnahmensweise als Drehstrommotoren
dennoch in der Drehzahl verändern, weil sie eine definierte Last haben
die mit steigender Drehzahl überproportional steigt, eben den Propeller
und die dadurch bewegte Luft.
Man macht durch umgeschaltete Vorwiderstände oder Abgriff an der
Hauptwicklung den Asynchron-Drehstrommotor einfach so viel
leistungsschwächer, daß sein Schlupf deutlich mehr steigt, und schon
sinkt die Drehzahl und der Benutzer ist glücklich.
Es ist natürlich kein EC elektronisch kommutierter Motor, keine PWM an
gleichgerichteten 230V, erst recht keine Polzahlumschaltung (aber schön
daß unsere uninformierten Deppen im Forum mal wieder ihr Maul
aufgerissen haben und ihre Unkenntnis hier breittreten), und
TRIAC-Dimmerschaltgungen sind eher blöd weil der Kondensator jedesmal
dem TRIAC eine auf's Haupt haut, es geht aber wohl mit
Spezialschaltungen wo nur die Hauptwicklung per TRIAC
phasenangeschnitten betrieben wird.
>Man macht durch umgeschaltete Vorwiderstände oder Abgriff an der>Hauptwicklung den Asynchron-Drehstrommotor einfach so viel>leistungsschwächer, daß sein Schlupf deutlich mehr steigt, und schon>sinkt die Drehzahl und der Benutzer ist glücklich.
That`s it. Habe ich erst neulich in meiner neuen Dampfabzugs-Haube
gesehen.
In der alten sowie in der neuen Abzugshaube war je ein Spaltpolmotor mit
Wicklungs-Abgriff verbaut.
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