Drehstromwechselrichter

Gast #3541287
Ich plane den Bau eines Drehstromwechselrichters der aus einem 24V 
LiFepo4 Akkublock (8 Zellen) Drehstrom mithilfe von 3 
Ringerntrafos(jeweils 1-1.5KVA) erzeugt. Zufriedenstellende Vorversuche 
habe ich unternommen, allerdings nur 1 Phasig und nicht mit voller 
Leistung da die Endstufe nur aus 3 Halbbrücken mit je 2 IRFP3206 ohne 
Kühlung bestand. Was mir im Moment den größten Respekt einflößt ist der 
mechanische Aufbau. Wenn ich mit jeweils 3 parallelen Fets arbeite sind 
das 24 Stück die auch irgendwie verdrahtet werden wollen. Eventuell 
kommen auch je 4 TO220 in Frage. Trotzdem wird es mit einer Leiterplatte 
schwierig. Alle Sonderlösungen kommen preislich nicht in Betracht. Was 
ich eventuell noch in Betracht ziehen würde sind fertige FM400TU Module:

http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=3&cad=rja&sqi=2&ved=0CFsQFjAC&url=http%3A%2F%2Fwww.ineltron.de%2Fenglish%2Fmitsubishi-data%2Ftransistor%2FFM400TU-07A.pdf&ei=nMcEU7eFLoORtQawlIBg&usg=AFQjCNHNw9Ndv97Ii4fBsYu3X2FKAnJEGA&sig2=96b1Bj2bnve_G1-84_MBwQ

Da würde man sich die gesamte Hochstromangelegenheit auf einer Platine 
sparen. Kostet aber ca. 240€ brutto. Hat mit solchen Modulen jemand 
Erfahrung? Insbesondere die Total Gate Charge von 1100nC sind 
beachtlich. PWM Frequenz liegt bei 36Khz. Ob da meine IRS21834 noch 
ausreichen?
Gast
Also normalerweise kommt ein 3-Phasen-FU mit sechs Leistungsschaltern 
aus.
Lass die Trafos weg. Bau einen vernünftigen Step-Up, á la Cuk, SPIC oder 
sonst was, der dir ne vernünftige Zwischenkreis-Spannung erzeugt (welche 
überhaupt?) und daraus dann die H-Brücke speisen.
Gast
> Was mir im Moment den größten Respekt einflößt ist der
> mechanische Aufbau.
  ...
> Trotzdem wird es mit einer Leiterplatte
> schwierig.

Leistungselektronik ist nix anderes als HF-Technik mit grösseren 
Querschnitten: 90% Konstruktion und 10% Elektronik.

Entscheident bei der Verdrahtung (in welcher Form auch immer) ist das 
Erreichen kurzer, d.h. induktivitätsarmer Kommutierungswege.
Gast
MN schrieb:
> Also normalerweise kommt ein 3-Phasen-FU mit sechs Leistungsschaltern
> aus.

Mehr wollte ich auch nicht verbauen. Leider wird das aber bei den 
Strömen ohne Parallelschaltung von Fet's nichts werden.

>Lass die Trafos weg. Bau einen vernünftigen Step-Up, á la Cuk, SPIC oder
>sonst was, der dir ne vernünftige Zwischenkreis-Spannung erzeugt (welche
>überhaupt?) und daraus dann die H-Brücke speisen.

Dann würde die H-Brücke mit 650V betrieben werden müssen. Anders als bei 
Motoren ist der Sternpunk zwingend. Gewicht spielt keine Rolle. Hohe 
Ströme habe ich so oder so.

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