RGB-Matirx mit µController(ARM)

Gast #905199
Hallo zusammen,

ich habe den Plan, eine Fläche meines Zimmer mit einer LED-Matrix zu 
bestücken. Die Farbwahl und Helligkeit möchte ich möglichst individuell 
pro LED treffen. Die Matrix soll rund 50  - 70 RGB-LEDs haben. Über die 
LEDs soll dann noch eine milchige Folie, die die einzelen LED soweit 
"diffusen" soll, dass die Übergänge von einer Diode zur nächsten nicht 
mehr erkennbar sind.


Dieses Projekt erweist sich jetzt als ziemlich ambitioniert für mich :)

Ich komme aus der Ecke Anwendungsentwicklung und habe mich bisher immer 
erfolgraich vor "hardware" geddrückt deshalb wäre ich für einige Tipps 
dankbar.

Also ein µController ist schon bestellt:

LPC2124 Ethernet Board

Ich hoffe dieses Modul genügt den notwendigen Anforderungen.

Ich hoffe jetzt folgende Wissenlücke schließen zu können:

Wie ich in C-Programmiere weiß ich. Letztendlich soll bei es nachher 
auf die prozedure
1
  void enableLED(int x, ind y, int rgb, int helligkeit) {...}
hinauslaufen.
Was mir fehlt wären die Zwischenschritte.
Fangen wir bei den RGB-Dioden an:
- gibt es da schon "intelligente" dioden, denen man nur noch mitteilen 
muß, welchen farbwert sie haben müssen und wie hell?
- sind denn solche dioden wirklich hell genug um durch eine milchige 
folie wurklich hell durchscheinen zu können?

weitere benötigte Bausteine:
wie muss die gestaltung vom ausgang des moduls bis zum "draht" der diode 
ausshen. Ich müßte ja wohl irgendeinen Baustein mit reichlich ausgängen 
haben.
#905293
Hallo,

also "intelligente" Dioden sind mir noch nicht untergekommen (nur 
entsprechende Led-Controller). Du wirst also wohl die 4-Pin Leds mit 
gemeinsamer Kathode oder Anode nehmen müssen, die im übrigen nicht ganz 
billig sind.
Zum genauen Aufbau würde ich unbedingt den Wiki-Artikel LED-Matrix 
empfehlen, der einige Fragen klären sollte.
Dort werden sowohl Portexpander als auch Treiber für die hohen Ströme, 
die beim Multiplexing auftreten, erklärt.

lg hannes
Gast #905299
>gibt es da schon "intelligente" dioden, denen man nur noch mitteilen
>muß, welchen farbwert sie haben müssen und wie hell?

Ja. Die "Kodierung" erfolgt durch drei getrennte analoge Signale. Diese 
sind stromgesteuert ;-)
Gast #905339
Kai Giebeler wrote:
> Na ja... wenn man sich an den LED-Matrix-Artikel hält wird's durch das
> Multiplexing nicht ganz so viel Strom. Also alles halb so wild.

eben deswegen der hinweis auf den artrikel. dachte da nur an die lösung 
mit den "intelligenten dioden" =)
und ich merk grad, dass der artikel oben schon erwähnt wurde -> sorry

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