Hallo Leute,
wollte mal fragen was ihr so an günstigen Mikrocontroller +
Programmiergeräte kennt für eigene Projekte. Meist braucht man für ein
kleines Projekt ja nur eine PWM und ein paar GPIO's.
Mfg
Also eigentlich erfüllen die China arduinos für 1-3€ ihren Zweck. Für
mehr speed Bluepill (auch nur 2€) oder etwa weniger IOs dafür WiFi
Esp8266 oder Esp32
PIClig schrieb:> PIC 12F675 für 30 ct aus China.> PICKIT2 auch aus China.>> Mit XC8-Compiler hängt das jeden Artuino locker ab.
12F675? Puh. So ein schaurig grottiger Vorschlag. Etwas Anspruch sollte
man ans Innenleben seines MC schon stellen!
Als ich Student war und aufs Geld schauen mußte, kam das Basteln
trotzdem nicht zu kurz.
Ein Arduino ist nichts anderes als ein ATMEGA328 mit ein bisschen
Außenbeschaltung und viel Verdienst für den Hersteller :-).
Der Programmer war einfach ein alter XP-Rechner mit einer
Parallelschnittstelle und dem selbstgebastelten Adapter.
Die Arduino Software wirft nämlich ein fertig compilliertes HEX aus
(leider sehr versteckt, aber auffindbar), das man dann einfach mit
Ponyprog oder einem anderen Programmer seiner Wahl auf den µC bügelt...
Der Manfred schrieb:> wollte mal fragen was ihr so an günstigen Mikrocontroller +> Programmiergeräte kennt für eigene Projekte.
ATtiny25
ATmega328
ATmega32 wenns wirklich mal mehr Pins braucht
Programmieren mit Ponyprog und RS232 oder Parallelport-Adapter.
STM32F103C8T6 in Form des Bluepill Boards. Dazu ein ST-Link zum
komfortablen SWD-Debugging. Ist nicht die Aller-Billigste Methode aber
spart graue Haare. Das Gewürge mit Parallel-Port oder gar WinXP würde
ich mir nicht antun.
Ich verstehe auch nicht warum es für Hobby immer auf den letzten Euro
ankommt. Einen Döner weniger essen und dafür komfortabler arbeiten ist
viel wert. So wichtig ist der Preis doch nur bei Großserien.
Nebenher lernt man so auch die aktuelle und im professionellen Umfeld
wichtige ARM-Architektur kennen.
Also PIC24 (PIC24FV32KA301) und ein PICkit3 (kannst ja einen clone
nehmen) sind günstig. Das PICkit3 ersetzt bei einfachen Schaltungen
gleich das Labornetzgerät mit, und debuggen kann man auch.
Die IDE bekommt man ohne Zicken gratis, nur die Compiler haben
eingeschränkte Optimierung. Stört aber nicht, ich arbeite seit Jahren
damit.
Ich empfehle hier auch Arduino Uno/Nano. Für unter 10 Euro bekommt man
Board, IDE ist kostenlos und es gibt eine riesige Community, dazu gibts
noch ohne Ende Dokumentation und wem das nicht reicht der kann noch
tiefer gehen indem er der AVR direkt programmiert ;)
Programmieren mit Ponyprog und RS232 oder Parallelport-Adapter.
Was für ein Vorteil geht das gegenüber USB?
Da brauche ich extra wieder einen antiquierten pc anstatt kurz über USB
mein Programm hoch zu laden um was kleines Steuern zu können. Da gibt's
im hobbybereich doch nix einfacheres als einen arduino nano
Dr. Sommer schrieb:> STM32F103C8T6 in Form des Bluepill Boards.> aber spart graue Haare
Diese Wahl ist die Garantie für graue Haare!
Wer sich wegen PWM und ein paar GPIOS erst in ARM einarbeiten soll der
ist einfach nur zu bemitleiden.
Markus schrieb:> Wer sich wegen PWM und ein paar GPIOS erst in ARM einarbeiten soll der> ist einfach nur zu bemitleiden.
Wer sich nicht einarbeiten will, nimmt dazu das Arduino Framework.
Markus schrieb:> Wer sich wegen PWM und ein paar GPIOS erst in ARM einarbeiten soll der> ist einfach nur zu bemitleiden.
Eben nicht nur. Wer nie jemals mehr als GPIOs ansteuern will ist mit
Arduino besser bedient. Aber wer vielleicht später anspruchsvollere
Dinge tun möchte, aber auch einfache Hobby-Projekte, kann sich da einmal
einarbeiten und dann von den komfortablen Möglichkeiten dieser
Prozessoren profitieren. Im Übrigen ist PWM nicht unbedingt simpel - je
nach Anwendung (z.B. Inverter für Synchronmaschinen) kann das auch
anspruchsvoller werden. Da helfen dann die komplexeren Timer der STM32
(und anderen).
Von wegen grauer Haare - so Stolpersteine wie Verfusen, unterschiedliche
Adressräume / Pointer-Typen, "progmem", mangelnde Debug-Möglichkeiten,
arg begrenzter Speicher / Leistung, knappe Timer hat man da nicht.
Dr. Sommer schrieb:> STM32F103C8T6 in Form des Bluepill Boards. Dazu ein ST-Link zum> komfortablen SWD-Debugging. Ist nicht die Aller-Billigste Methode aber> spart graue Haare. Das Gewürge mit Parallel-Port oder gar WinXP würde> ich mir nicht antun.
Das "Gewürge" tut Dir aber Intel und Microsoft an, nicht die Controller.
Gruß,
Holm
Holm T. schrieb:> Das "Gewürge" tut Dir aber Intel und Microsoft an, nicht die Controller.>> Gruß,
Selbst wenn, ändert das nichts daran dass es Zeit und Nerven kostet...
Aktuelle PCs mit Parallel-oder Seriellports auszustatten lohnt sich
einfach nicht. Industrie-PCs haben sowas, aber die hat auch nicht jeder
zuhause - warum wohl! Gesetz des Marktes.
Dr. Sommer schrieb:> Holm T. schrieb:>> Das "Gewürge" tut Dir aber Intel und Microsoft an, nicht die Controller.>>>> Gruß,>> Selbst wenn, ändert das nichts daran dass es Zeit und Nerven kostet...
Nö.
> Aktuelle PCs mit Parallel-oder Seriellports auszustatten lohnt sich> einfach nicht. Industrie-PCs haben sowas, aber die hat auch nicht jeder> zuhause - warum wohl! Gesetz des Marktes.
Es ist reichlich idiotisch davon auszugehen das man alte
Programmiergeräte für alte Bausteine mit "aktuellen" PCs bedienen können
muß. ein aktueller PC ist ein "moving Target" wenn es Microsoft nicht
paßt läuft morgen das nicht mehr was heute noch ging ..von Trump mal
ganz abgesehen.
Das Gesetz des Marktes das Du hier zitierst lautet eigentlich "keine
Hände..keine Kekse". Wenn Dus nicht kannst, dann kannst Dus eben nicht.
Mit Zeit und Nerven hat das aber Nichts zu tun.
Gruß,
Holm
Holm T. schrieb:> Mit Zeit und Nerven hat das aber Nichts zu tun.
Mit alten PCs, welche Seriell/Parallel-Ports haben, herumzuhantieren,
kostet Zeit & Nerven. Ich finde es super, USB-Programmiergeräte an jeden
beliebigen PC anschließen zu können, inkl. superkompakter Notebooks. Bei
guten Exemplaren geht das auch OS-abhängig (z.B. J-Link, aber nicht mehr
so billig).
Dr. Sommer schrieb:> Holm T. schrieb:>> Mit Zeit und Nerven hat das aber Nichts zu tun.>> Mit alten PCs, welche Seriell/Parallel-Ports haben, herumzuhantieren,> kostet Zeit & Nerven.
Dich vielleicht, mich nicht. Ich habe alte Laptops speziell zu dem Zweck
Programmer zu bedienen und die Konnektivität zum Netz herzustellen.
>Ich finde es super, USB-Programmiergeräte an jeden> beliebigen PC anschließen zu können, inkl. superkompakter Notebooks. Bei> guten Exemplaren geht das auch OS-abhängig (z.B. J-Link, aber nicht mehr> so billig).
Jepp.. darauf hatte ich gewartet. Findest Du es auch so super mit
chineseischen USB Programmern an superkompakten Notebooks Bausteine
kaputt zu programmieren weil sie das nicht können was sie behaupten zu
können und Dir ein dediziertes superkompaktes Notebook mit einer
Parallelschnisstelle für einen Programmer eines namhaften Herstellers zu
teuer ist?
Das mein Lieber kostet Zeit und Nerven!
Ich behaupte das nicht, ich weiß es weil das zu meinem täglichen Brot
gehört.
Gruß,
Holm
Jens schrieb:> PIClig schrieb:>> PIC 12F675 für 30 ct aus China.>> PICKIT2 auch aus China.>>>> Mit XC8-Compiler hängt das jeden Artuino locker ab.>> 12F675? Puh. So ein schaurig grottiger Vorschlag. Etwas Anspruch sollte> man ans Innenleben seines MC schon stellen!
Ich weiß nicht was der TE basteln will und du vermutlich auch nicht.
Deshalb ist der 12F675 eine Empfehlung am unteren Rand der Skala. Wenn
es ein paar Pins oder HW-Module mehr sein sollen, dann irgendeinen
18Fxxx entsprechend der persönlichen Anforderungen. Die gibt es selbst
bei Reichelt für unter 2€ das Stück. Für mehr Power und Speicher wäre
der PIC 24 noch eine Option.
Dazu einen PICkit3-Clone vom (deutschen) Chinamann und es kann losgehen.
Diese Diskussion geht aber schon wieder in die religiöse Richtung.
Deshalb kann ich dem TE nur empfehlen, sich im Bekannten- oder
Kollegenkreis umzuhören, was diese für µCs einsetzen. Das sind nämlich
die ersten, welche bei Problemen helfen könnten...
Holm T. schrieb:> Dich vielleicht, mich nicht. Ich habe alte Laptops speziell zu dem Zweck> Programmer zu bedienen und die Konnektivität zum Netz herzustellen.
Und für die Verbindung mit dem Netz nutzt du hoffentlich auch ein
aktuelles OS mit allen Sicherheitspatches? Und das kommt mit
Parallel-Port und der zugehörigen Software klar, oder musst du dafür
immer neustarten? Benötigte Dateien kopierst du dann immer von aktuellen
Rechnern mit der IDE neu? Die Entwicklung will man kaum auf so einer
Möhre machen. Das klingt nervig.
Holm T. schrieb:> Jepp.. darauf hatte ich gewartet. Findest Du es auch so super...
Die Logik verstehe ich nicht. Mit chinesischen USB-Programmern kann man
Chips kaputt programmieren, mit chinesischen LPT-Programmern aber nicht?
Der Preis für einen qualitativen (Nicht-Chinesischen?) USB-Programmer
(20€ z.B. für Original-ST-Link) ist aber zu hoch, weshalb es ein
China-USB-Programmer sein muss?
Holm T. schrieb:> Ich behaupte das nicht, ich weiß es weil das zu meinem täglichen Brot> gehört.
Du arbeitest also professionell mit billigst-möglichen
Programmieradaptern um dann Zeit & Geld mit uralt-PCs zu verschwenden?
Und die alten (und wahrscheinlich klobigen) Notebooks mit LPT nimmst du
dann zusammen mit dem modernen leistungsfähigen Notebook (für alles
andere) auch immer mit zum Kunden, zum Home-Office, ...?
[Mod: Teile des Beitrags wurden gelöscht]
> Dr. Sommer schrieb:>> Von wegen grauer Haare - so Stolpersteine wie Verfusen, unterschiedliche>> Adressräume / Pointer-Typen, "progmem", mangelnde Debug-Möglichkeiten,>> arg begrenzter Speicher / Leistung, knappe Timer hat man da nicht.>> Alles irrelevant wenn es um einfaches PWM und ein paar GPIOs geht.> Die Möglichkeiten Deiner favorisierten Brummer mögen andere sein,> Kehrseite sind da aber immer viel Zeit und Nerven zur Einarbeitung in> die Materie, ohne zu wissen, ob man das jemals braucht. Der TE macht mir> nun gerade nicht diesen Eindruck.
Genau.
Es ist auch völlig Wurscht wie PWM geht oder auch nicht.
Für einen Anfänger interessanter ist was er an Software als Beispiel
finden kann und wie viele Ansprechpartner er findet. Früher war der 8051
unschlagbar (für den es immernoch eine riesige Softwarebibliothek gibt),
später kamen die Atmel AVRs und die PICs, das ändert sich auf Grund der
fallenden Preise gerade in Richtung ARM Cortex M3, das muß aber mit dem
Aufkommen der RISC-V Architektur nicht so bleiben.
Problematisch ist das bei den ARM Prozessoren jeder Hersteller sein
eigenes Peripherieset implementiert, bei RISC-V wird das sicher nicht
anders da die Spec nur den Core beinhaltet.
Ich würde dem TO von STM32 als Anfänger eher abraten und zwar auf grund
der umfangreichen und komplexen Peripherie. Als Anfänger ist man da
sicherlich bei Atmels oder PICs besser aufgehoben, auch MSP430 sind
unproblematisch und überschaubar mit größerer Community (und kommen aus
D).
Gruß,
Holm
Max schrieb:> Da brauche ich extra wieder einen antiquierten pc anstatt kurz über USB> mein Programm hoch zu laden um was kleines Steuern zu können. Da gibt's> im hobbybereich doch nix einfacheres als einen arduino nano
Was die meisten hier übersehen, oder - Generation Arduino - schon gar
nicht mehr auseinanderhalten können: Der TO hat nach Mikrocontrollern
gefragt. Nicht nach Entwicklerboards.
Ein entscheidender Nachteil der Arduino-Boards bei Akku- oder
Batteriebetrieb: Uart-Controller und Spannungswandler ziehen ständig
Strom, und zwar Größenordnungen über einem ATmega328 im Stromsparmodus.
Die lutschen Dir ungebremst die Akkus in die Tiefentladung.
Einen bare-ATmega328 kann ich an 5V oder 3.3V betreiben, oder an 2AA
Akkus zwischen 2.2 und 3V, oder an einem LiIon-Akku zwischen 3 und 4.2V.
Btw: Ponyprog geht auch über Usb-RS232-Wandler, aber da muss man schauen
dass man "richtige" Wandler mit kompletter Beschaltung
(Handshake-Leitungen) bekommt, und das Pinwackeln dauert etwas länger.
Btw: Man kann ATmegas/ATtinys auch von einem Arduino-Board, von einem
Raspi (Achtung, nur 3.3V), von einem anderen ATmega oder einem der
zahlreichen Programmer-Boards aus programmieren.
Dr. Sommer schrieb:> Aktuelle PCs mit Parallel-oder Seriellports auszustatten lohnt sich> einfach nicht.
Kannst Du einen Scheiss erzählen. Viele aktuelle Motherboards haben noch
eine Serielle on Board, die ist nur nicht rausgeführt.
Abgesehen davon gibts USB-seriell-Wandler, die sollte man als Entwickler
eh dahaben. Und die funktionieren - wenn man die Richtigen mit
beschalteten Handshake-Leitungen kauft - sogar noch mit Ponyprog.
Dr. Sommer schrieb:> Wer nie jemals mehr als GPIOs ansteuern will ist mit> Arduino besser bedient.
Kannst Du einen Scheiss erzählen. Mit ATmegas kann ich PWM von
Vollbrücken-Steuerung für DC-Motoren bis BLCD-Controller alles bauen.
Hab ADCs zu Strom- und Spannungsüberwachung für die Motoren drin. Hab
Uart und SPI für die Ansteuerung. Kann Sensoren an I2C oder SPI hängen.
Klar, GPIOs ansteuern. Du hast sowas von keine Ahnung.
Holm T. schrieb:> das man alte> Programmiergeräte für alte Bausteine mit "aktuellen" PCs bedienen können> muß.
Ähm sorry, ich hab nach Jahren mit Ponyprog mal in ein AVR-ISP MKII
investiert. Das ist inzwischen auch Asbach, aber damit kann ich mit
meinem Tablet oder Handy über OTG irgendwo draußen in der Pampa den
Controller der Wetterstation brennen.
Das hat schon was: Nicht immer das Gerät abbauen, wenn man was dran
ändern will, einfach das Handy dranhängen, das Programm übers Wlan vom
Rechner holen und brennen.
> Das hat schon was: Nicht immer das Gerät abbauen, wenn man was dran> ändern will, einfach das Handy dranhängen, das Programm übers Wlan vom> Rechner holen und brennen.
Mein ESP32 zieht sich aktuelle Firmware ganz von alleine per OTA-Update
(sobald ich sie auf meinem Server abgelegt habe). DAS nenne ich Komfort
:-)
Borislav B. schrieb:> Mein ESP32 zieht sich aktuelle Firmware ganz von alleine per OTA-Update> (sobald ich sie auf meinem Server abgelegt habe).
Das ESP hat leider zwei Nachteile:
Zu hoher Stromverbrauch.
Falsche Programmiersprache.
Karl K. schrieb:> Was die meisten hier übersehen, oder - Generation Arduino - schon gar> nicht mehr auseinanderhalten können: Der TO hat nach Mikrocontrollern> gefragt. Nicht nach Entwicklerboards.Karl K. schrieb:> Das ESP hat leider zwei Nachteile:>> Zu hoher Stromverbrauch.> Falsche Programmiersprache.
Ahja, zuerst regst du dich auf, dass andere Leute einen Mikrocontroller
nicht von einem Dev-Board unterscheiden (bzw. unter "einem Arduino"
beides verstehen) und dann sagst du ein Mikrocontroller hätte als
Nachteil eine "Falsche Programmiersprache".
Welche genau ist denn "falsch"? Für den ESP32 gibt es immerhin ASM, C,
C++, Micropython und Rust. Hättest du gerne Bascom?
Holm T. schrieb:> [Mod: Teile des Beitrags wurden gelöscht]>
Warum schreibt Ihr die Beiträge dir für den TO hilfreich sein sollen
nicht gleich alleine, wenn Ihr Alles besser wißt und User hier keine
eigene Meinung zugesteht?
Ich seit ja indessen schlimmer als ARD,ZDF samt Correctiv und steckt
exakt genauso tief in Eurer politischen "Correctness" Scheiße fest.
Ich habe eine eigene Meinung und Wissen, mein Wissen das hier angefragt
wird gibts nicht ohne die Meinung und fertig. Wenn Euch das nicht paßt,
antwortet gefälligst selber.
Gruß,
Holm
Karl K. schrieb:> Holm T. schrieb:>> das man alte>> Programmiergeräte für alte Bausteine mit "aktuellen" PCs bedienen können>> muß.>> Ähm sorry, ich hab nach Jahren mit Ponyprog mal in ein AVR-ISP MKII> investiert. Das ist inzwischen auch Asbach, aber damit kann ich mit> meinem Tablet oder Handy über OTG irgendwo draußen in der Pampa den> Controller der Wetterstation brennen.
Natürlich. Ich habe von J mal irgend so ein usb-isp Board bekommen das
er übrig hatte, mit entsprechender Firmware kann das mit avrdude
AVR-ISP. Das benutze ich neben STK500 (selten) und AVR-JTAG-ICE MKII
regelmäßig immer noch. Nichts dagegen einzuwenden, genauso benutze ich
ST-Link Clones.. es ist aber eben nicht die ganze Wahrheit und die alten
Programmer mit alten Schnittstellen als "out" hinzustellen ist
regelrecht bekloppt.
>> Das hat schon was: Nicht immer das Gerät abbauen, wenn man was dran> ändern will, einfach das Handy dranhängen, das Programm übers Wlan vom> Rechner holen und brennen.
Völlig richtig.
Ich habe aber u.A. auch EPROM Emulatoren die die Programmentwicklung
auch auf alter (Tm) Hardware gehörig vereinfachen, da belibt nicht
allzuviel Unterschied. Handies nehme ich aber nicht, ich sitze lieber
vor einer ordentlichen Tastatur und Marble Fx.
Gruß,
Holm
Holm T. schrieb:> Handies nehme ich aber nicht, ich sitze lieber> vor einer ordentlichen Tastatur
Ich schreib ja auch nicht das Programm auf dem Handy, ich brenne es vor
Ort mit dem Handy. Ja klar könnte ich auch den alten Laptop
rausschaffen, und auf dem alterschwachen Display kaum was erkennen.
Karl K. schrieb:> Holm T. schrieb:>> Handies nehme ich aber nicht, ich sitze lieber>> vor einer ordentlichen Tastatur>> Ich schreib ja auch nicht das Programm auf dem Handy, ich brenne es vor> Ort mit dem Handy. Ja klar könnte ich auch den alten Laptop> rausschaffen, und auf dem alterschwachen Display kaum was erkennen.
Wenn Du EINEN alten Laptop hast mag das so sein, ja.
Bei mir schleppen Freunde aber das Zeug von selber an wenn es noch nicht
mal defekt, sondern nur "outdated" ist. Auf dem Hof steht ein PKW Hänger
in dem nicht verwertbarer Schrott landet, auch Laptops die nicht mehr
taugen, ich entsorge den Schrott wenn sich der Hänger füllt beim lokalen
Entsorger am anderen Ende der Stadt.
Um irgend einen Programmer zu behandeln oder mal ein Terminal zu
mimikrieren ist immer genug Laptop da, mit funktionierenden Displays.
Als X-Development System taugen die allemal auch.
Ich lese mit dem Handy von unterwegs auch mal hier im Forum..aber posten
werde ich damit nur selten. Es macht unabhängig von einem "Rechner" aber
ne Krankheit ist das Userinterface doch.
Gruß,
Holm