125 kHz RFID mit Signalgenerator und DS-Oszilloskop?

Gast #4190286
Ich habe ein RFID tag, das ich gerne untersuchen möchte - vermutlich mit 
125 kHz, denn das NFC-Smartphone erkennt es nicht (im Gegensatz zur 
PayPass Kreditkarte mit 13.56 MHz Mifare). Irgendwo habe ich auch einen 
EM4095, allerdings bin ich momentan nicht auf fädeln oder ätzen 
eingerichtet.
http://www.emmicroelectronic.com/products/rf-identification-security/rf-reader-ics/em4095
Eigentlich will ich "nur mal schnell" gucken, ob das wirklich ein 125 
khZ tag ist, und ggf. auch, welche Daten dort drinstecken.

Reicht es, eine (resonante?) Spule mit 125 kHz Sinus aus einem 
Funktionsgenerator zu beaufschlagen? D.h. lässt sich dann der Einfluss 
das tags noch sehen? Oder klappt das mit dem aufprägen der Frequenz 
nicht, da die Schwingung dann durch den tag nicht beeinflussbar ist, 
d.h. ich komme um einen Oszillator nicht herum, und die Spule (und tag) 
bestimmen die Frequenz?
Das Tag ist eine Zustandsmaschine. Das bedeutet es antwortet nicht auf 
ein leeres Feld.
Wenn es um die Resonanzfrequenz geht, geht der Ansatz etwa. Einfach eine 
Koppelspule moeglichst eng auf die Antenne des Tag legen, und die 
Koppelspuule lose ansteuern, also nicht 50 Ohm, sondern mit einem 
Vorwiderstand.
Gast
OK, mit einem bekannten 125 kHz tag funktioniert das (Raster: 500 mV , 5 
ms). Daten scheinen mit EM4100 übereinzustimmen: 0x0109AD154E. Prüfen 
kann ich das leider nicht.

Spule geschätzt: 50 Windungen mit ca. 45 mm Durchmesser und je 5 mm 
Breite / Tiefe mit gemessenen ca. 170 uH (EM4095 will 500..800) (deckt 
sich mit http://www.66pacific.com/calculators/coil_calc.aspx) und ca. 
500 Ohm Serienwiderstand.

Siehe auch "Simple 125kHz RFID reader proof of concept test":
  http://www.youtube.com/watch?v=QiCdPsyGTkI

Nur leider lässt sich das unbekannte tag davon nicht beeindrucken.
Gast
Ja, danke, habe ich nun auch geschnallt. Nur die "doofen" tags senden 
automatisch, bzw. je nach Konfiguration. Allerdings vermute ich beim 
unbekannten Teil eine (magnetische) Ferritantenne, darum würde ich mit 
der relativ großen Luftspule vermutlich noch nicht mal die grundlegenden 
Eigenschaften erkennen können.
Und dann müssten vermutlich alle möglichen Kommandos getestet werden, um 
herauszufinden, was denn dort drinsteckt..

Gibt es evtl. einen open-source multi-reader für NF-RFID (ausser 
proxmarkIII)?
Gast
Forengast schrieb:
> Und wozu soll ein Bild in dieser Größe gut sein. Da weiss man nicht mal,
> was Abtastartefakt und was Modulation ist, wenn man dann überhaupt was
> erkennt ;-(

Als Beispiel, was bei diesem naiven Ansatz, RFID zu lesen, bei der 
Messung herauskommt.. und ich konnte es damit dekodieren (alle 
Parity-Bits stimmen).

Antwort schreiben

Eine eigene Frage? Dieser Thread ist über 11 Jahre alt. Stell sie in einem eigenen Thread – dort lesen mehr Leute mit, und sie wird öfter und schneller beantwortet.

Neuen Thread starten

Eine Lösung, Ergänzung oder Rückmeldung zu diesem Thread? Dann antworte hier.

Formatierung
  • [c]C-Code[/c]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] – Link zu einem Artikel
  • Verweis auf einen anderen Beitrag: Rechtsklick auf dessen Beitrags-ID (#8078628), „Adresse kopieren“, in den Text einfügen

Mehr zur Formatierung

Längeren Sourcecode als Anhang, nicht in den Text. JPG nur für Fotos und Scans; Zeichnungen und Screenshots als PNG oder GIF. Siehe Bildformate.

Schon registriert? Anmelden

Wird nicht angezeigt. Wir schicken dir einen Link; sobald du damit bestätigst, erscheint dein Beitrag.

Mit dem Abschicken legst du einen kostenlosen Account an und erkennst die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung an.