6V -> 5V

Gast #228054
Hallo!

Ich benötige einen Rat:

Ich habe einen Akku, bestehend aus 5 Zellen, der eine Spannung von 6V
liefert. Für ein AVR-Projekt benötige ich eine stabile 5V-Spannung.

Ich hatte vor A/D-Wandlung mit dem Mega8 zu betreiben, mit der internen
Referenzspannung.

Reicht der Drop einer einfachen Diode (1n4001 z.b.) aus, oder sollte
ich einen Festspannungsregler verwenden? Ich habe noch keinen gefunden,
der mit dem kleinen 1V-Dropbereich zurecht kommen würde.

Ich habe den Strom noch nicht gemessen, aber es hängen schonmal 4
Leuchtdioden (30mA) dran...

Bin für jeden Tip dankbar!
Gast
solltest schon einen Regler verwenden.
Aus dem Kopf kenne ich jetzt den LM2940 oder MIC2940. T0220 ist
natürlich bisschen dicke für deine paar mA, das gibts alles auch in
T092 oder SOTxxx.
Inzwischen gibts wirklich reichlich LDOs.
Gast
Hallo Robert,

REF195 ist eine ziemlich klasse Referenzspannungsquelle von Analog
D-vices, 5V und stabil ab etwas mehr als 5.1 V. Die kann durchaus auch
etwas Strom liefern (glaube ca. 30mA) und hat als Bonus eine
shutdownfunktion.

Grüße,
Hendi
Gast
Hallo!

Erstmal danke für die Antworten.

Das mit dem 2940 habe ich mir angesehen, und dabei ist mir aufgefallen,
dass im Datenblatt steht: 6.25V <= VIN <= 26V, d.h. ich bin mit meiner
6V-Akkuspannung (die sich mit der Zeit ja noch verringert aufgrund der
Entladung) nicht im Minimum Vin >= 6.25 V

Das mit dem REF195 und 30mA stimmt, ich glaube es ist ein bisschen zu
wenig...

:(
Gast
... muss alles an der präzisen Spannung hängen oder kannst du einen Teil
deiner Sachen auf die 6V-Schiene (oder 6V minus Diode) auslagern,
z.B.anzeigen+signalisierungen ? Oder kann die Last auf zwei
schwachbrüstige aber sparsame Linearregler verteilt werden ? Wenn du
detailierter auf die Anwendung eingehst, könnte man vielleicht Tips
gebn :-)
Gast
Hi!

Bei Reichelt habe ich nur den LM gefunden...

Zum Problem:

1. Kann ich den AVR nicht an den 6V betreiben und muss mindestens auf
5,5 runter.

2. Weiß ich nicht, ob die interne Referenzspannung unabhängig von der
Versorgungsspannung des AVR ist. D.h. wenn sie das ist, brauche ich
eine gute VCC, damit die Messwerte gut werden (ich muss ein Thermometer
auswerten, 10mV/°C)

3. Ich könnte die Peripherie auch auf 6V auslegen, die wichtigen
Elemente werden sowieso per Transistor geschalten.

Mein Hauptproblem stellt der A/D-Wandler da, bzw deren Genauigkeit in
Abhängigkeit der VCC.

Danke!
Gast
10 mV/°C unter allen Umständen oder doch 10mV/°C bei einer bestimmten
Betriebsspannung die als Faktor eingeht ?

falls es ganz klammheimlich an 5V Betriebsspannung laufende 2mV/V/°C
sind: Solange die Referenzspannung des ADC von der Versorgungsspannung
des Fühlers gewonnen wird stimmt das Spannungsverhältnis und alles ist
weitgehend in Butter, denn das ist was der ADC wirklich wandelt.
Wenn du sichergehen willst, muss nur der Sensor, ein eventueller
Anpass/Instrumentenverstärker (Dynamikbereichanpassung) und der AT
präzise versorgt werden - da brauchts normal nicht viel.

Den REF195 gibts - falls du nen Ing. oder so kennst - sicher im
Musterprogramm bei ad für umsonst.

Viel Ergolf,
Hendrik

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