IRLD024 und Wechselspannung

#3969187
Mit einem MOSFET geht es nicht, weil da intern eine parasitäre Diode 
ist. Man kann Wechselspannung schalten mit 2 Mosfets antiparallel in 
Reihe (Source an Source und GND der Steuerspannung). Das Steuersignal 
darf dann aber nicht mit der Wechselspannung verbunden sein.
OP #3969605
verstehe den sinn des brückengleichrichter in deinem gedanken nicht.
was ein bgr macht weiß ich, aber wie er mir helfen soll AC zu schalten 
nicht.

klar, man (solid-state)relais nehmen etc. ich da ich den irld024 nun mal 
da habe :-)

schalten will ich ein steller für die FBH.

grüße
#3969626
Wenn die 24 V AC vom der 5 V Versorgung getrennt sind kann man mit 2 der 
Mosfets in Reihe auch Wechselspannung schalten. Das geht so aber nur für 
einen Kanal je AC Quelle.

Wenn die Steller für die FBH die einfachen thermischen Ventilaufsätze 
sind, kann man die 24 V auch gleichrichten (ohne nennenswerten 
Kondensator) und dann mit 24 V gleichgerichteter Spannung die Steller 
betreiben. Die etwa 1,5 V, die da verloren gehen sollte noch nicht 
stören, verlangsamen die Reaktion halt etwas. Bei nur einem Kanal kann 
man den Steller auch zwischen Trafo und Gleichrichter haben, der Mosfet 
verbindet dann + und - des Gleichrichters.
#3976092
Ja. Aber 4 Dioden als Brücke gibts aber schon sehr lange als ein Bauteil 
:-)

Wenn es wirklich ein thermoelektrischer Antrieb ist, kannst du 
genausogut 24V DC verwenden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Effektivwert

Noch einfacher wäre, die 24V AC zentral gleichzurichten und den Kram mit 
pulsierender Gleichspannuung (also ohne Siebkondensator und ohne 
Spannungsregelung zu betreiben.
Gast #3976217
La. Wi. schrieb:
> t es möglich mit dem IRLD024 (5V TTL) 24V AC zu schalten?

Normalerweise schaltet man 24V~ nicht mit einem MOSFET, sondern mit 
einem TRIAC wie BT137/600.

Der benötigt keine zusätzlichen Dioden und ist auch TTL kompatibel. Mit 
etwas Glück kommt er sogar ohne Zusatzbauteile aus.

Allerdings schaltet man den möglichst gegen plus, d.h. verbindet die 
24V~ mit +5V und nicht mit GND. Dann wird der TRIAC eingeschaltet, wenn 
der Ausgang auf LOW geht.


    +5V -----+----------+--------+
             |          |        |
             |        TRIAC     24V~
            uC--330R--/ |        |
             |          |        |
     GND ----+          +--Last--+
#3976239
Der Vorschlag mit den PhotoMOS-Relais stammt aus einer Zeit, als 
überhaupt noch nicht kjlar, worum es eigentlich genau ging...:-)
Ausserdem muss man ja nicht unbedingt das teuerste erhältliche nehmen:
http://www.pollin.de
AQV212S

Die Grundsatzfrage lautet jetzt:
Sollen die Dinger tatsächlich mit Wechselspannung betrieben werden?
Falls ja:
-steuern mit FET in einer Diodenbrücke
-Photomos
-Triac

Falls auch DC möglich (ich denke ja)
-direkt mit FET (Bild)
Angehängte Dateien:
OP #3976340
mit FBH war Fußbodenheizung gemeint, sorry.

Das ist ein gemeinsamer 24VAC Trafo.

Das es die Brücken als Bauteile gibt, weiß ich, habe aber quasi tonnen 
von den dioden hier ;-)
für nen langfristigen aufbau werde ich mir diese auch besorgen.

anbei mal ein auf die schnelle geschusterter plan mit fritzing.

muss dies bei jedem antrieb so gebaut werden oder kann man die brücke so 
einbauen, dass man möglichst wenige verwenden muss?
Angehängte Dateien:
#3976827
La. Wi. schrieb:
> anbei mal ein auf die schnelle geschusterter plan mit fritzing.

Fehler: beim MOSFET musst Du Drain und Source tauschen, wobei allerdings 
Drain an (+) und Source an (-) der Brücke bleibt.

> muss dies bei jedem antrieb so gebaut werden oder kann man die brücke so
> einbauen, dass man möglichst wenige verwenden muss?

Die Diode zwischen (~) und (-) braucht nur 1x da zu sein (Du würdest 
sehen, dass diese Dioden parallel wären, wenn Du die Schaltung 7x 
aufmalst). Allerdings muss diese Diode den 7-fachen Strom aushalten, 
falls alle Motoren gleichzeitig laufen können sollen.
Ob das Sparen von 6 Dioden allerdings so prickelnd ist (7 gleiche 
"Module"), musst Du entscheiden ;-)

Gruß Dietrich
Gast #3976839
La. Wi. schrieb:
> Das ist ein gemeinsamer 24VAC Trafo.

Dann zeichne in den Schaltplan mal zumindest eine zweite Schaltstufe 
ein, und überlege, ob das noch klappen kann.

Tipp: Die beiden Mosfet-Source-Pins sind mit demselben GND verbunden.
OP #3976865
hab grad nochmal geguckt, der steller selbst, hat aufgedruckt 24V AC/DC 
50/60Hz 2W
weiteres steht in der packung Imax = 250mA - 2 min

somit dürfte die frage m.e. AC oder DC geklärt sein.
die schaltung von h.j seifert sieht auch sehr vielversprechend aus.

der photomos, technisch gesehen, sieht auch interessant aus, allerdings 
finde ich ähnliches bei reichelt nicht. gibts da noch andere 
bezeichnungen für, kannte die bisher gar nicht. wäre aber ganz 
interessant gerade wegen galvanischer trennung. ok, man kann auch cyn17 
o.ä. dabei hängen.

werde das aufbauen und dann überlegen welche integrierten teile ich 
nehme.

habe grad mal nachgeschaut bei den integrierten BGRs, da gibt es ja auch 
ne menge. da ich überlege mir vielleicht einfach mal paar herzulegen, 
ist es ratsam oder wichtig, exakt die werte zu nehmen die am nächsten 
kommen. sprich z.b. 30V/1A oder darfs auch etwas mehr sein so 250V/5A 
o.ä.
schaden dürfte das in der summe doch eigentlich nicht?! spannungsabfall 
von 0,7/1,4V dürfte es eh überall geben ...

danke bis hierher an alle!
#3993900
Die Gleichrichter dürfen auch etwas größer sein. Typen für 30 V findet 
man auch kaum - 40 V dürfte die unterste Stufen sein. Bei der 
Strombelastbarkeit tut sogar etwas mehr ganz gut - das reduziert die 
Verluste.

Typen für sehr hohe Spannung haben ggf. etwas mehr Spannungsverluste, 
sehr große Typen haben ggf. etwas mehr Leckstrom, was bei 24 V und 
Raumtemperatur aber eher nicht das Problem sein sollte.

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