Rechteck zu Sägezahnconverter

Gast #4256751
Hallo!

vor paar Monaten habe ich mir ein VCO welcher ein Sinus, Rechteck und 
Dreiecksignal liefert gebaut, allerdings fehlt mir ein Sägezahnsignal.

Nun bin ich im Netz diese Schaltungen gestoßen:

http://experimentalistsanonymous.com/diy/Schematics/Full%20Synths%20Drum%20Synths%20and%20Misc%20Synth/Square%20to%20Saw.bmp

Mein Frage wär, welcher OpAmp ist dafür geeignet?

Gruß
Gast
EDIT:
An V+ rechts in der Schaltung wird wohl die gleiche Spannung 
angeschlossen wie die für den OpAmp?
Als Diode sollte eine 1N4001 ausreichen?

Frequenz ist natürlich im hörbarem Bereich 20-15KHz.
Dafür dürfte jeder Feld-Wald-und-Wiesen-OPAmp geeignet sein. TL07x um 
einfach mal einen in den Raum zu schmeißen. Und da wird bestimmt gleich 
gemeckert, weil der Uralt ist, und es viel bessere gibt. Reichen tut er 
dafür aber sicher.

P.S. So auf den ersten Blick wird aber die Amplitude von deinem Sägezahn 
mit steigender Frequenz kleiner werden.
Mike schrieb:
> An V+ rechts in der Schaltung wird wohl die gleiche Spannung
> angeschlossen wie die für den OpAmp?

Ja, an den positiven Versorgungsspannungspin vom OpAmp V+, am negativen 
V-/GND. Wenn du eine symetrische Spannungsversorgung hast, kannst du 
denn Spannungsteilerweglassen.
Gast
Mike schrieb:
> vor paar Monaten habe ich mir ein VCO welcher ein Sinus, Rechteck und
> Dreiecksignal liefert gebaut, allerdings fehlt mir ein Sägezahnsignal.

Dann würde ich mir mal die Schaltung genauer ansehen, ob das Dreieck 
sich nicht durch geeignete Maßnahmen zu einem Sägezahn umändern läßt. 
Dafür müßte man natürlich die Schaltung und das Programm kennen.
Gast
npn schrieb:
> Aber es gibt durchaus auch VCO's, die ohne "Programm" arbeiten, rein
> hardwaremäßig  ;-)

Da kam ich nur wegen Unterforum "Mikrocontroller und Digitale 
Elektronik" drauf - sonst hätte ich auch eher eine reine Analogschaltung 
vermutet. ;-)
Gast
Wolfgang schrieb:
> npn schrieb:
>> Aber es gibt durchaus auch VCO's, die ohne "Programm" arbeiten, rein
>> hardwaremäßig  ;-)
>
> Da kam ich nur wegen Unterforum "Mikrocontroller und Digitale
> Elektronik" drauf - sonst hätte ich auch eher eine reine Analogschaltung
> vermutet. ;-)

Ach so, na das Unterforum habe ich gar nicht betrachtet. Von daher 
gesehen hätte es ja sein können. Zum Beispiel mit DDS oder ähnlichem...
Ich hab jetzt mal ein wenig simuliert.... Such dir lieber ne andere 
Schaltung. Bei jedem Umschalten haste riesige Spitzen.... Du brauchst 
ziemlich großen Pegel, dieser Trimmer im Schaltplan.... an dem musst du 
jedesmal drehen, wenn sich dein Pegel ein kleines bischen ändert, sonst 
ist dein Sägezahn, alles aber kein Sägezahn.

Die gute Nachricht: Der Pegel am Ausgang ändert sich doch nicht mit der 
Frequenz. Dafür ändert sich die Wellenform mit der Frequenz.

Diese Schaltung macht dir höchstens aus einem ganz bestimmten Rechteck 
ein unglaublich unsauberen Sägezahn. Anderst du die Amplitude, ändert 
sich die Wellenform, änderst du Frequenz, änderst sich die Wellenform.

Im großen und ganzen aber sicher ein lustiges Zufallsgerät für 
Obertonspielereien.
Gast
Wolfgang schrieb:
> Mike schrieb:
>> Die Schaltung wär diese:
>> http://www.birthofasynth.com/Thomas_Henry/pdf/8038...
>
> Mike schrieb:
>> allerdings fehlt mir ein Sägezahnsignal.
>
> Dann drehe mal an R1/R22 und guck dir dabei den Dreiecksausgang an (im
> Datenblatt Fig. 2B).

Das habe ich bereits getan, des Dreiecksignal wird zwar "etwas" Steiler, 
allerdings ist es von einem richtigen Sägezahn weit entfernt.

http://www.h 
qew.net/files/Images/Article/Circuit_Diagram/135-10542_522296151.png 
(Leerzeichen raus)

Problem bei der Schaltung ist, das sich die Eingangsfrequenz verdoppelt 
und ein Sägezahnsignal wieder auf die Ursprungsfrequenz runter zuteilen 
dürfte alles andere als leicht sein.

Ich befürchte hier muss ich einen Kompromiss zwischen Wellenform und 
Aufwand finden. Schließlich lassen sich alle drei Wellenform durch 
Sternschaltung von Potis miteinander mischen.
Aber ein reines Dreiecksignal wär mir doch schon lieber.
Gast
Wolfgang schrieb:
> Mike schrieb:
>> Die Schaltung wär diese:
>> http://www.birthofasynth.com/Thomas_Henry/pdf/8038...
>
> Mike schrieb:
>> allerdings fehlt mir ein Sägezahnsignal.
>
> Dann drehe mal an R1/R22 und guck dir dabei den Dreiecksausgang an (im
> Datenblatt Fig. 2B).

Damit kann man "in die Richtung" Sägezahn kommen, aber ihn niemals 
erreichen. Ein Sägezahn hat eine (theoretisch) unendlich steile Flanke, 
die von z.B. VCC auf 0 geht. Hier ist das Minimum die Zeit, die man dem 
Duty Cycle der Rechteckspannung zugestehen kann. Außerdem hat man damit 
den Nachteil, daß man das ursprüngliche Rechtecksignal (1:1) nicht mehr 
hat. Und auch der Sinus ist dann kein Sinus mehr. Wenn man also etwas 
"sägezahn-artiges" haben möchte und dafür auf Rechteck und Sinus 
verzichten möchte, kann man das als Notbehelf so machen.
Gast
npn schrieb:
> Damit kann man "in die Richtung" Sägezahn kommen, aber ihn niemals
> erreichen. Ein Sägezahn hat eine (theoretisch) unendlich steile Flanke,
> die von z.B. VCC auf 0 geht.

Ok, habe gerade mal mein Sägeblatt betrachtet. Das wird mit dem 8038 
natürlich nicht zu machen sein - und elektronisch sonst auch nicht  ;-)

> Außerdem hat man damit den Nachteil, daß man das ursprüngliche
> Rechtecksignal (1:1) nicht mehr hat. Und auch der Sinus ist dann kein
> Sinus mehr. Wenn man also etwas "sägezahn-artiges" haben möchte und
> dafür auf Rechteck und Sinus verzichten möchte, kann man das als
> Notbehelf so machen.

Wann braucht man schon gleichzeitig Sinus/Rechteck und Sägezahn der 
selben Frequenz? Ansonsten würde ich da beherzt zu einem Umschalter 
greifen.
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