Hallo zusammen,
ich wollte nur fragen, ob meine Schaltung im Anhang so korrekt ist und
das Relais dann schaltet oder ob ich noch eine Diode einbauen muss, da
ich mal gehört habe, dass die Spule den Transistor sonst kaputt macht?
:/
Geschaltet wird der Transistor mit einem Signal von 5V, ausgehend von
einem ATMega8A.
spontan schrieb:> 1,9 MB für eine gekritzelte Skizze?
Ja, für jedes Buntstiftmolekül ein Bit. :-)
> Diode gehört rein.
...aber nicht "über Transistor" sondern "parallel zum Relais".
Gruss
Harald
Vielen Dank! :)
spontan schrieb:> 1,9 MB für eine gekritzelte Skizze?
Sorry, habe es mit meinem iPhone gemacht, weil ich es so über den
Fotostream am besten auf den Laptop bekam...
@ Stephan (Gast)
>> 1,9 MB für eine gekritzelte Skizze?>Sorry, habe es mit meinem iPhone gemacht, weil ich es so über den
Jaja, weshalb weniger smarte Leute ein Smart-Phone brauchen . . .
H.joachim Seifert schrieb:> Alternativ
Was ist mit dem Rest der Schaltung, die Du gar nicht kennst?
Man sollte das Übel immer dort behandeln, wo es entsteht. Je weiter weg
eine Schutzschaltung sitzt, desto weniger Schaden kann sie verhindern.
Falk Brunner schrieb:> @ Stephan (Gast)>>>> 1,9 MB für eine gekritzelte Skizze?>>>Sorry, habe es mit meinem iPhone gemacht, weil ich es so über den>> Jaja, weshalb weniger smarte Leute ein Smart-Phone brauchen . . .
Und dabei vergessen, die GPS-Positionsdaten zu entfernen...
oszi40 schrieb:> H.joachim Seifert schrieb:>> Alternativ> Was ist mit dem Rest der Schaltung, die Du gar nicht kennst?>> Man sollte das Übel immer dort behandeln, wo es entsteht. Je weiter weg> eine Schutzschaltung sitzt, desto weniger Schaden kann sie verhindern.
Nicht nur und nicht immer :-)
Schau dir beispielsweise die Endstufenschaltung für Einspritzdüsen im
Kfz an. Da wird die Begrenzung auch im Steuergerät, also nicht an der
Einspritzdüse gemacht.
Oder die Zündspule - da wird gar nichts gemacht, sondern hochsperrende
Transistoren eingesetzt.
Ansonsten hat die Schaltung mit der Paralleldiode einen (manchmal
entscheidenden) Nachteil: sie verlängert die die Stromflusszeit
deutlich. Beim Relais i.a. kein Problem, bei anderen induktiven Aktoren
schon. Letzten Endes kommt es auf hauptsächlich auf den Schutz des
steuernden Bauteils an.
Wird immer viel geredet und vor allem nachgeredet, dass die Überspannung
am Ort des Entstehens beseitigt werden sollte - dem ist durchaus nicht
immer so (siehe obige Beispiele). EMV-mässig ist das kaum ein Problem,
wird auch immer gerne als Argument gebracht - aber auch nur ein mal
gehörtes und nachgeplappertes. Der einzige Vorteil der Diodenlösung: sie
ist unschlagbar billig. Und sie reicht in vielen Fällen aus. Deswegen
daraus das nonplusultra der Schaltungstechnik zu machen, ist zumindest
etwas blond :-)
Und wenn ich ein Gerät mit OC-Ausgang verkaufe, liegt da immer was
parallel zum Transistor.
Ich kann nicht davon ausgehen, dass der Anwender dieses korrekt macht.
-Diode vergessen oder schlecht kontaktiert -> Transistor hin
-Diode falsch herum -> Transistor hin
H.joachim Seifert schrieb:> Nicht nur und nicht immer :-)
80% der Fälle sollte simple Diode reichen. Das Schnelle Schalten ist
natürlich ein Sonderfall, wo die restlichen Schaltung auch betrachtet
werden muß.
H.joachim Seifert schrieb:> Und wenn ich ein Gerät mit OC-Ausgang verkaufe, liegt da immer was> parallel zum Transistor.
Zustimmung: Ein abgerauchtes elektronisches Blinkrelais, was eine andere
Abschaltspannung nicht vertragen hat, ist ärgerlich. Ob jedoch eine
dünne Diode über dem Transisor ALLE Probleme löst? Je nach Energiegehalt
der Abschaltspitze könnte eine kleine SMD-Diode auch schnell Rauch
abgeben. Daher finde ich es immer vorteilhafter, wenn das Übel am
Ursprung schon beseitigt werden kann.
Tja, die passende Bauteilauswahl kann einem natürlich niemand abnehmen.
Aber ne TVS-Diode SMBJ oder SMCJ kann schon einiges ab :-) und sind
ziemlich robust. Ich setze auch nach wie vor bedrahtete Varistoren ein,
auch noch Defekte gehabt.