> Nun möchte ich aus Platzgründen allerdings alles auf SMD umbauen> Spricht irgendetwas dagegen die 4 Dioden am Eingang durch z.B.> diesen Brückengleichrichter zu ersetzen?
Sicher, der ist nicht SMD.
SOD323 wäre kleiner.
Es braucht sort keinen LowESR Elko,
es geht aber ein 10uF SMD Keramikkondensator.
http://www.conrad.de/ce/de/product/452959/
Achte auf die Leiterplattenabstände vor allem bei den 220k Widerständen,
da sind SMD wicher 3 in Reihe nötig.
MaWin schrieb:> da sind SMD wicher 3 in Reihe nötig.
Man muss es nicht übertreiben, schließlich ist das ganze gut über
Optokoppler getrennt.
Bei 3 in Reihe für die 220k wären das schlappe 45V für jeden. Und das,
wo 1206 meist für 200V und 0805 für 150V spezifiziert ist. Auch wenn
Platz knapp ist, muss man nun nicht unbedingt 0603 mit 50V einbauen.
@ Werner (Gast)
>> da sind SMD wicher 3 in Reihe nötig.>Man muss es nicht übertreiben, schließlich ist das ganze gut über>Optokoppler getrennt.>Bei 3 in Reihe für die 220k wären das schlappe 45V für jeden. Und das,>wo 1206 meist für 200V und 0805 für 150V spezifiziert ist. Auch wenn>Platz knapp ist, muss man nun nicht unbedingt 0603 mit 50V einbauen.
Genau. Die 220K als 1206 und gut is.
Falk Brunner schrieb:> @ Werner (Gast)>>>> da sind SMD wicher 3 in Reihe nötig.>> Genau. Die 220K als 1206 und gut is.
Bei MaWin würde das Gerät aber länger halten. Dagegen hätte Falk
vielleicht mehr Umsatz. Hm.
MN schrieb:> Wer ist ist intellent und betreibt 1N4148 an Netzspannung???
Wer weiss, wie ein Spannungsteiler funktioniert, erkennt, dass die nicht
mit Netzspannung sondern mit 10V betrieben werden.
Bei den Widerständen sollte man den Einschaltmoment nicht
vernachlässigen.
Da ist der Kondensator entladen und die gesamte (Netz)Spannung liegt an.
Auch wenn dieser Zustand im Betrieb nicht vorkommen soll, wäre es
bestimmt ganz gut, wenn die Widerstände das Einschalten überleben
würden.
amateur schrieb:> Da ist der Kondensator entladen und die gesamte (Netz)Spannung liegt an.
Ja, über einer Serienschaltung von 220k - 20k||10µF||1µF - 220k, also
110V über jedem 220k Widerstand im Einschaltmoment.
Werner schrieb:>> Da ist der Kondensator entladen und die gesamte (Netz)Spannung liegt an.> Ja, über einer Serienschaltung von 220k - 20k||10µF||1µF - 220k, also> 110V über jedem 220k Widerstand im Einschaltmoment.
Es können auch 180 Volt sein, wenn das Netz 10% Überspannung hat.
230 V * √2 * 1,1 = 180 Volt
Das ist dann schon verdammt knapp an den 200V des 1206 Widerstands.
Von einem Surge gar nicht zu reden.
hä hä. Spinnen wir das mal weiter:
Es klappert beim Einstecken des Steckers etwas. Nun wird der Kondi
aufgeladen auf volle Spitze und der Stecker trennt die Leitung kurz ab
bis er wieder Kontakt findet und die 50Hz zufällig 180° später anstehen.
Was passiert? Genau, nun haben wir schon doppelte Spitzenspannung!!
Das sind so die Mechanismen, die ein gutes Design von einem schlechten
krass unterscheiden!
Beliebter Test: Ganz schnelles Ein-/Ausschalten!
und dann gehts weiter:
Statistisch mehrere 5KV-Impulse pro Jahr! Wie oft habe ich diesen Satz
schon geschrieben??
Wenn man sicher gehen will kann man ja auch 0207-MELF-Widerstände
nehmen.
Sowas z.B.:
http://www.vishay.com/docs/28713/melfprof.pdf
Wenn man sich da die Kurven auf Seite 6 Ansieht, sollte Netzspannung
kein Problem sein.
Gruß
Rainer
Hallo,
vielen Dank erst mal für die zahlreichen Antworten. Ich denke das hilft
mir schon viel weiter. Ich werde mir die Tage mal einen Plan überlegen.
Gruß und vielen Dank,
Chris
Alexander Schmidt schrieb:> Es können auch 180 Volt sein, wenn das Netz 10% Überspannung hat.> 230 V * √2 * 1,1 = 180 Volt
Die YAGEO RC1206 Widerstände von R. z.B. sind für 200VDC bzw. ACrms
spezifiziert, d.h. √2 muss man da nicht mehr draufrechnen.
Abdul K. schrieb:> Nun wird der Kondi aufgeladen auf volle Spitze
Welches C wird da auf volle Spitzenspannung aufgeladen?
Die Maximalspannung an C2 ist rund 5% der Netzspannung.