Ana Kamenova schrieb:
> Der Mischer hat L und R Line Out Ausgänge mit jeweils 4dBu.
Bist du dir da völlig sicher? 4 dBu wäre die amerikanische
(kommt nur mit ASCII-Zeichen aus) Schreibweise für 4 dBµV, also
1,58 µVeff oder 4.5 µVss. Das wäre ja weniger, als ein dynamisches
Mikrofon von sich gibt. ;-)
Falls es 4 dBm sind, dann werden diese in der Audiotechnik üblicher-
weise auf 600 Ω bezogen. 1 dBm sind dabei 775 mVeff, 4 dBm wären
entsprechend das 1,58fache, also 1,23 Veff, oder 3,47 Vss. Das ist
geringfügig über dem möglichen Eingangsspannungsbereich deines ADC,
der ja 2,56 Vss verkraften würde. Du benötigst also einen Spannungs-
teiler, der ungefähr 70 % des Eingangssignals durchlässt, das wären
beispielsweise 3,3 kΩ : 6,8 kΩ. Hinter diesen kommt dann ein
Kondensator zur Entkopplung, und vom Eingang des ADC noch zwei
Widerstände von vielleicht je 100 kΩ an Masse und AVcc, um das
Gleichspannungspotenzial am ADC-Eingang auf AVcc/2 zu halten.
Die Größe des Koppelkondensators bemisst sich nach den gewünschten
unteren Grenzfrequenz: sein Blindwiderstand sollte bei der unteren
Grenzfrequenz klein sein gegen den Eingangswiderstand des ADC, der
sich aus der Parallelschaltung der beiden 100-kΩ-Widerstände mit
dem Eingang des ADC selbst ergibt. Letzteren kann man praktisch
vernachlässigen.
Für die 50 kΩ ergibt sich bei f_u = 20 Hz:
zu 159 nF. Dein Koppelkondensator sollte einiges größer werden
als das, also vielleicht 470 nF oder 1 µF.