Hallo zusammen.
Ich möchte Lampenvorschaltgeräte mit einem PWM-Signal dimmen.
Der Hersteller der Vorschaltgeräte sieht dafür eine Frequenz von 214Hz
bzw. 1kHz vor, bei 3,3V bzw. 5V.
Weiterhin möchte ich einen LED-Treiber dimmen, der analog mit 1-10V
gedimmt wird. Das Thema steht aber noch aus.
Dazu habe ich mir bei beim freundlichen Chinesen einen PWM-Generator
gekauft.
Das Ding dürfte weitgehend bekannt sein und wird als "XY-LPWM" auf
verschiedenen Seiten angeboten.
Ich benutze eine neuere Version, die als XY-APWM z.B. bei Banggood
angeboten wird.
https://www.banggood.com/XY-APWM-1-Channel-1Hz-150KHz-Signal-Generator-Square-Wave-Generator-with-Case-LCD-PWM-Frequency-Duty-Cycle-Amplitude-Adjustable-Module-p-1591856.html?rmmds=search&cur_warehouse=CN
Der Vorteil dieser Variante ist, dass man die Amplitude der
Ausgangsspannung direkt einstellen kann.
Die Ausgangsstufe des Moduls ist aber mit der der XY-LPWM identisch
(siehe Anhang).
Jetzt habe ich das alles mal zusammengebastelt und theoretisch würde es
auch wie geplant funktionieren, nur liefert der PWM-Generator nicht für
alle VG genügend Strom, sodass die 5V auf ca. 3,2V zusammenbrechen.
In erster Instanz habe ich den 1k Widerstand auf der Platine kleiner
gemacht und bei ca. 10R habe ich dann genügend Strom, dass die
Vorschaltgeräte sauber dimmbar sind.
Allerdings nur die, die mit 1kHz gedimmt werden.
Bei den 214Hz VGs sieht es leider so aus, dass bei niedrigem Duty-Cycle
(unter 30%) der Widerstand und der Transistor sehr warm werden.
Dann hatte ich die Idee, zwei 2N7002 in Drain-Schaltung an den Ausgang
zu hängen, allerdings wieder mit dem Problem, dass der Vorwidersatnd am
zweiten Transistor so klein ist, dass bei niedrigen Frequenzen und
Duty-Cycles der Transistor warm wird.
Im zweiten Versuch habe ich mit einem befreundeten Elektroniker eine
"Konstantstromquelle" aus zwei NPN-Transistoren und zwei Widerständen an
den Ausgang des Moduls gehängt, leider ist deren Spannungsabfall so
hoch, dass ich mit über 10V Ausgangsspannung fahren müsste, um die 5V am
Ausgang zu bekommen.
Im Prinzip möchte ich letztendlich folgendes Ergebnis haben:
Ich stelle auf dem Modul die benötigte Ausgangsspannung (3,3V/5V/10V)
und die benötigte Frequenz ein und kann dann den Duty-Cycle entsprechend
der gewünschten Helligkeit einstellen.
Hat jemand eine Idee dazu?
Vielen Dank!
Grüße,
Thomas
Hallo,
zunächst sollten die drei gewünschten Ausgangsspannungen z.B. mittels
Spannungsreglern zur Verfügung stehen, davon ausgehend kannst Du mittels
PNP-Transistoren oder Hintereinanderschaltung von PNP und NPN in
Emitterschaltung drei PWM-Signale der unterschiedlichen Spannungsniveaus
abgreifen.
MfG
Thomas_S. schrieb:> Hat jemand eine Idee dazu?
10 Ohm ist viel zu niedrig.
Wenn erst dann 'das Signal durchkommt' besteht der Verdacht, dass der
Eingang der nachfolgenden Baugruppe einen Kondensator nach Masse
besitzt, also gar nicht für PWM geeignet ist.
Thomas_S. schrieb:> Ich möchte Lampenvorschaltgeräte mit einem PWM-Signal dimmen.> Der Hersteller der Vorschaltgeräte sieht dafür eine Frequenz von 214Hz> bzw. 1kHz vor, bei 3,3V bzw. 5V.> Weiterhin möchte ich einen LED-Treiber dimmen, der analog mit 1-10V> gedimmt wird.
Sind deren beide Eingänge denn überhaupt galvanisch getrennt, dürfen die
also an eine gemeinsame Schaltung angeschlossen werden ?
MaWin schrieb:> Wenn erst dann 'das Signal durchkommt' besteht der Verdacht, dass der> Eingang der nachfolgenden Baugruppe einen Kondensator nach Masse> besitzt, also gar nicht für PWM geeignet ist.
Wetten Optokoppler?
Thomas_S. schrieb:> In erster Instanz habe ich den 1k Widerstand auf der Platine kleiner> gemacht und bei ca. 10R habe ich dann genügend Strom, dass die> Vorschaltgeräte sauber dimmbar sind.
Nicht dein Ernst, oder?
Du kannst froh sein, das da überhaupt noch was geht.
Dabla lesen und mal sehen was der Eingang braucht und dann das gleiche
für den Ausgang und was der kann.
Und wenn es keins gibt, muss man entweder was vernünftiges kaufen oder
vom schlimmsten Fall ausgehen (und dann einen Adapter basteln).
In diesem Fall wäre ein NPN/PNP-Pärchen wahrscheinlich am sinnvollsten.
Hallo.
Danke für die vielen Antworten!
Datenblätter von den VG habe ich gerade nicht greifbar, erst am Dienstag
wieder.
Aber:
- die VG haben alle einen Dimmer-Eingang für PWM-Signale.
- bei alles VG ist dieser über einen Optokoppler SFH6156-3 oder 6N137
getrennt.
- als Vorwiderstände sind bei den meisten VG 20R drin, bei manchen aber
auch 100R. Kommt aufs VG und die Revision an.
Im Grunde soll das ein universelles Testgerät für die VGs werden, d.h.
es ist immer nur ein VG an einem Generator angeschlossen.
Die Amplitude der PWM lege ich mit mit dem Modul fest, zusätzlich zum
PWM-Ausgang stellt das XY-APWM noch einen DC-Ausgang mit der
eingestellten Amplitude zur Verfügung, der mit ca. 30mA belastbar ist.
Der LED-Treiber funktioniert etwas anders.
Dieser stellt 24V zur Verfügung und kann mit einer Gleichspannung von
1-10V gedimmt werden.
Die eingespeiste Spannung geht über nen Spannungsteiler, dann auf einen
PIC und geht weiter zum Controller des Tief- bzw. Hochsetzstellers.
...
Thomas_S. schrieb:> Aber:> ...> - bei alles VG ist dieser über einen Optokoppler SFH6156-3 oder 6N137> getrennt.> - als Vorwiderstände sind bei den meisten VG 20R drin, bei manchen aber> auch 100R. Kommt aufs VG und die Revision an.
Falls du mit "20R" bzw. "100R" Widerstandswerte von 20Ω bzw. 100Ω
meinst, würde das für einen 6N137 bedeuten, dass der typisch mit 1,6V
bzw. 2,4V angesteuerbar ist.
5V und selbst 3,3V sind da ausgesprochen reichlich, jedemfalls wenn man
bei der Dimentionierung die Grenzwerte im Datenblatt irgendwie in die
Betrachtung mit einbeziehen will.
Bei LED-Eingang brauchts keine Amplitude.
Mach den Ausgang so, das er eine LED treiben kann und gut.
Also einfach ein NPN an den Ausgang, den internen Pullup des PWM-Gens
wieder aufs Original zurück, und an den 5V-Ausgang des PWM-Generators
ein paar hundert Ohm LED-Vorwiderstand.
Ob da jetzt 3V, 5V, 8V oder 12V anliegen ist der LED im OK völlig egal
(außer das der VOrwiederstand angepasst werden muss).