Tag zusammen!
Bei einer Spielerei mit LEDs und Photodioden geht es mir darum, aus
einem Rechtecksignal eine pulsierende Gleichspannung zu generieren um
eine LED anzutreiben (siehe Bild). Die 500 Hz sollten dabei +- 5 %
eingehalten werden. Das Rechtecksignal erzeuge ich via NE555. Die LED
wird bei einem Scheitelwert von 12 V mit max. 20 mA betrieben. Es stehen
mir nur bis 24 V dc zur Verfügung.
Leider finde ich im www nur Schaltungen für Sinusgeneratoren mit
wechselnder Polarität.... Wenn mir jemand helfen könnte diese Aufgabe zu
lösen?
Ich sehe gerade: die Amplitude im Plot geht nur bis 5 V, diese sollte
aber 12 V betragen! Bitte beachten.
Dank und Gruß
Hallo Timo,
Dein Rechtecksignal ist positiv, 0V - 12V. Somit ist dies eine
pulsierende Gleichspannung. wenn Du die LED dimmen willst, dann musst Du
nur das Tastverhältnis variieren, also Aus zu Ein. Siehe mal unter PWM.
Gruss Klaus.
Hallo Klaus,
mir ist bewusst, dass es sich dabei um eine positive pulsierende
Gleichspannung handelt, leider jedoch in Form eines Rechtecksignals.
Wenn das Tastverhältnis = Impulsdauer/Periodendauer ist, dann wird doch
bei einem Tastverhältnis von 1 aus einem Rechtecksignal eine konstante
Spannung? Hab ich da was verpasst?
Deswegen habe ich den pulsierenden Sinus mit dem Tastverhältnis 1 im
Kopf. Abgesehen von der beschriebenen Anwendung für eine LED würde es
mich grundlegend interessieren, den besagten pulsierenden Sinus zu
realisieren.
Dank und Gruß
Timo D. schrieb:> eine pulsierende Gleichspannung zu generierenTimo D. schrieb:> den besagten pulsierenden Sinus zu realisieren.
Ähm jetzt...?
Was willst du denn? Zeichne mal in einem Bild was du willst und schreib
ein paar Zahlen rein, dann sieht man weiter. So wie jetzt kann nur
Geschwurbel rauskommen...
> geht es mir darum, aus einem Rechtecksignal eine pulsierende> Gleichspannung zu generieren um eine LED anzutreiben (siehe Bild).> Die 500 Hz sollten dabei +- 5 % eingehalten werden.
Warum erzeugst du dann erst mal einen Rechteck, wenns hinterher sowieso
ein Sinus sein soll?
Hallo Lothar M.,
> Was willst du denn? Zeichne mal in einem Bild
für das Bild verweise ich auf meinen 1. Eintrag, da ist alles drin:
Spannung (12 V statt 5 V, falsche Einstellung), Frequenz. Einfach
gesagt: grüne Linie soll zur blauen Linie werden.
> Warum erzeugst du dann erst mal einen Rechteck
Warum ich erst ein Rechteck nutze? Auch der Versweis auf den 1. Beitrag.
Ich habe nur Gleichspannung zur Verfügung, damit kann ich mir ein
Rechteck erzeugen. Für den Rest des Weges wende ich mich zwecks
Unterstützung an das Forum.
Dank und Gruß
Timo D. schrieb:> Einfach gesagt: grüne Linie soll zur blauen Linie werden.
Brauchst du die grüne Linie unbedingt?
> Ich habe nur Gleichspannung zur Verfügung, damit kann ich mir ein> Rechteck erzeugen.
Das schon, aber man könnte doch auch gleich die blaue Kurve erzeugen.
Muß es unbedingt ein NE555 sein? Oder könnte es auch ein uC sein?
Warum brauchst du 12V, wenn du soweiso nur eine LED ansteuern willst?
(Hintergrund: sogar weiße LEDs leuchten spätestens bei 5V)...
Dir ist schon klar, dass ein Strom und nicht eine Spannung die LED
zum Leuchten bringt?
Unbeantwortet ist noch die Frage:
>> Was willst du denn?
Und damit meine ich nicht, WIE du das lösen willst, sonder eher:
Wozu brauchst du das?
Wofür willst du das bauen?
Was willst du damit erreichen?
Was soll das für ein Gerät werden?
Frei nach dem Motto: beschreibe dein Problem, nicht deinen Lösungsweg.
> Für den Rest des Weges wende ich mich zwecks Unterstützung an das Forum.
Etwas robust gesagt...
Es hat keinen Wert, den Karren in den Dreck zu fahren und dann in die
Runde zu fragen: "Wie bekomme ich den wieder raus?"
Hallo Lothar M.,
>>> Was willst du denn?
Wie gesagt, es handelt sich hier um eine Spielerei aus Interesse, ohne
tieferen Anwendungsgedanken. Grundsätzlich möchte ich mit dem besagten
pulsierenden Sinus eine LED antreiben (mir ist bewusst, dass der Strom
diese Antreibt und ich bei 12 V einiges an Strom an einem Vorwiderstand
verheizen muss), über eine Fotodiode das Signal detektieren um
anschließend den erzeugten Frequenzanteil aus dem Signal wegzufiltern.
> Das schon, aber man könnte doch auch gleich die blaue Kurve erzeugen.
Ich bin nicht zwangsläufig auf den NE555 angewiesen, es war mein erster
Denkansatz: Pulsierendes Rechteck -> Pulsierender Sinus. Mich würde
interessieren, wie ich das analog realisieren kann.
Dank und Gruß
Das erste was mir einfällt, wenn ich die blaue Kurve sehe:
Erzeuge dir ein Sinussignal mit 24V Upp und dann kommt ein einfacher
Brückengleichrichter ohne Glättungs-C dahinter und schon hast du deinen
pulsierenden Sinus.
Grüße Andi
Timo D. schrieb:> Hallo Lothar M.,>>>>> Was willst du denn?> Wie gesagt, es handelt sich hier um eine Spielerei aus Interesse, ohne> tieferen Anwendungsgedanken.
Das glaube ich auch ;)
> Grundsätzlich möchte ich mit dem besagten> pulsierenden Sinus eine LED antreiben (mir ist bewusst, dass der Strom> diese Antreibt und ich bei 12 V einiges an Strom an einem Vorwiderstand> verheizen muss),
Nicht Strom, sondern ENERGIE verheizen.
> über eine Fotodiode das Signal detektieren um> anschließend den erzeugten Frequenzanteil aus dem Signal wegzufiltern.
Hmmm... erst mit viel Aufwand einen gleichgerichteten Sinus generieren
um ihn dann wieder wegzufiltern.
>> Das schon, aber man könnte doch auch gleich die blaue Kurve erzeugen.> Ich bin nicht zwangsläufig auf den NE555 angewiesen, es war mein erster> Denkansatz: Pulsierendes Rechteck -> Pulsierender Sinus. Mich würde> interessieren, wie ich das analog realisieren kann.
Mal abgesehen davon dass ich immer noch nicht verstehe warum du das
ganze Pulsen willst (soll es eine Art Lichtschranke werden?), würde mich
interessieren, warum du denn jetzt unbedingt einen gleichgerichteten
Sinus benötigst. Mir geht das einfach nicht in den Kopf.
Gruß,
Magnetus
Timo D. schrieb:> Mich würde interessieren, wie ich das analog realisieren kann.
Das ist nicht so einfach, und mit der umständlichste Weg wäre, von dem
rechtecksignal auf das "gleichgerichtete" Sinussignal zu kommen.
Wenns nicht unbedingt haargenau 12Vss sein müssten, dann hat Andreas
schon einen möglichen Lösungsweg vorgeschlagen. Ich würde schaätzen,
dass du mit so einer Lösung auf etwa 10-11Vss kommen wirst.
eine andere Möglichkeit wäre, erst mal ein Sinussignal zu erzeugen, das
dann gleichzurichten, und anschliessend zu verstärken...
Wobei mir diese Sache hier überhaupt noch nicht in den Kopf will:
> über eine Fotodiode das Signal detektieren um> anschließend den erzeugten Frequenzanteil aus dem Signal wegzufiltern.
Wieso erzeugst du erst aufwendig ein breites Frequenzspektrum (diese
Spitzen im gelcihgerichteten Sinussignal, dazu die Nichtlinearität des
LED-Stroms), wenn du hinterher irgendwas wieder rausfiltern willst.
Optische Übertragungsstrecken arbeiten idR. immer digital. Da gibt es
nur: Licht an oder Licht aus.