Ein Spannungsteiler ist für diese Aufgabe nicht ideal. In vernünftigen
ISP-Programmern sind Level-Shifter ICs wie der hier verwendete NC7SZ125
enthalten. Die funktionieren von 1.8 bis 5.5V und können an ihren
Eingängen immer 5.5V ab, unabhängig von der Versorgungsspannung.
fchk
Vielen vielen Dank :-)
Den Pegelwandler gibts leider nicht beim großen C vor der Haustür.
Nun wird er durch SN74LVC1G125DBVR ersetzt.
Der scheint komplett kompatibel zu sein.
stefanus schrieb:> Ist es nicht billiger, einen anderen Programmer zu kaufen?
Oder zu bauen. Einen usbasp mit ATmega88 hat man in weniger als einer
Stunde auf einem Stück Lochraster zusammengelötet.
Alternativ in 15 Minuten einen vorhandenen usbasp durch Nachrüsten eines
3.3V Reglers und Ersetzen des mega8 durch einen mega88 nachgerüstet.
XL
Ich habe gerade angefangen den Schaltplan abzuzeichnen und nun gibts
hier schon wieder viele andere Ideen. Echt super ;-)
Natürlich könnte ich auch einfach einen neuen Programmer kaufen.
Das ist vermutlich auch günstiger als der Selbstbau von einem USBasp.
Am liebsten wäre es mir ja, wenn ich meinen vorhandenen USBasp umbauen
könnte, so dass der in Zukunft beide Spannungen kann.
Ich habe aber ehrlich gesagt keine Idee, wie ich das anstellen soll.
Ich habe den USBasp von Ulrich Radig nachgebaut und auch in dem schönen
Gehäuse untergebracht. Ich würde sogar eine neues Platine ätzen, wenn
ich wüsste, wie ich die Schaltung ändern muss.
Den Programmer mag ich irgendwie total gerne und daher wollte ich lieber
einen Adapter, als ihn zu ersetzen ;-)
@Uli:
Ein herzliches Danke an dich! Ich habe sowohl den Programmer als auch
das Experimentierboard nachgebaut und bin durch deine Seite in die
Mikrocontrollerwelt eingestiegen.
Deine Seite ist echt super! :-)
Ich selber verwende einen MKII. Über Jahre hinweg habe ich ohne
Pegelanpassung gearbeitet, und nur 390 Ohm Widerstände in die Leitung
eingebaut. Die internen Eingangsdioden des Prozessors haben die Spannung
runter gezogen.
Einen Prozessor habe ich damit noch nie geschossen. Allerdings wurde die
Schaltung nie durch den Programmer mit 5V versorgt.
Das ist aber nur quick and dirty.
Gruß
Uli
Vielleicht lernst Du jetzt das Original von Atmel schätzen. Das enthält
ähnliche Treiberbausteine und funktioniert mit IO-Spannungen von 1.8V
bis 5.5V. Einfach so, ohne umschalten, ganz automatisch. Den etwas
höheren Schaltungsaufwand lässt Atmel sich natürlich bezahlen.
Und: Wer zu billig kauft, kauft zweimal.
fchk
Frank K. schrieb:> Vielleicht lernst Du jetzt das Original von Atmel schätzen.>> Und: Wer zu billig kauft, kauft zweimal.
Da ich wirklich nur hobbymäßig bastele und auch nicht viel, hat bisher
immer der selbst gebaute USBasp gereicht.
Du hast recht, wer zu billig kauft, kauft wirklich zweimal.
Ich baue nun die Schaltung, die du zur Verfügung gestellt hast, nach.
Vielen Dank dafür :-)
Ohne jetzt eine Diskussion losbrechen zu wollen.
Ich bin am überlegen, ob es nicht Sinn macht, sich langfristig von den
AVRs zu entfernen und lieber zum STM32 zu wechseln.
Sonst hätte ich mir jetzt auch einfach einen MKII bestellt ;-)
Solange ich die Teile wir den Pegelwandler noch nicht habe, nehm ich
erstmal die 390 Ohm-Lösung.
Danke nochmal an alle für die konstuktiven Beiträge.
STM32 ist schon toll, aber manchmal verfällt man in alte Muster.
Beim STM32 habe ich sogar schon drei Programmer liegen. J-Link-ARM-KS
das Discovery Board mit Programmer und ein ST-Link/V2.
Ich empfehle dir kauf dir ein Discovery und teste es erst mal. Eventuell
wechselst du wieder.
Gruß
Uli
ISP-Adapter schrieb:> Am liebsten wäre es mir ja, wenn ich meinen vorhandenen USBasp umbauen> könnte, so dass der in Zukunft beide Spannungen kann.> Ich habe aber ehrlich gesagt keine Idee, wie ich das anstellen soll.
Aber das ist doch trivial. Du trennst die Verbindung von den +5V am
USB-Anschluß zum Rest der Schaltung. An die 5V vom USB-Anschluß hängst
du einen LDO-Spannungsregler für 3.3V Ausgangsspannung. Dann setzt du
irgendwo einen Jumper oder Schalter hin, mit dem du die
Versorgungsspannung des usbasp zwischen 5V und 3.3V umschalten kannst.
Und weil der ATmega8 bei 3.3V nicht die benötigten 12MHz schafft
(zumindest garantiert das Atmel nicht, gehen könnte es dennoch) ersetzt
du schließlich den ATmega8 durch den pinkompatiblen ATmega88 (in den du
natürlich vorher die usbasp-Firmware flashen mußt).
Und schon kann dein usbasp wahlweise 5V oder 3.3V am Ausgang. Die
anderen Spannungen die ein originaler ISP-Adapter von Atmel kann,
braucht man so gut wie gar nicht.
XL
Ulrich Radig schrieb:> Ich empfehle dir kauf dir ein Discovery und teste es erst mal. Eventuell> wechselst du wieder.
Hab ich schon, aber bisher hatte ich noch keine Zeit mich einzuarbeiten
;-)
@ Axel Schwenke: Vielen Dank. Ich habe nun gerade die Teile für den
Pegelwandleradapter bestellt.
Vielleicht baue ich den Programmer denoch irgendwann um :-)