Schutz 5V Komponenten

Gast #4363372
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Hallo,

ich habe mir eine WS2812B Regalbeleuchtung gebaut, nun stellt sich die 
Frage, wie ich das ganze System absichern soll.

Genutzt werden soll ein 5V/4A Netzteil genutzt werden. Die dauerhafte 
Last ist bei ca 1,3A. Nur in seltenen fällen komme ich ansaztweise an 
die 4A, eher 3A.

Nun, wie kann ich das System am besten vor Überspannung > 5,5V schützen? 
Gibt es da ein einfaches operferndes Bauteil was den Strom aushält?
Persönliche Seite #4363395
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Simon schrieb:
> Gibt es da ein einfaches operferndes Bauteil was den Strom aushält?

Operfern sollte man schon sein wenn man ein Projekt hat welches fertig 
werden soll.

Du könntest den Überspannungsschutz aber mit einem MosFET realisieren.

Methode 1:
Du nutzt einen OpAmp der den MosFET Widerstand so regelt damit die 
Spannung nicht höher als 5V werden kann.
Dabei wird aber vielleicht viel Wärme produziert.
Theoretisch müsstest du dort noch einen Überstromschutz und einen 
Übertemperaturschutz bauen damit das Genze wirklich sicher ist.

Methode 2:
Du nutzt einen OpAmp der den MosFET bei einer zu hohen Spannung 
abschaltet und somit deine gesamte LED-Schaltung stromlos macht. Dabei 
gehen deine LEDs natürlich auch aus.
Damit sie nicht wieder an gehen kannst du den Ausgang des OpAmps auf den 
Eingang mitkoppeln damit der MosFET aus bleibt.


Bei einem normalen, guten 5V / 4A Schalt-Netzteil musst du dir aber 
eigentlich keine Sorgen machen, denn die Spannung sollte eigentlich sehr 
stabil sein.

Ich rate dir zu Methode 2, also einfach die Schaltung von der Versorgung 
mit Hilfe eines MosFETs zu trennen.
So ein OpAmp ist auch super billig. Da reicht ein LM358 völlig aus.

Da in einen LM358 zwei OpAmps drin sind kannst du mit einem kleinen 
Shunt (10mOhm bis 20mOhm) einen Überstromschutz realisieren.
#4386282
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Weshalb gehst Du davon aus, dass Du den Streifen vor Überspannung 
schützen musst? Wenn das Netzteil einigermaßen Qualität hat (also nicht 
das allerbilligste, was Dir ein Chinese hinterherwirft) ist eigentlich 
davon auszugehen, dass da 5V +/- 100mV rauskommen und basta.

Ich habe das noch nie gesehen, dass man mit einem geregelten Netzteil 
davor (was für Elektronik empfehlenswert ist, nicht ein Trafo-Netzteil 
mit lastabhängiger Spannung ;-) noch einen Überspannungsschutz braucht.
Gast #4386290
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Conny G. schrieb:
> ist eigentlich
> davon auszugehen, dass da 5V +/- 100mV rauskommen

Naja, wenn es neu ist und du es bei Zimmertemperatur misst und du ein 
wenig Glück hast. Sonst ist mit bis zu 5% Ablage schon zu rechnen - wer 
engere Toleranzen verspricht, schränkt irgendwas im Kleingedruckten ein 
- oder er lügt dich an.
Persönliche Seite #4386303
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HildeK schrieb:
> Conny G. schrieb:
>> ist eigentlich
>> davon auszugehen, dass da 5V +/- 100mV rauskommen
>
> Naja, wenn es neu ist und du es bei Zimmertemperatur misst und du ein
> wenig Glück hast. Sonst ist mit bis zu 5% Ablage schon zu rechnen - wer
> engere Toleranzen verspricht, schränkt irgendwas im Kleingedruckten ein
> - oder er lügt dich an.

Es geht hier um transistorisierte Netzteile, nicht um Röhren und 
Glimmstabilisatoren.
#4386349
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HildeK schrieb:
> Conny G. schrieb:
>> ist eigentlich
>> davon auszugehen, dass da 5V +/- 100mV rauskommen
>
> Naja, wenn es neu ist und du es bei Zimmertemperatur misst und du ein
> wenig Glück hast. Sonst ist mit bis zu 5% Ablage schon zu rechnen - wer
> engere Toleranzen verspricht, schränkt irgendwas im Kleingedruckten ein
> - oder er lügt dich an.

Das mag sein, ändert aber doch nichts daran, dass man keinen 
Überspannungsschutz braucht.

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