Tqfp beherrschbar mit Tonertransfer?

Gast #3221650
Lesenswert?
• ▲
▼
Hallo,

ist es realistisch im Tonertransferverfahren eine Platinen für einen 
PIC32MX795F512
im 64 Pin TQFP Package selbst anzufertigen?

Gelötet habe ich die schon erfolgreich, bleibt die Frage nach einer 
Homemade Platine.

Danke für Eure Einschätzungen und Erfahrungen.
#3221683
Lesenswert?
• ▲
▼
Platinen für MLF-Chips mit 0.5mm Pitch sind schon machbar, wichtig ist 
nur dass der Toner nicht zerläuft.

Es lohnt sich für mich einfach nicht 10 Platinen in China fertigen zu 
lassen, dabei 15 Euro auszugeben und 2 bis 4 Wochen zu warten. Da geht 
es bedeutend schneller und billiger die eine Platine zu Hause zu ätzen.
#3221994
Lesenswert?
• ▲
▼
6502oldpapa schrieb:
> ist es realistisch im Tonertransferverfahren eine Platinen für einen
> PIC32MX795F512
> im 64 Pin TQFP Package selbst anzufertigen?

Beim 44-pin-Gehäuse (atmel 8535) schaff ich es selbst, allerdings 
verwende ich da mein eigenes selbst hergestelltes Tonertransfer-Papier - 
und da bin ich wohl an der Grenze.

Fotolack-Technik dürfte eventuell bis zu TQFP64 reichen, aber da fehlt 
mir die entsprechende Erfahrung.
#3222009
Lesenswert?
• ▲
▼
Hans Jelt schrieb:
> Es lohnt sich für mich einfach nicht 10 Platinen in China fertigen zu
> lassen, dabei 15 Euro auszugeben und 2 bis 4 Wochen zu warten. Da geht
> es bedeutend schneller und billiger die eine Platine zu Hause zu ätzen.

Dann kauf bei Ebay doch einfach Adapter und löte den Chip mit Adapter in 
Deine Platine (z.B. sowas: 
http://www.ebay.de/itm/Aptinex-TQFP-64-32-44-pin-to-DIP-adapter-/181038226948?pt=LH_DefaultDomain_0&hash=item2a26b81e04 
)

Ich hab mir einen ähnlichen aus Malaysia bestellt und der war nach 
vier/fünf Tagen da - zu meiner großen Überraschung.
Moderator Persönliche Seite #3223730
Lesenswert?
• ▲
▼
Peter R. schrieb:
> Fotolack-Technik dürfte eventuell bis zu TQFP64 reichen

Ich habe auch schon Platinen für QFN mit 0,5-mm-Raster selbst
gemacht, allerdings waren es jeweils nur einfache Testplatinen, bei
denen wenige der Pads zu verlöten waren, der Rest hatte nicht
interessiert für diese Anwendung. QFP oder TSSOP ist da etwas
einfacher, weil die Pins zumindest auf die Lötfläche ragen (die
kleinen Seitenflächen bei QFN haben keine garantierte Lötfähigkeit).

Auf industriell hergestellten Platinen mit Lötstopplack macht es auf
jeden Fall mehr Spaß.
#3223915
Lesenswert?
• ▲
▼
Meine Erfahrungen bis TQFP mit 0,8mm und TSOP mit 0,65mm waren 
akzptabel, wobei ich denke die Grenze dürfte bei meinem Drucker bei 
0,5mm liegen.

Gegenfrage: Warum probierst du es nicht einfach aus? Die Kosten halten 
sich in Grenzen (nur etwas Platinenmaterial), sofern Laserdrucker und 
Bügeleisen vorhanden sind.

Grüße.
#3223919
Lesenswert?
• ▲
▼
Bügeln würde ich das nicht mehr wollen. Da fand ich schon QFN20@0.5 
grenzwertig. Mit Laminator ist TQFP64@0.5 okay. Kritischer wird's erst 
drumrum. Einseitiges Fanout ist nur bedingt angenehm, ein paar 
Drahtdrücken werden sich kaum vermeiden lassen. Die gehen aber nicht 
unter dem TQFP. Bleiben also nur die Ecken, um nach innen rauszukommen. 
Weiß nicht wie es anderen geht, aber bei mir ist da bei zwei Traces pro 
Ecke Schluss. Also lieber zweiseitig, was aber auch je nach Duko-Technik 
von Hand nur bedingt angenehm ist. Der Versuch mit Nieten unter so einem 
Bauteil steht bei mir noch aus.

Antwort schreiben

Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt. Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten, für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Formatierung
  • [c]C-Code[/c]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] – Link zu einem Artikel
  • Verweis auf einen anderen Beitrag: Rechtsklick auf dessen Beitrags-ID (#8078628), „Adresse kopieren“, in den Text einfügen

Mehr zur Formatierung

Längeren Sourcecode als Anhang, nicht in den Text. JPG nur für Fotos und Scans; Zeichnungen und Screenshots als PNG oder GIF. Siehe Bildformate.

Schon registriert? Anmelden

Wird nicht angezeigt. Wir schicken dir einen Link; sobald du damit bestätigst, erscheint dein Beitrag.

Mit dem Abschicken legst du einen kostenlosen Account an und erkennst die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung an.