Datenblatt VECTRON OCO100-67

Gast #6678488
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Hallo zusammen,

ich habe hier einen OCXO VECTRON OCO100-67 und suche Daten dazu. Alles 
was ich finde, ist das Datenblatt zu den VECTRON/CORNING C4600, die 
früher lt. diesem Datenblatt mal OCO100 hießen. Das hilft aber herzlich 
wenig, weil sich die -67 nicht auf die Indices des C4600 übertragen 
lässt. Und davon gibt es viele.

Der OCXO hat 5 Anschlüsse:

Einer davon ist "Reference Voltage Output". Was hat das für eine 
Bedeutung?

Einer ist "Electronic Frequency Control Input (EFC)". Wie ist der zu 
beschalten? Masse? VCC/2? Offen?

Es gibt den C4600 für 3.3, 5 und 12 V Betriebsspannung. Was hat dieser?

Es gibt noch mehr Parameter, die nicht ganz so wichtig sind. Zumindest 
scheint er einen CMOS- Ausgang zu haben, also kein Sinus.

Hat noch jemand Unterlagen in den historischen Datenbüchern? Alle 
Datenblatt-Archive führen immer auf den C4600 :-(
#6678516
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Der Zahn der Zeit (🦷⏳) schrieb:
> Einer davon ist "Reference Voltage Output". Was hat das für eine
> Bedeutung?

Es wird eine besonders stabile Spannung bereitgestellt die z.b. mittels 
Potentiometer einem Eingang zugeführt über den die Frequenz des OCXO 
genau eingestellt werden kann. Bei deinem OCXO wird das dieser sein:

Der Zahn der Zeit (🦷⏳) schrieb:
> Einer ist "Electronic Frequency Control Input (EFC)". Wie ist der zu
> beschalten? Masse? VCC/2? Offen?
Gast #6679050
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Sven D. schrieb:
> Der TO kann ja strombegrenzt mit 5V Ub anfangen und wenn sich nix
> tut
> vorsichtig erhöhen bis die Kiste schwingt.
Da wird mir kaum etwas anderes übrig bleiben. Es kann natürlich sein, 
dass er schon mit 3 V funktioniert, die Heizung aber 5 oder gar 12 V 
braucht, damit die Spezifikationen eingehalten werden.

Es gibt auch noch einen zweiten, der (angeblich) mit 5 V spezifiziert 
ist: https://www.ebay.de/itm/264008312299

Dass an Pin 2 eine Referenz-Spannung für das Poti heraus kommt, lässt 
erkennen, dass es intern einen Stabi für den Oszillator und vermutlich 
die gesamte Temperatur-Regelschaltung gibt. Nur die Heizung selber wird 
für die höhere Spannung dimensioniert sein. Und die sollte lt. 
Datenblatt < 2,2 W aufnehmen - das ist ja leicht zu testen.
#7877291
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Mikrowilli schrieb:

Diese Verkäufer hier behauptet, die Betriebsspannung sei +5V: https://www.ebay.de/itm/10MHz-VECTRON-CORNING-OCO100-67-OCXO-Square-wave-5V-EFC-/253062153047

Von genau diesem Angebot habe ich mir kürzlich zwei Exemplare bestellt und bin bei der Suche nach einem Datenblatt auf diesen Thread gestoßen. Vielen Dank an H. H. für das PDF, das ja schonmal nützlich ist. Der Verkäufer hat netterweise die Pins des OCXO beschriftet (hier auch 5V) und die ungefähre EFC-Spannung vermerkt.

Nach dem Anlegen von 4,9V flossen zunächst ca. 403mA (entspr. 1,97W), der Strom begann dann nach ca. einer Minute langsam auf 107mA (nach ca. 15min) zu sinken (entspr. 0,535W @ nun 5,0V); die Werte decken sich also gut mit den Angaben im Datenblatt, womit die vorgesehene Betriebsspannung des Typs 0C0100-67 tatsächlich 5V betragen dürfte.

Das Ausgangssignal ist ein recht schönes Rechteck, welches ich dann auf dem zu entwerfenden Board einem 74HC1G14 (Schmitt-Trigger Inverter) als Puffer zuzuführen gedenke, um etwaigen Lastabhängigkeiten aus dem Weg zu gehen.

Dann kommt bei einem Blick auf den Abschnitt "RF output" im Datenblatt bei mir noch eine Frage auf: Da steht ja "Load: 15pF ± 5%" – heißt das, man sollte parallel zum angeschlossenen Gatter-Eingang (1,5pF laut dessen NXP-Datenblatt) noch einen C von vielleicht 10..12pF hinzufügen? Theoretisch müsste man das ja bei einem geforderten Toleranzbereich von nur 5% genau ausmessen bzw. per Trimmer abgleichen...

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