Da jede Diode ihren eigenen Widerstand hat ist schon mal die Sorge mit
den ungleichmäßig verteilten Strömen abgehakt. Also werden die LEDs die
leuten sollen alle, abgesehen von Fertigungsschwankungen, gleichmäßig
leuchten.
Ob sie nun lastabhängig (Anzahl der leuchtenden LEDs schwanend)
unterschiedlich hell leuten hängt nun hauptsächlich davon ab, ob der
Spannungsabfal über dem Widerstand schwankt, da dies den Stromfluß
bestimmt. Zum einen könnte die Spannungsversorgung unter vollast
einbrechen, aber das schließe ich mal aus.
Zum Anderen könnte an dem anderen Ende die Spannug steigen, weil der
Spannungsabfall über dem Transistor/FET ansteigt. Also ist dafür zu
sorgen daß diese Spannungsabfall möglichst lastunabhängig und konstant
ist. Daher ist der Verstärkerbetrieb eine schlechte Wahl. Der
Transistor/FET sollte gesättigt im Schaltbetrieb laufen, also ist beim
FET das Gate voll auszusteuern, bzw. der Basisstrom beim Transistor so
groß zu wählen, daß die CE-Strecke nur eine minimale Spannung auch unter
Vollast hat. Dazu muß sie im Sättigungsbetrieb laufen. Den Basisstrom
genau nach der Last und Verstärkung zu berechnen ist also keine gute
Idee. Der Basisstrom sollte deutlich höher und nicht auf Kante genäht
sein, damit wir nicht durch Bauteiletollerranzen doch noch im
Verstärkerbereich landen.
Gast schrieb:
> Wenn der Ausgangsstrom nicht reicht, dann noch einen ULN200x dahinter,
> die Dinger schaffen max. 500mA und sind eingentlich unkaputtbar.
Das ist ein Darlington Array. Die sind gut m Lasten "dauerhaft" zu
schalten. Sie sind aber zu langsam für schnelle PWM. Für eine langsame
PWM bei LED-Anwendungen sollte es aber noch reichen, kann ich aber nicht
garantieren. Ich vermute daß 1-2 kHz noch relativ unkritisch sind. Aber
etwas anderes wäre da auch noch zu beachten. An einem durchgesteuerten
Darlington fallen trotzdem noch 1 Volt und mehr auf der Laststrecke ab.
Das ist dann zu berücksichtigen bei der Berechnung der Widerstände. Dann
hat man nämlich die LED-Spannung, die Spannung am Darlington und die
Spannung am Widerstand die zusammen die Versorgungsspannung ergeben.