Rx Tx umschalten

Gast #5697869
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Manfred schrieb:
> Wolfram F. schrieb:
>> dachte da an einen 4052
>
> Wieso einen Analogmultiplexer für ein rein digitales Signal?

Weil er schnell genug und bidirektional ist? Abgesehen davon gibt es auf 
der elektrischen Ebene keine digitale Signale.
Ein analog MUX verhält sich in Sachen Leitungstheorie einigermassen 
neutral. Bei einem digitalen Schalter beginnt der Spaß an dessen Ausgang 
wieder von vorne. Muß kein Problem sein. Manchmal ist es sogar 
notwendig. Aber wenn es ein Analogmux tut würde ich ihn einem digitalem 
Mux jederzeit vorziehen.
Gast #5697975
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Wolfram F. schrieb:
> 4052, diesen könnte ich prima von
> einem Arduino ansteuern.

Vermutlich mit 3,3 V. Da hat der 4052 einen Durchgangswiderstand von in 
jedem Fall > 1 kOhm, das ist ganz und garnicht optimal.

Ein Analogmux hätte Vorteile bei bidirektionalen Signalen, aber die 
liegen ja nicht vor: TxD geht raus und RxD geht rein, also wird ein 
Dekoder und ein Multiplexer gebraucht.

Wolfram F. schrieb:
> hab da noch welche...

Zum Rumprobieren ja, aber nicht für ein Serienprodukt.

Ich habe sowas auch schon ohne Umschalten gelöst, indem die Module 
addressiert werden. TxD geht an alle raus, nur das angesprochene Modul 
antwortet und die RxD-Eingänge werden verodert. Waren natürlich meine 
Module.

Georg
#5697996
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Stefanus F. schrieb:
> Warum analoge Multiplexer/Schalter für digitale Signale verwenden?

Fragst du immer echt bei so trivialen Dingen, weisst du es nicht oder 
willst du provozieren?

weil bei gleicher Spannungslage! die Richtung egal ist, I2C IO 
Porterweiterungen o.ä. also wer low oder high setzt.

Versuche über einen digitalen Ausgang (Logic Gatter) ein low oder high 
zum Eingang zu melden, das klappt nicht!

Ein beliebiger I/O Port kann mit Analogmultiplexer erweitert werden.

Für verschiedene Spannungslagen 5V/3,3V hilft ein Pegelwandler mit FET.
#5698010
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Moin,

georg schrieb:
> Vermutlich mit 3,3 V. Da hat der 4052 einen Durchgangswiderstand von in
> jedem Fall > 1 kOhm, das ist ganz und garnicht optimal.

Ja, mit i2c und den Standard 74haumichblau405x Analogschaltern gibts bei 
3.3V Betriebsspannung gerne Probleme. Aber dagegen helfen 
"hochgezuechtete", pinkompatible Typen. Iirc koennt's da was von Maxim 
geben, weisses aber grad nicht mehr genau.
Das "Schoene" an der 4052 Loesung ist halt, dass es genau nur 1 IC 
braucht.
Das erscheint mir zwar offensichtlich, aber so oft, wie jetzt hier schon 
die Frage nach dem "warum" kommt, erwaehn' ich's halt mal 
sicherheitshalber.

Gruss
WK
Gast #5698028
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Joachim B. schrieb:
>> Warum analoge Multiplexer/Schalter für digitale Signale verwenden?

> Fragst du immer echt bei so trivialen Dingen, weisst du es nicht oder
> willst du provozieren?

Das ist ein gängiges Stilmittel der deutschen Sprache: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Suggestivfrage

Bei Analogmultiplexern sollte man an alle Rx Pins jeweils einen Pull-Up 
Widerstand ergänzen, damit sie in getrenntem zustand einen definierten 
Ruhepegel haben. Bei Und-Gattern entfällt diese Notwendigkeit.

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