Drehzahlsignal mittels Schmitt-Trigger umwandeln

OP #1353970
Hallo,

ich habe folgendes vor:

Ich möchte ein Sinussignal eines induktiven Drehzahlsensors mit einer 
Schmitt-Trigger einlesen und an einen digitalen Eingang weitergeben. 
Daraus lässt sich dann über einen Zähler die Frequenz in die Drehzahl 
umrechnen. Die Sinusspannung am Sensor schwankt bis max. +-15V je nach 
Drehzahl. Die Frequenz beträgt max.200kHz.

Der Highpegel des Eingangs ist minimal 2,4V, der Lowpegel max 0,8V.

Ich bin nun auf der Suche nach einer geeigneten Schaltung bzw. IC.

Hat da jemand Erfahrung damit bzw. kann mir jemand weiterhelfen?

Gruß Gundolf
Gast
Hi

>Muss von 15V auf ca. 6 bis 7V runter.

Du willst dem 74xx14 doch keine 6..7V zumuten. Und dann u.U. auch noch 
negativ.

> Die Sinusspannung am Sensor schwankt bis max. +-15V je nach Drehzahl.

Und wie ist die minimale Spannung?

MfG Spess
Gast
Hast Du ein Datenblatt von dem "Induktiven Sensor" für uns?


Es gibt in der Industrie mehrere Möglichkeiten der Drehzahlmessung.
z.B.

1. Tachogenerator - ein Synchronmotor auf der Welle, dessen 
Ausgangsspannung proportional zur Drehzahl ist (könnte bei Dir auch 
klappen: AD-Wandler und direkt die Spannung messen)

2. Resolver - Sinus/Cosinus Signale werden von zwei gegeneinander 
versetzten Spulen erzeugt. Mit einem speziellen Auswertechip lassen sich 
sehr genau die Geschwindigkeit und relativ genau die Position ermitteln.
Vorteil der Sensorchips: AGC und Entstörung der Eingangssignale, feinere 
Auflösung der Sin/Cos Signale.

3. alle möglichen Drehencoder


Nicht klar ist, was für einen Encodertyp du hast.
Du sprichst nicht von Sinus/Cosinus Signalen, aber von +/-15V was eher 
zu hoch wäre, dafür aber von 200kHz was darauf hindeutet, dass du 
mehrere Pulse pro Umdrehung erhältst. Kann natürlich auch sein, dass 
Dein Motor mit 12 Mio Umdrehungen / Minute läuft - ist aber 
unwahrscheinlich :).
Gast
Na, Automobilindustrie?

Ich würde mal sagen, dass ist eine Maßzeichnung und kein Datenblatt..
Hast Du noch mehr.

Kannst Du einen Kollegen fragen der sich damit auskennt?
OP
Da hast Du allerdings recht! Danke für den Einwand. Weiß nicht, was ich 
gestern gerechnet habe.

Maximale Drehzahl von 4000 1/min ergibt 66,67 1/s (bzw. Hz)

Das Geberrad hat 54 Zähnen (60-2-2), also pro Zahn+Nut = 1 Periode eines 
Sinussignals

Maximale Frequenz = 54 * 66,67 Hz = 3,6 kHz


Bei einer Umdrehung von 50 1/min = 833 mHz

Minimale Frequenz = 54 * 833mHz = 45Hz

Müsste aber jetzt doch in Ordnung gehen oder habe ich einen Denkfehler 
in der Rechnung?

Gruß gundolf
Gast
Hallo

sieht schon besser aus. Ich würde in Reihe mit dem Signal eine 
Reihenschaltung aus RC nehmen. Vor den 74x14 ( ich würde 74HC14 nehmen ) 
einen Spannungsteiler z.B. 10k:10k an die Versorgung und GND. Parallel 
zu den Widerständen jeweils eine Diode z.B. 1N4148 in Sperrrichtung 
gegen GND und +5V. Der Spannungsteiler legt den Eingang vom 74xx14 auf 
Ub/2. Die Dioden klemmen das Signal auf GND - ca. 0,65V und 5V + ca. 
0,65V.
Die RC-Kombi im Signalzweig in Reihe müßte man dann probieren.

Antwort schreiben

Eine eigene Frage? Dieser Thread ist über 17 Jahre alt. Stell sie in einem eigenen Thread – dort lesen mehr Leute mit, und sie wird öfter und schneller beantwortet.

Neuen Thread starten

Eine Lösung, Ergänzung oder Rückmeldung zu diesem Thread? Dann antworte hier.

Formatierung
  • [c]C-Code[/c]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] – Link zu einem Artikel
  • Verweis auf einen anderen Beitrag: Rechtsklick auf dessen Beitrags-ID (#8078628), „Adresse kopieren“, in den Text einfügen

Mehr zur Formatierung

Längeren Sourcecode als Anhang, nicht in den Text. JPG nur für Fotos und Scans; Zeichnungen und Screenshots als PNG oder GIF. Siehe Bildformate.

Schon registriert? Anmelden

Wird nicht angezeigt. Wir schicken dir einen Link; sobald du damit bestätigst, erscheint dein Beitrag.

Mit dem Abschicken legst du einen kostenlosen Account an und erkennst die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung an.