Gast
#3608041
In unserem gegenwaertigen Projekt verwenden wir bisher ausschliesslich PSoC 3/5LP zur Ueberwachung und Steuerung eines Parallelrechners. Wir haben zum Beispiel ein Modul mit dem Freescale P5020 (dual core 64bit + 2x DDR3 memory + network), 8GB DRAM, serial NOR-Flash, bei dem die System-Aufgaben (Power-Sequencing, JTAG, temperature sensing, supply power sensing, current sensing, UART-bridge, I2C EEPROM emulation) von einem PSoC 3 gemacht wird. Dieser kann ueber USB angesteuert werden - auch wenn der P5020 noch nicht laeuft. Jetzt habe ich den neuen, winzigen STM32F401CE gefunden, 3x3 mm^2, huebsch denke ich, aber dann stelle ich fest: - fuer USB braucht man einen externen Oscillator - fuer diode-temperature-sensing wohl wenigstens einen externen current-DAC (mit entsprechend extra pins) usw. Auf das ganze System betrachtet brauche ich viel mehr Platinenflaeche, bekomme ein viel komplexeres Design und bin auf noch mehr externe Komponenten angewiesen. Ich verstehe ja, dass die billigen Developmentboards der STM32 fuer Hobbyisten attraktiv sind, aber wenn die endgueltige Loesung zaehlt, gefallen mir die PSoCs besser. Und die Designsoftware ist wirklich gut. Schade, dass es so was nicht im High-End gibt. Selbst aus den Smart-Fusion-FPGAs sind in der zweiten Generation die programmierbaren Analogfunktionen verschwunden. Andreas