In unserem gegenwaertigen Projekt verwenden wir bisher ausschliesslich PSoC 3/5LP zur Ueberwachung und Steuerung eines Parallelrechners. Wir haben zum Beispiel ein Modul mit dem Freescale P5020 (dual core 64bit + 2x DDR3 memory + network), 8GB DRAM, serial NOR-Flash, bei dem die System-Aufgaben (Power-Sequencing, JTAG, temperature sensing, supply power sensing, current sensing, UART-bridge, I2C EEPROM emulation) von einem PSoC 3 gemacht wird. Dieser kann ueber USB angesteuert werden - auch wenn der P5020 noch nicht laeuft. Jetzt habe ich den neuen, winzigen STM32F401CE gefunden, 3x3 mm^2, huebsch denke ich, aber dann stelle ich fest: - fuer USB braucht man einen externen Oscillator - fuer diode-temperature-sensing wohl wenigstens einen externen current-DAC (mit entsprechend extra pins) usw. Auf das ganze System betrachtet brauche ich viel mehr Platinenflaeche, bekomme ein viel komplexeres Design und bin auf noch mehr externe Komponenten angewiesen. Ich verstehe ja, dass die billigen Developmentboards der STM32 fuer Hobbyisten attraktiv sind, aber wenn die endgueltige Loesung zaehlt, gefallen mir die PSoCs besser. Und die Designsoftware ist wirklich gut. Schade, dass es so was nicht im High-End gibt. Selbst aus den Smart-Fusion-FPGAs sind in der zweiten Generation die programmierbaren Analogfunktionen verschwunden. Andreas
Die SiM3U von SiLabs wären vielleicht noch vergleichbar (USB ohne ext. Takt, int. Temp-Sensor, Current-DAC, zwei Crossbars zum Anpassen der Pinzuordnung etc. pp)
Vielen Dank, als wir angefangen haben, haben wir uns auch Silabs Produkte angesehen, und zwar die C8051F38x Familie. Aber die Sim3U haben ja einen ARM-core, also sind mit den PSoC5LP zu vergleichen, haben aber eine 6x6 mm^2 QFN Option. Andreas
Andreas schrieb: > - fuer USB braucht man einen externen Oscillator Ein Quarz sollte reichen. Andreas schrieb: > - fuer diode-temperature-sensing wohl wenigstens einen externen > current-DAC (mit entsprechend extra pins) usw. Ein Widerstand nach VCC sollte reichen. Warum ist der Platz so kritisch? Die 8GB DRAM usw. nehmen bestimmt deutlich mehr Platz ein.
> Ein Quarz sollte reichen. Ist aber groesser als ein MEMS-Oszillator, Abracom ASDM is 2.5x2mm, bekommt man in der Groesse auch ein Quarz? > Ein Widerstand nach VCC sollte reichen. In dem jetzigen Design verwenden wir zwei verschiedenen Stroeme, wenn man nur einen Widerstand hat muss man vermutlich jedes Board einzeln kalibrieren. Aber das hat ein Kollege programmiert. > Warum ist der Platz so kritisch? > Die 8GB DRAM usw. nehmen bestimmt deutlich mehr Platz ein. Das ganze Board ist 138 x 55 mm gross, mit P5020 (grosses BGA) 18 DRAM Bausteinen, 2 Power Converter, 1 x SPI-Flash, Clock oscillator, etwas Power management (ADP197 und aehnlich). Das Problem dabei ist, dass in der PCB Technologie, die wir bei diesem Board verwenden, all Vias, die tiefer als 4 Lagen gehen, ganz durchgehen, und damit auf der gegenueberliegenden Seite nichts mehr hinpasst. Deshalb koennen groessere Komponenten nur dorthin, wo auf der Rueckseite kein DRAM ist. Wen es naeher interessiert, nach "DOME Microserver" googlen. Andreas
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