Habe ein Hameg HM1007 Oszilloskope erworben und hinten steckt ein HO79-4
Interface dran. Aber PC-Software zur Nutzung fehlt und im Web ist nichts
mehr zu finden.
Hat jemand noch die mitgelieferte SP91 Software irgendwo oder vielleicht
gibt es auch Alternativen dazu.
Das ist jetzt mein letzter Versuch, wäre Schade wenn ich den vollen
Funktionsumpfang nicht nutzen kann.
Also:
HILFE :-()
Danke dir Teo D.
Die Software ist wohl für das Interface erstellt worden, welches beim
Projekt erwähnt wird.
Ich habe aber schon so ein von Hameg stammendes Interface "HO79-4". Man
kann wohl die Software anpassen, aber im Moment ist dafür bei mir
einfach keine Zeit.
Wenn etwas mehr Zeit wieder ist, werde ich aber auch deinen Vorschlag
genauer anschauen, das macht einen sehr guten Eindruck was da jemand
erstellt hat.
Vielleicht hat ja doch jemand noch die SP91 Software von Hameg irgendwo
rum liegen...
Zufällig habe ich kürzlich entdeckt, dass ich eine Original-CD
offensichtlich zum HM1507-3 habe. Darauf sind Tools, Handbücher und
Software, unter anderem auch "SP 107 Software für Oszilloskope". Könnte
sein, dass es mit der geht.
Hansjo schrieb:> Hat jemand noch die mitgelieferte SP91 Software irgendwo oder vielleicht> gibt es auch Alternativen dazu.
Ich habe die SP91 Software noch. Doch das war wohl ein
Turbopascalprogramm welches einen Programmfehler hat.
Der äusert sich darin, das er nur auf uralten langsamen Prozessoren noch
aus der 80486ger Zeit lief. Auf modernen Rechnern ( auch wenn man Dos
installiert hat ) kommt ein Runtimefehler sobald man auf die
Schnittstelle zugreift.
Egal ob RS232 oder IEC-Bus unter Hameg HO80 Karte
Auch wenn die damalige Original HamegKarte HO80 installiert war, (
welche ich glaube ich auch noch besitze ).
HM107 lief damals mit meinen Scope nicht. ( es war ein HM205-2 mit der
HO79-7 Schnittestelle ).
Wenn du Interesse an irgendwas hast, dann schreibe mir unter PN.
Ralph Berres
Hansjo schrieb:> Hat jemand noch die mitgelieferte SP91 Software irgendwo oder vielleicht> gibt es auch Alternativen dazu.
Ich habe die SP91 Software noch. Doch das war wohl ein
Turbopascalprogramm welches einen Programmfehler hat.
Der äusert sich darin, das er nur auf uralten langsamen Prozessoren noch
aus der 80486ger Zeit lief. Auf modernen Rechnern ( auch wenn man Dos
installiert hat ) kommt ein Runtimefehler sobald man auf die
Schnittstelle zugreift.
Egal ob RS232 oder IEC-Bus unter Hameg HO80 Karte
Auch wenn die damalige Original HamegKarte HO80 installiert war, (
welche ich glaube ich auch noch besitze ).
HM107 lief damals mit meinen Scope nicht. ( es war ein HM205-2 mit der
HO79-7 Schnittestelle ).
Wenn du Interesse an irgendwas hast, dann schreibe mir unter PN.
Ralph Berres
Der Zahn der Zeit schrieb:> Zufällig habe ich kürzlich entdeckt, dass ich eine Original-CD> offensichtlich zum HM1507-3 habe. Darauf sind Tools, Handbücher und> Software, unter anderem auch "SP 107 Software für Oszilloskope". Könnte> sein, dass es mit der geht.
die HO79,4 Schnittstelle wird unter dem SP107 nicht laufen.
Ralph Berres
Ralph B. schrieb:> Ich habe die SP91 Software noch. Doch das war wohl ein> Turbopascalprogramm welches einen Programmfehler hat.>> Der äusert sich darin, das er nur auf uralten langsamen Prozessoren noch> aus der 80486ger Zeit lief. Auf modernen Rechnern ( auch wenn man Dos> installiert hat ) kommt ein Runtimefehler sobald man auf die> Schnittstelle zugreift.
Dagegen gabs einen Patch. Aber ob den noch jemand aufgehoben hat?
Hallo "Der Zahn der Zeit (Gast)"....
es wäre toll wenn Du mir die Möglichkeit geben könntest die SW von Dir
mal auszuprobieren.
Kannst Du mir eine PM schicken (must Dich aber hier dafür
registrieren)oder hast Du vielleicht die Möglichkeit es z.B. auf einem
Googledrive o.ä. freizugeben?
Freue mich nochmal von Dir zu hören...
VG Hansjo
Ralph B. schrieb:> Der äusert sich darin, das er nur auf uralten langsamen Prozessoren noch> aus der 80486ger Zeit lief. Auf modernen Rechnern ( auch wenn man Dos> installiert hat ) kommt ein Runtimefehler sobald man auf die> Schnittstelle zugreift.
Evtl. hilft es ja dem einfach einen niedrigeren Proz.Tackt vorzugaukeln,
mittels DosBox oä.
hinz schrieb:> Ralph B. schrieb:>> Ich habe die SP91 Software noch. Doch das war wohl ein>> Turbopascalprogramm welches einen Programmfehler hat.>>>> Der äusert sich darin, das er nur auf uralten langsamen Prozessoren noch>> aus der 80486ger Zeit lief. Auf modernen Rechnern ( auch wenn man Dos>> installiert hat ) kommt ein Runtimefehler sobald man auf die>> Schnittstelle zugreift.>> Dagegen gabs einen Patch. Aber ob den noch jemand aufgehoben hat?
Interessant,
hat bestimmt noch jemand.
Die Frage ist eher ob jemand sich die Mühe macht und seinen alten
Rechner reaktiviert, der bestimmt noch bei dem einen oder anderen
irgendwo bei sich rum steht und den Patch sucht.
Die meisten waren auch damals schon Jäger und Sammler.
Meine Ehrerbietung und öffentliche Huldigung sei Ihm von mir dafür schon
mal sicher !
Also:
Bitte, bitte sucht für mich diesen Patch :-)
Zu den ganzen Patches was hier aufgeführt worde kann ich nichts mehr zu
sagen, weil ich keinen Hameg Oszillograf mit dieser HO79 Schnittstelle
mehr besitze.
Ich kann mich aber noch dunkel erinnern, das auch mit irgendwelche
Patches erfolglos versucht habe das Programm zum stabilen laufen zu
bekommen.
Nach etlichen Wochen Versuche , habe ich es dann irgendwann aufgegeben.
Ralph Berres
!! ÖFFENTLICHE HULDIGUNG !!
Danke an alle die sich beüht haben und noch dabei sind mir in der Sache
zu helfen !
Ralph B. (rberres)
> Danke an den römischen Abkömmling aus Trier, genau die Software die hier fehlt,
viele Grüße nach „Augusta Treverorum“
hinz (Gast) + Teo D. (teoderix) + Ingo (Gast) + Geraten (Gast)
> Danke für das Ansprechen und die Lösung des Patchproblems
Alexander S. (alesi)
> ich kann die pdf für das HO79-4 / 7 gut gebrauchen !
...
LG Hansjo
Hallo Mikrocontrollerfreunde,
was bin ich froh diesen noch recht aktuellen Thread gerade gefunden zu
haben und so nette, hilfsbereite Leute in diesem Forum zu treffen!
Ich benutze auch einen HM1007-1 und habe mir gerade ein HO-79-4
Interface inkl. Originalnetzeil gekauft. Angeschlossen habe ich das über
ein USB->RS232 Interface
(http://www.vtopu.com/product3/showproduct.php?id=69) und Switch I = 1
(PC Betrieb) Switch II = 0 (9600bd) eingestellt.
Ich habe versucht das mit der SP107E Software zu verheiraten, den Serial
port laut HO-79-4 Manual kontrolliert, auch Flow-control auf "Xon/Xoff"
gestellt, bekomme aber immer "Unit not found".
Mich wundert, dass die Fehlermelung "Unit not found" auf einen
Kommunikationsfehler weist und nicht irgendwie auf eine
Softwareinkompatibilität...
Ich muss jetzt noch nachschieben, dass ich vor einem Moment auf Hinweis
eines Freundes mal in "About" der S/W nachgesehen habe und in der
dortigen Liste zwar HM-407 und HM-507 gefunden habe (die mir ähnlich
erscheinen), aber ausgerechnet der HM-1007 nicht verzeichnet ist. Gibt
es für den extra Software, eine andere Version oder vielleicht gar
keine?
Habe ich also fehlinvestiert und kann den HM-1007 nicht mit PC
betreiben?
Vielen Dank, dass Ihr bis hierher mitgelesen habt, ich hoffe auf
Antworten, die mich evtl. doch noch weiterbringen...
Beste Grüße,
Winfried
Winfried H. schrieb:> Habe ich also fehlinvestiert und kann den HM-1007 nicht mit PC> betreiben?
Du hast in zweierlei Hinsicht fehlinvestiert.
1. Der HO79-4 kann meines Wissens nicht direkt auf einen Laserplotter
ausdrucken. Oder doch? Ich hatte den HO79-7. Ist der HO79-7 ein HO79-4
mit isolierter Schnittstelle?
2. Das ist der gewichtigere Grund.
Winfried H. schrieb:> Ich habe versucht das mit der SP107E Software zu verheiraten, den Serial> port laut HO-79-4 Manual kontrolliert, auch Flow-control auf "Xon/Xoff"> gestellt, bekomme aber immer "Unit not found".
dieses Modul der HO79ger Serie wird von der Software SP107 nicht
unterstützt.
Dazu passend wäre die alte Dos-Software SP91. Diese läuft aber nicht
unter Windos ( auch nicht in einer Dosbox ), sondern nur auf einen
Dos-Rechner.
Der Rechner darf auch keine schnellere Taktfrequenz als 100MHz haben,
sonst gibt es einen Runtimefehler, sobald das Programm eine
Schnittstelle aufruft.
Es gibt hier im Forum aber einen ehemaligen Hameg-Entwickler, welches
dir dazu eventuell mehr erzählen kann.
Was aber eventuell geht. Du kannst dir ein Computerprogramm selbst
schreiben und den Scope damit auslesen.
Hier mal ein Programm was ich damals in HP Instrumentbasic E2200
geschrieben hatte.
Vielleicht kann man das ja als Vorlage für das Visualbasic von Microsoft
nehmen, oder man schreibt es in C um.
Die Zeilen mit ASSIGN @Hameg TO 711 müsstest du dann so anpassen, das
dein Programm auf die RS232 Schnittstelle zugreift. Hier kann ich dir
aber nicht schreiben wie das geht.
Eventuell must du die Feldgröße auch anpassen. der HM502 hatte nur 1000
Punkte auf der X Achse der HM1007 aber 2000 Punkte.
1 ! CLEAR 711
10 INTEGER Rohkurve(512)
!RESERVIERUNG desFeldes Rohkurve für DATEN VON Hameg
20 ASSIGN @Hameg TO 711
!Hameg WIRD IECBUSADRESSE ZUGEWIESEN
30 OUTPUT @Hameg;"DIG 1"
!ANWEISUNG AN Hameg,KURVE ZU SENDEN
40 ASSIGN @Hameg TO 711;FORMAT OFF!,SWAP ON
!Hameg WIRD FÜR KURVE IN BINÄRFORMAT ZU SENDEN VORBEREITET
50 ENTER @Hameg;Rohkurve(*)
!KURVE WIRD ABGEFRAGT UND IN DAS FELD ROHKURVE ABGELEGT
60 !Rohkurve nach Kurve konvertieren
!Ab hier wird die zusammenhaengende 2Byte Werte in 2
80 INTEGER Kurve(1023)
!einzelne Bytes durch schieben um 8 bit und maskieren
90 FOR I=0 TO 511
!mit Hilfe der Nandfunktion 255 zerlegt und in das Feld
100 Kurve(I*2)=SHIFT(Rohkurve(I),8)
!Kurve abgelegt, welches vorher reserviert wurde.
110 Kurve(I*2+1)=BINAND(Rohkurve(I),255)
120 NEXT I
130
!Hier weitere Kurven nach Rohkurve einlesen
131 INTEGER Rohkurve1(512)
140 ASSIGN @Hameg TO 711
!Hameg WIRD IECBUSADRESSE ZUGEWIESEN
150 OUTPUT @Hameg;"DIG 2"
!ANWEISUNG AN BDS,KURVE ZU SENDEN
160 ASSIGN @Hameg TO 711;FORMAT OFF!,SWAP ON
!Hameg WIRD FÜR KURVE IN BINÄRFORMAT ZU SENDEN VORBEREITET
170 ENTER @Hameg;Rohkurve1(*)
!KURVE WIRD ABGEFRAGT UND IN DAS FELD ROHKURVE ABGELEGT
180
!Rohkurve nach Kurve konvertieren
190 INTEGER Kurve1(1023)
200 FOR I=0 TO 511
210 Kurve1(I*2)=SHIFT(Rohkurve1(I),8)
220 Kurve1(I*2+1)=BINAND(Rohkurve1(I),255)
230 NEXT I
240 PRINTER IS "C:\WINDOWS\kurve.csv"
! Der Printbefehl wird auf Laufwerk A umgeleitet.
250
! Auf der Diskette muss sich eine Datei Kurve.csv befinden.
260
!Alle Kurven mit ";" getrennt nach Datei Kurve.csv ausgeben
270 FOR I=0 TO 1022
280 PRINT Kurve(I);";";Kurve1(I)
290 NEXT I
300 END
Das ganze kann man dann mit einem Excelprogramm sichtbar machen.
Ralph Berres
Hallo Ralph,
schön Dich hier zu finden, wir kennen uns aus dem AH Forum ;o)
Vielen Dank für Deine Mühe mir so viel Hilfestellung mit Informationen
und Programm zu bieten! Mit meinen Programmierkünsten ist's leider
wirklich nicht weit her und der "Leidensdruck" der Situation auch nicht
gross genug um in die DIY Programmierrichtung zu gehen.
Eher gebe das Teil an den Händler zurück von dem ich es kaufte (falls er
es nimmt) oder ich verkaufe es anderweitig, mache vorerst weiter
Handy-Screenshots und "spare" vielleicht auf einen (<500€) Digitaloszi.
Verzagte Grüße,
Winfried
Hallo Volker,
herzlichen Dank für den Hinweis, dem ich gerne nachgehen werde! Auf
Heise kann man das Programm laden. Allerdings habe ich Corel nicht und
weis auch noch kein Programm welches z.B. plt-Dateien zu einer Grafik
verarbeiten kann, das müsste sich aber herausfinden lassen ;o). Mal
sehen wie's läuft und ob HTerm auf Win10 läuft. Danke jedenfalls! Ich
werde berichten.
Grüße,
Winfried
Volker B. schrieb:> Kennst Du diese Beschreibung?> HAMEG 408 und HO79-4 Interface> http://www.elektronik-kompendium.de/forum/forum_entry.php?id=57926&page=0&category=all&order=time>> Dort wird beschrieben, wie das Interface vom PCs mittels> Terminalprogramm ausgelesen werden kann.
das hört sich in der Tat interessant an.
Ich wusste garnicht, das man auch HPGL dateien runterladen kann.
Dann ist es noch einfacher.
Unter KO2FX findet man ein Programm 7475.- Das ist ein Plotprogramm.
Wenn man in Windoes die Dateiendung plt mit dem Plottprogramm verknüpft
kann man durch bloses anklicken der Datei.plt das 7475 Programm
starten.
Das kann man auch in einer Batchdatei erledeigen, welches nacheinander
den Scope ausliest, und danach die erzeugte Datei aufruft.
Nicht vergessen, die Datei jeweils ganz zu Anfang löschen, sonst hat man
Doppelbilder.
gerade habe ich das hier gefunden
Beitrag "Software für HM2005 und HM1507"
Danach soll entgegen der Bedienungsanleitung des HM1507 der Scope doch
mit dem SP107 Programm laufen. Keine Ahnung ob der dort beschriebene
HM1507-3 im Zuge einer Modellpflege jetzt doch mit dem SP107
zusammenarbeitet.
Vielleicht kann dazu jemand ja was beitragen.
Winfried H. schrieb:> schön Dich hier zu finden, wir kennen uns aus dem AH Forum ;o)
Hallo Winfred
ab und zu schaue ich in das AH Forum noch rein, um zu sehen , was es da
neues gibt.
Aber die Diskusionen erscheinen mir immer abgehobener, so das ich selten
was dazu beitragen konnte. Das letzte mal wo ich ungläubig gestaunt
habe, war der Artikel von dem piano Fortemissio, worum es dabei ging die
Netzspannung auf 6 Stellen genau zu messen, ( Wer braucht sowas
ernsthaft? ).
Ralph Berres
OK Freunde,
hier geht's ja nochmal richtig los!
@ HabNix
Danke für den Hinweis, ich hab da mal hingeschrieben und will die S/W,
falls ich sie bekomme, dann doch mal installieren neben anderen Lösungen
probieren, Ralphs Bedenken lassen mir aber eher bescheidene
Erfolgshoffnung...
Hallo Ralph,
ja ich schreibe inzwischen auch viel weniger im AH, lese auch bei Weitem
nicht alles, das Forum hat sich halt entwickelt, ist aber noch angenehm
im Umgang. Mit der einen oder anderen Frage komm' ich per PN auf Dich
zu, hab Deinen praktischen und pragmatischen Ansatz immer geschätzt...
:o)
KO2FX kann mein Suchprogramm leider nicht finden, hast Du vielleicht
einen Link?
Mir geht's ja u.a. auch darum zu sehen ob mein Interfaceexemplar
überhaupt "funktioniert", was ich bisher gar nicht weis... Also ich meld
mich wieder wenn ich die Plotterei probiert habe.
Grüße,
Winfried
Ich habe mal die Bedienungsanleitungen vom HM1507 und vom HM1507-3
gegenübergestellt.
Der HM1507-3 unterscheidet sich schon von der Frontplatte komplett vom
HM1507
Es ist also vermutlich fast eine Neuentwicklung erfolgt.
Ralph Berres
Winfried H. schrieb:> KO2FX kann mein Suchprogramm leider nicht finden, hast Du vielleicht> einen Link?
sorry hatte mich verschrieben
http://www.ke5fx.com/gpib/readme.htm
benötigen wirst du nur das 7470 Plottprogramm. Der Rest ist
uninteressant.
Ralph
plt könnte evtl. von Inkscape (Vektor-Zeichenprogramm) gelesen werden,
das kennt sehr viele Formate.
Bei gnuplot gibt es auch plt-Dateien, ich weiss aber nicht, ob das das
gleiche ist.
Ich habe noch was rausgefunden
Der HM1507-1 oder einfach HM1507 erfordert den HO79-4
Der HM1507-3 jedoch einen HO79-6 Schnittstellenmodul.
Steht in beiden Bedienungsanleitungen welches Modul er gerne hätte.
Der HO79-6 kann im Gegensatz zum HO79-4 SCPI Befehle.
Das SP91 Dos Programm arbeitet deswegen nur mit dem HO79-4 und älter
zusammen.
Das SP107 will über SCPI Befehle mit dem Schnittstellenmodul
kommunizieren, und geht deswegen nur in Verbindung mi dem HO79-6 Modul.
Die Schnittstellen am Oszillograf zum HO79-XX Modul sind auch
unterschiedlich. Der eine hat einen 26poligen Pfostenstecker, der andere
ein 9poliger Sub-D Stecker als RS232 Schnittstelle. Die Belegung ist
somit unterschiedlich.
Das HO79-6 Modul passt also nicht auf den HM1507 und das HO79-4 nicht
auf den HM1507-3
Hier wurde wohl mal ein Schnitt gemacht.
Ralph Berres
Hallo Winfried,
Winfried H. schrieb:> Allerdings habe ich Corel nicht und> weis auch noch kein Programm welches z.B. plt-Dateien zu einer Grafik> verarbeiten kann, das müsste sich aber herausfinden lassen ;o).
Du benötigst ein Konvertertierungsprogramm von HPGL in ein, zu Deinem
System passendes Graphikformat. In der Unix-Welt gibt es dafür hp2xx,
welches folgende Ausgabeformate unterstützt: "mf, eps, pcl, pcx, img
...", wobei ich keine Ahnung habe, was sich hinter ... verbirgt.
Angeblich gibts auch eine Windows-Version von hp2xx:
http://gnuwin32.sourceforge.net/packages/hp2xx.htm
Da mein Haushalt mickey$oft-frei ist, kann ich's leider :-) nicht
testen.
Viel Erfolg
Volker
P.S.: Ich besitze selber seit 1987 ein HM205-2, welches eine ähnliche
propritäre Schnittstelle besitzt wie das 1007. Mit einem einfachen
AT90S8515-Board (uralter Atmel AVR) habe ich mir vor knapp 20 Jahren
einen Umsetzer nach RS232 gebaut.
Die Anleitung findet sich noch auf meiner Homepage:
https://www.dr-bosch.com/volker/hm205/index.html
P.P.S: In der Elrad erschien 1995 eine Bauanleitung eines ähnlichen
Interfaces für das HM1007. Wenn meine Unterlagen stimmen, in Ausgabe
6/95 S. 42 ff.
sorry ich hatte den letzten Thread über den Hameg 1507 geschrieben und
vergessen das es hier um den Hameg 1007 geht.
Da gab es, sowie ich das beurteilen kann, keine modernere Version,
welche mit der HO79-6 zusammenarbeitet.
So bleibt also tatsächlich nur den Weg mit irgendeinen Programm die HPGL
Daten einzusammeln und damit ein Plotprogramm zu starten.
Beispiele waren ja hier im Thread einige.
Ralph Berres
Noch kurz zu Turbo Pascal: Es läuft auch z.B. auf P2 mit 400Mhz oder P3
mit 1GHz - aber das BIOS des Rechners muss die Möglichkeit haben, den
Level 1 Cache abzuschalten (ja, leider). Dann laufen auch alte TP
Programme - nur mögl. zu schnell.
Hallo Volker,
deinem Rat folgend
Volker B. schrieb:> HAMEG 408 und HO79-4 Interface> http://www.elektronik-kompendium.de/forum/forum_entry.php?id=57926&page=0&category=all&order=time
habe ich dem Oszi mit Interface Daten entlocken können:, siehe
HTerm_Download.png. Das ist schonmal ein erster Erfolg, weil das
Interface an sich funktioniert!
Die als plt gespeicherten Daten kann ich bisher aber nicht verarbeiten,
plt Konvertierungsprogramme meckern/scheitern.
Aber einen Schritt weiter bin ich. Vielleicht muss ich noch was an den
Interfaceeinstellungen ändern, denn man kann da wohl direkt einen HPGL
Plotter anschließen, ich les das nochmal.
Grüße,
Winfried
Hallo Winfred
lade dir mal von
http://www.ke5fx.com/gpib/readme.htm das GPIB Toolkit runter und
installiere es.
Benötigt wird von dem Tool nur das Programm 7470.exe
Das ist ein Plotprogramm.
Wenn das installiert ist, sollte es sich bei anklcken deiner Datei.PLT
automatisch öffnen und deine Datei anzeigen.
Vorraussetzung ist natürlich das es eine Plotdatei ist.
Ich habe dir im Anhang mal eine Plotdatei drangehängt, welche ich mit
einen
HP8752 Netzwerkanalyzer erzeugt habe, und genau mit diesen Programm
sichtbar mache.
Ralph
Winfried H. schrieb:> habe ich dem Oszi mit Interface Daten entlocken können:, siehe> HTerm_Download.png.
Das ist HPGL. In der letzten Zeile, der Befehl PU heißt PenUp.
> Die als plt gespeicherten Daten kann ich bisher aber nicht verarbeiten,> plt Konvertierungsprogramme meckern/scheitern.
Poste doch bitte hier mal die geladene Datei als Textdatei. Oder schicke
Sie mir per eMail.
> Aber einen Schritt weiter bin ich. Vielleicht muss ich noch was an den> Interfaceeinstellungen ändern, denn man kann da wohl direkt einen HPGL> Plotter anschließen, ich les das nochmal.
Nein, das ist HPGL. Welches Konvertierungsprogramm verwendest Du?
Grüßle
Volker
Hallo Freunde,
danke für's Engagement!
Ich habe Programme und einen on-line Dienst zum Konvertieren der .plt
Datei versucht. Alle melden Fehler und ich kenne mich halt nicht aus...
- https://convertio.co/de/plt-jpg/ scheitert mit der JPG Konvertierung
- HPGL viewer (nach Dateianwahl output_2020-01-26_15-09-01.plt kommt
Fehlermeldung: PCX viewer funktioniert nicht mehr)
- XnView Classic (erkennt das Dateiformat nicht)
Also hänge ich mal die Datei hier an, bevor ich Ralphs Vorschlag
nachgehe.
Grüße,
Winfried
Winfried H. schrieb:> Also hänge ich mal die Datei hier an
hp2xx konvertiert ohne Fehlermeldung, aber das Ergebnis sieht etwas
merkwürdig aus.
Hier die zugeh. Ausgaben des Programms:
1
Reading HPGL file
2
Writing Cmd: 1 2 5 10 20 50 100 200 500 1k 2k 5k Page number 1 of range 0 - 0
3
4
HPGL commands read: 80
5
HPGL command(s) ignored: 0
6
Unexpected event(s): 0
7
Internal command(s): 6483
8
Pens used: 1 2 3 5
9
Max. number of pages: 1
10
11
Width x height: 200.00 x 193.14 mm, height adapted
https://anyconv.com/plt-to-pdf-converter/
Datei startet mit "FF D8 FF E0", also .pdf in .jpg umbenennen. Keine
Ahnung, ob die Daten 100% korrekt dargestellt werden.
Danke Leute!
Also wir haben erstmal ein Konvertierungsergebnis, in dem zumnindest mal
sinnvolle Texte stehen, es kann also nicht kompletter Nonsense sein ;o)
PDF ist zwar nicht "mein" Zielformat, png oder jpg oder bmp wäre mir
lieber, aber das ist zunächst nachrangig und scheint mir relativ trivial
lösbar.
Inzwischen habe ich mich aber nochmal mit der Scope-Bedienung für das
digitale Capturing befasst und mache (wahrscheinlich erst Donnerstag)
"richtig erzeugte" Screenshots, mit echten Messsignalen, auf den zwei
Kanälen. Dann probiere ich auch die verschiedenen genannten
Konvertierungs- und Anzeigeprogramme aus, poste auch die Resultate.
Also nochmals Danke! Toll, wie Ihr mitzieht!
Grüße und eine gute Woche!
Winfried
Dings vom Fach schrieb:> Keine> Ahnung, ob die Daten 100% korrekt dargestellt werden.
Weis ich nicht ob das richtig ist.
Was mir auffällt, ist die Tatsache , das die Kurve das Gitterfeld oben
verlässt. Sie scheint insgesamt nach oben verschoben zu sein. War das
Original auf dem Bildschirm auch so? Dann sind die Gitterlinien wohl vom
Programm falsch gesetzt worden. Wird das Gitterfeld in dem HM1007
elektronisch durch den Elektronenstrahl geschrieben? oder sitzt vor der
Oszillografenröhre eine Plexiglasblende mit dem eingeritzen Gitterfeld,
oder ist das Gitterfeld in der Röhre selbst fest eingebettet? ( was ich
vermute ).
Am Anfang muss die Angabe stehen, welche Größe der Rahmen und welche
Größe das eigentliche Feld hat. Keine Ahnung ob das bei deiner Datei
richtig ist.
Ich hänge mal eine in TXT umbenannte Plotdatei dran, welche sich mit dem
Texteditor lesen lässt. Sie stammt von dem vektoriellen Netzwerkanalyzer
HP8752 und stellt ein Smithdiagramm plus normales XY Diagramm dar.
Die ersten Zeile geben das Format an.
;;;;DF;IM;IP250,279,10250,7479;SC0 ,4095 ,0 ,4212 ;;PU;VS;SP1;;PU;
Erst dann kommt die eigentliche Kurve
PA0,0;PA244 ,264 ;PD;PA244 ,264 ;PA244 ,264 ;PA260 ,428 ;PA276 ,496
;PA292 ,544 ;PA308 ,588 ;PA324 ,618 ;PA340 ,646 ;PA356 ,674 ;PA372 ,682
;PA388 ,702 ;PA404 ,724 ;PA420 ,752 ;PA436 ,754 ;PA452 ,772 ;PA468 ,788
;PA484 ,810 ;PA500 ,822 ;PA516 ,852 ;PA532 ,874 ;PA548 ,896 ;PA564 ,926
;PA580 ,948 ;PA596 ,974 ;PA612 ,990 ;PA628 ,1010 ;PA644 ,1032 ;PA660
,1050 ;PA676 ,1062 ;PA692 ,1074 ;PA708 ,1088 ;PA724 ,1098 ;PA740 ,1106
;PA756 ,1110 ;PA772 ,1116 ;PA788 ,1116 ;PA804 ,1118 ;PA820 ,1116 ;PA836
,1112 ;PA852 ,1108 ;PA868 ,1106 ;PA884 ,1100 ;PA900 ,1094 ;PA916 ,1092
;PA932 ,1090 ;PA948 ,1090 ;PA964 ,1096 ;PA980 ,1102 ;PA996 ,1112 ;PA1012
,1126 ;PA1028 ,1140 ;PA1044 ,1158 ;PA1060 ,1178 ;PA1076 ,1194 ;PA1092
,1212 usw.
zum Schluss kommt die Beschriftung des Feldes und der Kurven gefolgt von
SP2;;PU;PA0,0LT;SP0;PU
Ralph Berres
Ralph B. schrieb:> Was mir auffällt, ist die Tatsache , das die Kurve das Gitterfeld oben> verlässt.
Die "komische" Kurve (grün) ist die Referenzkurve. Ich vermute, dass
diese noch nicht initialisiert wurde und zufällige Daten enthält. Im
HPGL-File taucht oft der Wert 255 auf.
Wobei mir meine hellseheischen Fähigkeiten noch nicht erlauben,
festzustellen ob diese Referenzkurve aus dem Oszi oder aus dem Interface
kommt.
Der TO sollte vielleicht zuerst einmal das Handbuch von Oszi und
Interface lesen (und verstehen), bevor weitere Trial-&-Error-Versuche
unternommen werden -- und anstatt über das "ungeliebte" PDF-Format zu
jammern, könnte man sich ja mal das von mir vorgeschlagene hp2xx
angucken. Lt. Manpage werden untestützt:
mf,cad,dxf,em,emf,epic,eps,escp2,fig,jpg,gpt,hpgl,rgip,pcl,pcx,pic,img,p
bm,png,pre,svg,tiff,pdf,nc
Grüßle
Volker.
die grüne Referenzlinie unterhalb des Gitterfeldes ist mir erst jetzt
aufgefallen.
Das bestärkt mich in der Annahme, das im Header die konfiguration des
eigentlichen Datenfeldes viel zu groß eingestellt wurde.
Aber das aus der Ferne rauszufinden ist ziemlich mühselig. Dazu müsste
man im Header versuchen die entsprechende Zahlen von Hand zu ändern und
dann anzeigen lassen.
Das innere Feld mit den Kurven müsste 2048*256 groß sein das äusere Feld
ein wenig größer
ich schätze mal 2500*300. das müsste man probieren.
Kann es sein das die Schnittstelle nicht auf HPGL sondern PCL steht?
Ralph Berres
Ach Leute,
ich bin doch willig alles richtig zu machen! Ich bitte noch um Geduld
mit meiner Inkompetenz, ich lerne gerade, hatte mit dieser Technikseite
bisher nicht zu tun... Über pdf habe ich übrigens nicht wirklich
gejammert, sondern gesagt es wäre zwar nicht mein Zielformat aber kein
Problem - Format ist eine lösbare Nebensache...
Gut! Der Referenzspeicher und dessen setzen ist im HM1007 Manual
beschrieben, leider war mir noch nicht klar wozu der dient. Natürlich
werde ich mich weiter und genauer mit dem HM1007 Digitalbetrieb befassen
und hoffe, dass ich alles gut genug verstehen werde um erfolgreiche
Plots zu erzeugen. Auch das hp2xx werde ich natürlich in diesem Zuge
nutzen und melde mich ab ca. Do. wieder.
Danke für Eure Hilfe!
Winfried
Hallo liebe Helfer,
nur ganz schnell, weil ich weg muss:
Anbei der erste sinnvolle Screenshot! Konvertiert mit
"https://anyconv.com/plt-to-pdf-converter/". Sieht genau aus wie auf dem
Bildschirm! Mir fehlt jetzt nur noch die Skalenbeschriftung, ich weis
aber nicht ob das überhaupt geht...
Wie auch immer - ich bin begeistert!
Danke Euch nochmals und viele Grüße,
Winfried
Hallo Winfried,
Winfried H. schrieb:> Anbei der erste sinnvolle Screenshot! Konvertiert mit> "https://anyconv.com/plt-to-pdf-converter/". Sieht genau aus wie auf dem> Bildschirm!
Schön, Glückwunsch!
> Mir fehlt jetzt nur noch die Skalenbeschriftung, ich weis> aber nicht ob das überhaupt geht...
Das Interface am Oszi kann weder die Stellung der Zeitbasis noch die
Stellung der Y-Verstärkung übertragen. Da musst Du selber Hand anlegen,
oder nach dem Ausdruck zum Bleistift greifen.
Das selbe Problem hatte ich mit meinem HM205-2. Deshalb kann ich bei
meinem Programm diese beiden Werte als Parameter übergeben.
Grüßle
Volker
Hallo Volker,
Volker B. schrieb:> Das Interface am Oszi kann weder die Stellung der Zeitbasis noch die> Stellung der Y-Verstärkung übertragen...> Das selbe Problem hatte ich mit meinem HM205-2. Deshalb kann ich bei> meinem Programm diese beiden Werte als Parameter übergeben.
Würdest Du mehr Details teilen? Was für ein Programm hast Du
geschrieben? Was macht es? Ich bin selbst kein grossartiger
Programmierer, kenne aber jemanden, der möglicherweise aushelfen könnte.
Danke im Voraus,
Winfried
Winfried H. schrieb:> Würdest Du mehr Details teilen? Was für ein Programm hast Du> geschrieben? Was macht es?
Details habe ich schon genannt, wenn Du meine Nachrichten lesen würdest,
hättest Du den Hinweis zu dem, auf meiner Homepage dokumentierten
Projekt gefunden. Die URL zu der Beschriebung von Interface und Software
stehen in einem meiner vorhergehenden Beiträge -- lesen musst Du leider
selber.
> Ich bin selbst kein grossartiger> Programmierer, kenne aber jemanden, der möglicherweise aushelfen könnte.
Vergess' es! Sorry, das ist wirklich nichts für Dich: AVR-MCU, Linux und
Kommandozeile -- und ich kann Dir beim besten Willen keine Anleitung
dazu geben, die Deinen Ansprüchen genügt.
Grüßle
Volker
Volker B. schrieb:> Details habe ich schon genannt, wenn Du meine Nachrichten lesen würdest,> hättest Du den Hinweis zu dem, auf meiner Homepage dokumentierten> Projekt gefunden. Die URL zu der Beschriebung von Interface und Software> stehen in einem meiner vorhergehenden Beiträge -- lesen musst Du leider> selber.
Warum so garstig im Ton?
Nur weil nicht jeder ein Linux-Fan ist, und Microcontroller
programmieren kann?
Windfred kommt meines Wissens nicht aus dem Fach Elektrotechnik. Für ihn
ist das schwer alles was hier geschrieben wird nachzuvollziehen.
So konnte er auch nicht wissen, das über die Schnittstelle keine
Einstelldaten ins HPGL geschrieben wird ( obwohl man das in der Firmware
sehr wohl hätte implementieren können ).
Ralph Berres
Ralph B. schrieb:> Warum so garstig im Ton?
Ich habe alle Informationen, die Winfried haben wollte, bereits genannt.
Aus der Tatsache, dass er diese nun nochmal explizit einfordert,
schließe ich, dass er sich nicht die Mühe gemacht hat, meinen Hinweisen
nachzugehen.
Ich erachte meine Antwort, anders als Du, für sehr höflich. Ich hätte
auch schweigen können. So gebe ich ihm aber die Informationen, die er
verlangt.
> Nur weil nicht jeder ein Linux-Fan ist, und Microcontroller> programmieren kann?
Er schreibt es doch selber, dass er nicht programmieren kann oder will.
Und was hilft ihm ein Linux-Programm, wenn er ausschließlich Windows
verwendet? Ich verstehe Deine Reaktion beim besten Willen nicht!
> Windfred kommt meines Wissens nicht aus dem Fach Elektrotechnik. Für ihn> ist das schwer alles was hier geschrieben wird nachzuvollziehen.
Sorry, was soll ich machen? Zigstündige Einführungsvorlesungen für ihn
hier abhalten? Nun, diesen Part kannst Du ja gerne übernehmen. Aber,
sonderlich zielführend waren Deine Beiträge in diesem Thread aber auch
noch nicht, auch wenn Sie bereits nach wenigen Minuten als lesenwert
klassifiziert wurden -- vermutlich weil deren Tonfall so sehr lieb war
-- ein Schelm, wer Böses denkt! Es wäre an der Zeit, dieses sinnlose
Bewertungssystem endlich abzuschaffen, bevor sich jeder hier einen
eigenen Bewertungsbot bastelt!
> So konnte er auch nicht wissen, das über die Schnittstelle keine> Einstelldaten ins HPGL geschrieben wird ( obwohl man das in der Firmware> sehr wohl hätte implementieren können ).
Die Firmware möchte ich sehen, die nicht vorhandene Informationen in
Dateien schreiben kann! Nochmals: Die alten, im wesentlichen analogen
Hameg-Oszis geben keine Information über die eingestellte Zeibasis und
Y-Verstärkung an ihrer Schnittstelle aus. Die Schnittstelle im HM205 und
m.W. auch im HM1007 ist überigens aus diskreten Logik-ICs
"zusammengebastelt". Da sitzt keine MCU dahinter, deren Firmware man
"mal schnell so" umprogrammiert.
Natürlich hätte Hameg jeden Schalter im Oszi mit einer zusätzlichen
Kontaktebene für das Digital-Interface ausrüsten können, für die
Handvoll Nutzer, die sich ein teures PC-Interface leisten konnten und
wollten, hätte dann jeder Käufer eines dieser Oszis erheblich mehr
bezahlen müssen.
Grüßle
Volker
Hallo Volker
Ich bemängel ja nicht den Inhalt deiner Antwort. Nur der Ton macht auch
mitunter die Musik.
Den HM1007 kenne ich nicht, den HM205-2 sehr wohl. Den hatte ich auch
mal mit Schnittstellenmodul.
Zumindest der Zeitbasisschalter wurde im Digitalmodus auch digital
abgefragt.
( es gibt ein gesondertes IC für die Zeitbasis im digitalen Modus ).
Aber ich gebe dir insofern recht das zumindest im HM205 kein
Microcontroller vorhanden war und das ganze mit einen IC Grab gelöst
wurde.
Es hätte ja durchaus sein können das im Forum jemand gibt , der ein (
unter Windows ) lauffähiges Programm geschrieben hat, welche getrennte
Eingabe der fehlenden Werte ins HPGL File ermöglicht. Du bist sicherlich
nicht der einzige der dieses Problem erkannt hat.
in diesem Sinne
Ralph Berres
Hallo Ralph,
Ralph B. schrieb:> Ich bemängel ja nicht den Inhalt deiner Antwort. Nur der Ton macht auch> mitunter die Musik.
Meine ersten Antworten sind stets freundlich formuliert. Wenn ich dann
aber den Endruck habe, dass Informationen einfach ignoriert werden, dann
reagiere ich gereizt. Vieleicht sollt ich dann einfach nichts mehr
schreiben...
> Den HM1007 kenne ich nicht, den HM205-2 sehr wohl. Den hatte ich auch> mal mit Schnittstellenmodul.>> Zumindest der Zeitbasisschalter wurde im Digitalmodus auch digital> abgefragt.
Stimmt, die Zeitbasis benötigt der Digitalteil auch, da gebe ich Dir
recht.
Jedoch ist der Datenbus der Schnittstelle nur auf die beiden SRAMs des
Sample-Speichers geführt -- mit mit einer einfachen Firmware-Änderung
kann die Information nicht an das Interface gelangen, da sich im HM205
nichts befindet, was Firmware ausführen könnte, wie Du ja selber weißt.
> Aber ich gebe dir insofern recht das zumindest im HM205 kein> Microcontroller vorhanden war und das ganze mit einen IC Grab gelöst> wurde.>> Es hätte ja durchaus sein können das im Forum jemand gibt , der ein (> unter Windows ) lauffähiges Programm geschrieben hat, welche getrennte> Eingabe der fehlenden Werte ins HPGL File ermöglicht. Du bist sicherlich> nicht der einzige der dieses Problem erkannt hat.
Das sollte keine große programmiertchenische Herausforderung sein
(zumindest, wenn's ein Kommandozeilen-Programm sein darf), schließlich
werden Interface- und Oszi-Name ja auch schon in die HPGL-Datei
geschrieben. Drei weitere Zeilen mit Zeitbasis und den beiden
Y-Verstärkungen wären sicherlich schnell implementiert, da die
erforderliche HPGL-Syntax ja bereits verwendet wurde.
Grüßle
Volker
Danke für Alles liebe Freunde,
bitte keine weiteren Befindlichkeiten! Ich gebe zu mich nicht mehr an
alle Details erinnert zu haben, als ich meine Rückfrage stellte... Wie
man auf sowas reagiert ist Persönlichkeitssache, jeder ist halt anders.
Es ist also inzwischen "sonnenklar", dass mein Weg zu HM-1007
Screenshots hier erfolgreicher als befürchtet endet - zufrieden bin ich
mit dem Ergebnis allemal. Und die Skalierungsinformation im Bild
nachzutragen geht sogar mit "MS Paint" ;o), ist also sogar für mich
machbar ;o)
Nochmals Danke für alles! Ohne Euch wäre ich nicht so weit gekommen!
Grüße,
Winfried
Als vorläufigen Abschluss poste ich hier noch meine Vorgehensweise für's
Hameg HM1007/HO97-4 Screenshot erstellen:
- RS232 Verbindung herstellen (9600bd, 8bit, 1stop, no parity, Xon/Xoff)
- "HTerm" (Terminalprogramm) starten und ggf. einrichten (ich habe mir
ein passendes *.cfg abgespeichert)
- Gewünsachte Oszi Messung einstellen
- HM1007 DigMode einschalten
- "Reference" setzen
- Mit "Single shot" ScreenShot in den Scopespeicher laden
- In HTerm einen Download mit "DIG" Befehl im "Input Control" feld
starten
- „Received Data“ im „RAW“ Format mit „Save Output“ als „*.plt"
speichern (die Daten sind HPGL Vektorgrafik für Plotter)
- Auf „https://anyconv.com/plt-to-pdf-converter/“ gehen, dort die *.plt
Datei hochladen, Konvertierung starten und Ergebnis herunterladen
- PDF-Datei vom „Downloads“ Ordner ins gewünschte Zielverzeichnis
verschieben und *.pdf in *.jpg umbenennen
- Das Bild ist jetzt betrachtbar und bearbeitbar, hat ca. 5kx5k
schwarz/weiß Pixel.
- Optional (z.B. in Paint) die Bitmapgröße wunschgemäß anpassen
Soweit mein Vorgehen, leider sind die Scopeeinstellungen nicht
einblendbar, aber vielleicht findet sich ja doch noch ein Weg wie das
machbar ist ... Und vielleicht nützt oben zusammengefasstes ja mal
jemandem.
Grüße,
Winfried
Hallo,
als kleine Anregung:
ich habe vor ~25 Jahren ein Interface für das Hameg 1007 gebaut.
Schick mit 87C51 und in Assembler. Optoisoliert. Das Interface sendet
auf Kommando den Inhalt des 1007-Speichers (beide Kanäle + Referenzen, 4
x 2048 byte) als Binärdaten auf die serielle Schnittstelle.
Zur Visialisierung gab es zunächst ein selbstgestricketes DOS-Programm,
später habe ich HP VEE (heute Keysight, war ein beschränktes Demo)
verwendet, damit war dann z.B. FFT möglich was die Sache ernsthaft
interessant machte.
Heute würde ich eher Labview wählen. Oder mich mit dem Sigrok-Projekt
beschäftigen.
Für einen einfachen Plot tut es auch Libre Office Calc oder Excel
Oder Gnuplot, natürllich.
Das Projekt:
http://www.call-n-deal.de/uwe/projekte/schublade/hameg-interface/
.. Den 8751er gibt es heute auch mit Flash..
Uwe
Uwe B. schrieb:> Das Projekt:> http://www.call-n-deal.de/uwe/projekte/schublade/hameg-interface/>> .. Den 8751er gibt es heute auch mit Flash..
Den 8751 wird man kaum noch bekommen. Welcher pin und
Programmkompatibler Prozessor würde denn da gehen?
und wie bekommt man das Programm in den Prozessor?
8031 würde ja zusätzlich ein externes Eprom benötigen.
ansonsten saubere Arbeit.
Vor allem ist das Programm sauber dokomentiert.
Volker B. schrieb:> Drei weitere Zeilen mit Zeitbasis und den beiden> Y-Verstärkungen wären sicherlich schnell implementiert, da die> erforderliche HPGL-Syntax ja bereits verwendet wurde.
Das sehe ich ähnlich. Ein bischen programmieren muss man aber schon
können um so eine Batch-Datei zu schreiben, welches die drei gewünschten
Werte interaktiv abfragt, die zusätzlichen HPGL Dateien erzeugt und dem
vom Scope kommenden String voranstellt.
Ralph Berres
Ralph B. schrieb:> Den 8751 wird man kaum noch bekommen. Welcher pin und> Programmkompatibler Prozessor würde denn da gehen?
Es gibt sie noch, die guten Dinge ;-)
z.B. der AT 89C51 von Atmel. 4,30 Euro bei Reichelt.
> und wie bekommt man das Programm in den Prozessor?
Jeder Universalprogrammierer der in diesem Jahrhundert gebaut wurde kann
das.
Z.B. der MiniPro TL866 aus China wenn das Budget geschont werden soll.
Oder man nimmt den AT89S51, kostet 99 Cent. Der lässt sich (auch) per
ISP programmieren.
Beispielsweise mit diesem Programmer den wohl jeder von uns aus der
Bastelkiste zusammenstecken kann.
https://www.instructables.com/id/Program-8051-With-Arduino/
Uwe
Ich habe mir deine Webseite mal als Lesezeichen abgespeichert.
Sollte mich mal ein Hameg 1507 oder ähnliches anlachen, werde ich noch
mal auf dich zukommen.
Ich mache zwar normal bei mir alles über den IEC-Bus aber das hier
klingt auch super. Oder hast du auch eine Lösung für den IEC Bus?
Die Lösung mit HP-VEE gefällt mir. Hattest du das ausschließlich mit der
Dmoversion gelöst? Konnte man das in der Demoversion abspeichern? Oder
welche Einschränkungen hatte die Demoversion?
Ralph Berres
Ralph B. schrieb:> Ich mache zwar normal bei mir alles über den IEC-Bus aber das hier> klingt auch super. Oder hast du auch eine Lösung für den IEC Bus?
Geräte mit IEC-Bus waren damals unerreichbar. Eine ISA-Bus IEC Karte
hatte ich mir allerdings schonmal besorgt. War zu einem Buch von M&T.
> Die Lösung mit HP-VEE gefällt mir. Hattest du das ausschließlich mit der> Dmoversion gelöst? Konnte man das in der Demoversion abspeichern? Oder> welche Einschränkungen hatte die Demoversion?
Ich weiß es nicht mehr. Vermutlich ging Drucken nicht. (Screenshot aber
wohl) War eine Demo, reichte aber (mit irgendwelchen Tricks) für dieses
Projekt.
Das war allerdings in den 90ern, Windows 3.11 wie man am Design der
Fenster sehen kann. Woher diese alte Version nehmen.
Ich habe zwar noch das 1007, mag es, nutze es gelegentlich weil
umschaltbar auf reinen Analogbetrieb ohne Artefakte (ja, man ist schon
etwas älter und hat viele Tage und Nächte vor analogen Oszis
verbracht..) aber die Software habe ich ewig nicht mehr benutzt weil
moderneres auf dem Tisch steht.
Das Keysight VEE pro kostet aktuell fast 2000 Tacken, ein Trial tut es
wohl nur 30 Tage.
Für private Nutzung würde ich mich eher für Labview interessieren, die
Labview Home Edition kostet ~50 Euro.
Uwe
Hallo zusammen,
angeregt durch diesen Thread habe ich über's Wochenende mein erwähntes
HM205-2-Interface überarbeitet. Nun stellt der AT90USB162 eine
USB-Schnittstelle bereit, die durch einen ADuM3160 galvanisch vom
Oszilloskop getrennt wird. Auf dem AVR wurde der LUFA-USB-Stack
implementiert, wobei das Beispielprojekt USBtoSerial etwas modifiziert
wurde. Das HM205-2 ist somit vom Host-PC über eine virtuelle
RS232-Schnittstelle direkt und ohne spezielle Treiber zugänglich.
Das verwendete Kleingehäuse trägt die Bezeichnung Strapubox 2043 und
stammt von Reichelt. Vorteilhaft ist die keine Öse, mittels welcher das
Interface über einen M3-Gewindebolzen an der Rückwand des Oszis
gesichert werden kann, so dass die Kräfte durch das Kabel, bzw. dessen
Steckvorgänge, nicht ausschließlich von der Pfostensteckverbindung
aufgenommen werden müssen.
Die LED ist von vorne sichtbar, wenn das Interface am Oszi montiert ist.
Sie ist mit dem DTR-Signal der virtuellen Schnittstelle logisch
gekoppelt und leuchtet, sobald ein Programm auf dem Host das zugh.
Device öffnet.
Grüßle
Volker