Unterschied Ringkerntrafo für,Halogenlampen und "normaler" Ringkerntrafo

Gast #4926020
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Habe noch einen RK Trafo für eine Halogenlampe hier herumliegen (11V 
10A). Auf dem steht etwas in der Art "nur für Halogenbeleuchtung 
einsetzen".

Ich frage mich nun, wo ist der Unterschied zu einem "normalen" RKTrafo. 
Ich würde den gerne für ein einfaches Festspannungsnetzteil 9V 8A 
(Strombegrenzt) einsetzen. Was spricht dagegen? Braucht der eine 
Mindestlast?
Gast #4926100
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Hallo

Es handelt es sich wohl tatsächlich um einen echten Trafo - also 
Wechselspannung am Ausgang welche zusätzlich auch noch relativ weich 
ist, also die 11V stellen sich erst bei Nennlast ein, ohne oder mit 
geringer Last liegt die Spannung deutlich über den 11V.
Du darfst davon ausgehen das der Hersteller auch den totalen Laien 
anspricht, der nicht weis was der Unterschied zwischen Trafo und 
Netzteil (oder auch Vorschaltgerät) ist - also muss durch den 
Hinweistext sicher gestellt werden das keine LED Beleuchtung oder 
ähnlich an diesen Trafo betrieben wird.
Also du kannst (höchstwahrscheinlich) den Trafo für dein Projekt 
einsetzen einsetzen.
Ein Bild würde noch die letzte Sicherheit geben.

Praktiker
Gast #4926168
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Asdf schrieb:
> Ich frage mich nun, wo ist der Unterschied zu einem "normalen" RKTrafo.
Das frage ich mich auch.

> Ich würde den gerne für ein einfaches Festspannungsnetzteil 9V 8A
> (Strombegrenzt) einsetzen. Was spricht dagegen?
Vielleicht geht das:

> Braucht der eine Mindestlast?
Genau das Problem habe ich hier mit einem 50VA-Ringkern aus einer 
Halogenleuchte: Ohne bzw. bei geringer Last brummt der heftig.

Messe ich die Stromaufnahme am Netz, steigt der Leerlaufstrom ab etwa 
210V überproportional an. Der Hersteller hat Kupfer gespart und geht 
davon aus, dass immer Last drauf ist. Falls der Trafo schon älter ist, 
beachte auch die Netzspannung, die bis zu 253 V betragen darf.
#4926186
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Asdf schrieb:
> Was spricht dagegen? Braucht der eine Mindestlast?

Konventioenelle Trafos (dein Ringkerntrafo ist einer) brauchen keine 
Mindestlast, haben aber erhöhte Leerlaufspannung (dein Ringkern ca. 
10%).

Halogentrafos sind normalerweise das billigste vom billigen, auf das 
letzte Prozent ausgeknautscht.

Sie sind aber durchaus ordentlich isoliert (SELV, Bild in) und haben 
meist nicht nur eine Temperatursicherung eingewebt (erkennbar an Zeichen 
t) sondern sind auch tauglich um auf Holz geschraubt zu werden 
(erkennbar an Zeichen m).

Nur kommt da wirklich gerade eben 11V und 10A raus. Das reicht nicht um 
ein 9V Gleichspannungs 8A Netzteil daraus zu bauen.

Aus 11V werden durch Gleichrichtung zwar 15.5V, damit aber aus 10A nur 
7A, abzüglich Diodenverluste von ca. 2 x 1 V bleiben 13.5V, bei 10% 
Netzunterspannung nur 12.2V. Wenn die 9V aus einem LT1038 erzeugt werden 
braucht der mindestens 12V rein, eine zu geringe Differenz, also ein low 
drop Regler wie LT1085, der kommt mit 10.5V aus, 1.5V Elkoverlust bei 7A 
bedeutet ein Elko von 47000uF/16V. Machbar, bringt aber nur 7A, nicht 
wundern wenn real nur 6A erreichbar sind.

Für deine 9A taugt der Trafo also nicht, vorher wird (bei Dauerlast) 
dessen temperatursicherung auslösen.

Manfred schrieb:
> Genau das Problem habe ich hier mit einem 50VA-Ringkern aus einer
> Halogenleuchte: Ohne bzw. bei geringer Last brummt der heftig.

Aber er überlebt.
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