Hallo zusammen,
ich suche eine DC-Strommesszange (AC-möglichst auch) vorzugsweise mit
Display, Messbereich bis ca. 100 A und Auflösung 0,01 A, notfalls 0,1A.
Genauigkeit +-5% wäre ausreichend.
Hat da jemand einen Tipp oder eventuell eine abzugeben, sollte 100 Euro
möglichst nicht überschreiten.
Vielen Dank,
Andreas
Wenn die Forderung, bei 100A zwar 0.01 A Auflösung, aber nur 5%
Genauigkeit haben zu wollen, nicht so furchtbar ernst gemeint ist, dann
sollten das Uni-T 210d alles können, was du willst. Kostet nen Fuffi.
Oliver
Oliver S. schrieb:> Wenn die Forderung, bei 100A zwar 0.01 A Auflösung, aber nur 5%> Genauigkeit haben zu wollen, nicht so furchtbar ernst gemeint ist, dann> sollten das Uni-T 210d alles können, was du willst.
Ich vermute mal kühn das Andreas bei 100A nicht auf 10mA auflösen
möchte. Das geht bei einem Messgerät mit 3,5 Stellen auch nicht;-)
Ansonsten ist diese Baureihe von UNI-T auch schön kompakt.
Vielen Dank für eure Antworten,
Diese Annahme ist richtig
Jörg R. schrieb:> bei 100A nicht auf 10mA auflösen möchte.
Somit wäre das von Jörg vorgeschlagene
https://www.welectron.com/Brymen-BM079-Stromzangen-Multimeter passend,
da hätte ich bis 60 A eine Auflösung mit 10 mA was ausreichend wäre. Nur
der Preis passt nicht ganz, da gibt's aber auch günstigere Modelle die
ich noch vergleichen muss.
Bei Pinsonne habe ich mal ein UNI-T Multimeter gekauft und bin mit der
Firma und dem Gerät nicht zufrieden!
Das AMP 320 ist deutlich ausserhalb des geplanten Budgets, Das Benning
CM P2 könnte was sein, muss ich mal mit den Brymen vergleichen. Es hat
10 mA Auflösung nur bis 40 A, da ist das Brymen schon besser, da mein
Hauptmessbereich mit 60 A eigentlich gut abgedeckt ist.
Falls ihr noch weitere Vorschläge habt oder eine anbieten möchtet, dann
gerne.
Andreas M. schrieb:> Das AMP 320 ist deutlich ausserhalb des geplanten Budgets, Das Benning> CM P2 könnte was sein, muss ich mal mit den Brymen vergleichen. Es hat> 10 mA Auflösung nur bis 40 A, da ist das Brymen schon besser, da mein> Hauptmessbereich mit 60 A eigentlich gut abgedeckt ist.
Bei deiner geforderten Genauigkeit von +-5% macht eine Auflösung von
10mA eigentlich keinen Sinn. Stromzangen, vor allem die im niedrigen
Preissegment, sind eh keine Präzisionsmessgeräte. Du hast eine Auflösung
von 100mA ja auch nicht kategorisch ausgeschlossen.
Du hast auch angegeben dass 100,- Euro möglichst nicht überschritten
werden sollte, was aber etwas Spielraum nach oben suggeriert;-) Daher
habe ich auch die Brymen 079 vorgeschlagen. Die ist m.A.n. Baugleich mit
der AMP320.
Zum Thema Pinnsonne kann ich nichts sagen, eigentlich ging es mir auch
nur um den Link zum UNI-T.
Ich an Deiner Stelle würde mir einfach mal ein oder 2 Messgeräte
bestellen die in deine engere Auswahl passen. Schlimmstenfalls schickst
Du sie zurück. Davon bin ich eigentlich kein Freund, aber manchmal geht
es halt nicht anders. Welectron weißt zudem deutlich auf diese Recht
hin.
Scheidet UNI-T generell aus? Mich würden ja mal Erfahrungen anderer User
zu diesen Zangenmultimeter interessieren.
Käme etwas gebrauchtes in Frage?
Wenns was vom Chinesen für 35€ sein darf, kann ich die im Bild
empfehlen. Bin damit sehr zufrieden und messe öfters meinen Solarkram
damit. 10-20mA Genauigkeit mehr ist nicht drin, aber damit kann ich
leben.
Jörg R. schrieb:> Käme etwas gebrauchtes in Frage?
Ja, auch.
Thomas G. schrieb:> Wenns was vom Chinesen für 35€ sein darf
Eigentlich nicht, da ich bei Pinsonne mit Uni-T eine schlechte Erfahrung
gemacht habe.
Andreas M. schrieb:> Das AMP 320 ist deutlich ausserhalb des geplanten Budgets, Das Benning> CM P2 könnte was sein, muss ich mal mit den Brymen vergleichen. Es hat> 10 mA Auflösung nur bis 40 A, da ist das Brymen schon besser, da mein> Hauptmessbereich mit 60 A eigentlich gut abgedeckt ist.>> Falls ihr noch weitere Vorschläge habt oder eine anbieten möchtet, dann> gerne.
Die Brymen BM078 könnte auch passen, liegt vom Preis her genau bei 100,-
Euro.
https://www.welectron.com/Brymen-BM078-Stromzangen-Multimeter
Du kannst dir auch noch andere Stromzangen von Brymen ansehen, aber die
BM078 passt wohl ganz gut.
https://brymen.eu/product-category/clamp-meters/page/2/
Danke soweit mal. Ich habe mir die Daten der Brymen oberflächlich
angeschaut. Bei kleinen Strömen unter 1A macht sich der Fehler von 2% +
5d doch stark bemerkbar. Ob das dann immer passt wenn ich pauschal die
5d abziehe.
Andreas M. schrieb:> Danke soweit mal. Ich habe mir die Daten der Brymen oberflächlich> angeschaut. Bei kleinen Strömen unter 1A macht sich der Fehler von 2% +> 5d doch stark bemerkbar. Ob das dann immer passt wenn ich pauschal die> 5d abziehe.
Na ja, zum einen kommen immer weitere Anforderungen, zum anderen kannst
Du für 100,- Euro nicht erwarten ein absolutes Präzisionsmessgerät zu
bekommen. Um kleine Ströme zu messen ist eine Stromzange m.A.n. auch
nicht die richtige Wahl, schon gar nicht im Preissegment um 100,-
Euro;-)
Andreas M. schrieb:> Danke soweit mal. Ich habe mir die Daten der Brymen oberflächlich> angeschaut. Bei kleinen Strömen unter 1A macht sich der Fehler von 2% +> 5d doch stark bemerkbar. Ob das dann immer passt wenn ich pauschal die> 5d abziehe.
Die "5D" können sowohl positiv als auch negativ sein. Grundsätzlich
lassen sich Ströme unter 1A nur schlecht genau per Strommesszange
messen, weil es bei solchen Messungen vielfältige Störungen durch
Einstreuungen von aussen gibt.
Harald W. schrieb:> Andreas M. schrieb:>>> Danke soweit mal. Ich habe mir die Daten der Brymen oberflächlich>> angeschaut. Bei kleinen Strömen unter 1A macht sich der Fehler von 2% +>> 5d doch stark bemerkbar. Ob das dann immer passt wenn ich pauschal die>> 5d abziehe.>> Die "5D" können sowohl positiv als auch negativ sein.
Nein, nur positiv.
Die Anforderungen von Andreas (TO) sind mir etwas zu weit gestreut.
Einerseits geht es bis 100A, 5% Abweichung und 100mA Auflösung wären ok,
dann soll aber im Bereich um 1A möglichst in mA-Auflösung mit 2%
Genauigkeit gemessen werden.
Um welche Art von Strom geht es überhaupt, AC oder DC? Oder Beides?
Welcher Art ist die Last? Induktiv, kapazitiv, ohmisch?
Andreas M. schrieb:> Danke soweit mal. Ich habe mir die Daten der Brymen oberflächlich> angeschaut. Bei kleinen Strömen unter 1A macht sich der Fehler von 2% +> 5d doch stark bemerkbar. Ob das dann immer passt wenn ich pauschal die> 5d abziehe.
Hast du jemals DC mit so einer Zange gemessen? Scheinbar nicht. Borg
dir mal eine aus und miß damit, dann weißt Du was 2% sind, und daß die
Zange die gar nicht anzeigen kann.
Jörg R. schrieb:> Harald W. schrieb>>>> Die "5D" können sowohl positiv als auch negativ sein.>> Nein, nur positiv.
Nun, korrekt ist: der max. mögliche Fehler ist:
+(2% +5d) bis -(2% +5d)
Womit nun unmissverständlich klar sein sollte warum "ich zieh 5d ab".
Nicht richtig ist.
Andrew T. schrieb:> Andreas M. schrieb:>>> b das dann immer passt wenn ich pauschal die>> 5d abziehe.>> Natürlich passt das nicht.
Ich habe das als Feststellung formulieren wollen und nicht in Frage
stellen, deswegen habe ich den Satz "nicht" mit einem Fragezeichen
abgeschlossen!