Geschwindigkeit Gleichstrommotor Spannungsreduktion

OP #5813686
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Hallo,

ich habe mehrere Frage, die alle ein wenig zusammengehören

1. Seht euch mal dieses Diagramm an. Ist die Leistungskurve einer 
sogenannten Zusatzpumpe, findet man z.B. in KFZ bei Standheizungen.

Interpretiere ich das Diagramm richtig: Bei 13V und einem 
"Flüssigkeitsrückstaudruck" von 0.1 bar transportiert die Pumpe 900l 
(Wasser) in der Stunde und hat dabei eine Stromaufnahme von 0.4A, also 
bei 13V = 5.2W


2. Wenn wir jetzt mal annehmen, das Verhalten der Pumpe abhängig von der 
Spannung wäre linear (was wahrscheinlich nicht stimmt), dann sollte sie 
bei 9V so ca. 623l Wasser / Stunde umwälzen?

3. Um also 13V auf (angenommen) 9V bei einer Leistungsaufnahme von 0.4A 
zu bekommen, brauche ich einen Widerstand von (13V-9V) = 4V / 0.4A = 10 
Ohm?

4. Stimmt die Annahme, wenn ich diesen Widerstand in Serie in die 
Stromzuleitung löte, kann ich diese "Reduktionsfunktion" umgehen, indem 
ich einfach eine zweite Stromleitung von Bat+ zu 13V+ Pumpe lege und mit 
einem Schalter versehe: Schalter offen: 9V kommen an Pumpe an, Schalter 
zu, 13V kommen an Pumpe an?


Das wäre echt toll wenn ihr mir mit diesen Basic-Fragen / Annahmen 
helfen könnt!

Danke und LG, Johann
Angehängte Dateien:
OP #5814483
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Elektrofan schrieb:
> Das Diagramm besagt, dass bei 13 V Batteriespannung und 900 L/h
> Förderleistung ca. 0,11 bar und 0,9 A vorliegen.


Danke, ich habe im Diagramm p mit I verwechselt.

Die Rechnung ist damit:

3. Um also 13V auf (angenommen) 9V bei einer Leistungsaufnahme von 0.9A 
zu bekommen, brauche ich einen Widerstand von (13V-9V) = 4V / 0.9A = 4,5 
Ohm, geeignet für 12W

Stimmt das?
OP #5814573
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hinz schrieb:
> Johann H. schrieb:
>> Ich möchte auch generell wissen ob die Reduktion der
>> spannung bei einer so relativ hohen Leustungsaufnahme noch sinnvoll ist.
>
> Hohe Leistung? Das sind doch nur ein paar Watt.
>
>
>> Was wäre eine Alternative?
>
> Was willst du eigentlich erreichen?

12V spannungsreduzieren damit die Pumpe nicht so schnell umwälzt. 
Bypass-Schalter, um bei Bedarf mit voller Spannung draufzugehen, damit 
volle Pumpleistung gegeben ist
Gast #5814583
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Johann H. schrieb:
> 12V spannungsreduzieren damit die Pumpe nicht so schnell umwälzt.
> Bypass-Schalter, um bei Bedarf mit voller Spannung draufzugehen, damit
> volle Pumpleistung gegeben ist

Du könntest auch den Querschnitt verringern, damit der Druck steigt. 
Dann wird auch weniger umgewälzt. Wenn es Energieeffizient sein soll 
würde eine PWM-Schaltung was bringen. Die Leistung Könnte man über einen 
Poti steuern. Oder bei Feststrom nimmt gleich ein Netzteil mit 
einstellbarer Spannung.
Gast #5814625
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hallo schrieb:
> Netzteil im KFZ?

Der TO hat nur geschrieben, dass man so eine Umwälzpumpe z.B. in KFZ bei 
Standheizungen findet. Das impliziert nicht, dass es hier um eine 
KFZ-Anwendung geht. Und wenn es um eine KFZ-Anwendung geht, ist die 
Nennspannung des KFZ nicht bekannt. Außerdem schrieb ich deutlich:

Karl schrieb:
> Oder bei Feststrom

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