4-20 mA Schnittstelle über SPI

Gast #4449773
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Hallo,

ich beschäftige mich derzeit mit der Simulation von Sensoren, die 4 - 20 
mA ausgeben. Mein Plan ist es, die Sensoren über eine GUI zu simulieren, 
sprich den Ausgangsstrom über einen Slider zu ändern.
Da ich ca. 30 Sensoren parallel simuliere möchte, suche ich ein IC, das 
sich über SPI ansprechen lässt. Natürlich finde ich nichts dazu.
Alternativ wäre ein PWM Controller, der sich über SPI ansprechen lässt, 
mit einem nachgeschaltetem XTR 115 eine Lösung. Oder kann mir jemand 
noch einen besseren Tipp geben?

Danke schon einmal für die Antworten.

Gruß Maxi
#4449827
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Dann sag doch mal was zu Budget und Genauigkeit.

Ein DAC und eine Stromquellenschaltung sollten doch bei niederen 
Anforderungen nicht so schwierig sein.

So nebenbei gibt es Sensor Kalibratoren, die einen(1) Sensor simulieren, 
fuer 500 aufwaerts. Das sind dann Handheld Geraete, dh Floating.
Gast #4449829
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Wie wäre es mit LED-Treibern, bei denen du den Rref zb durch nen FET 
ersetzt, den du mit nem DAC als variablen Widerstand missbrauchst oder 
mit FETs verschiedene Widerstände umschaltest? Oder nem digitalen Poti 
an Rref.
#4449871
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Gut, bei 0,1mA käme man mit 8 Bit (256 Schritte) aus.

Es gibt 8-Kanal 8-Bit D/A Wandler mit SPI Schnittstelle, davon brächte 
man nach Adam Ries(e) 4 Stück. Typ und Preis hab ich gerade nicht zur 
Hand.

Die Anpassung des analogen Signals an die Stromquellen (XTR...) sollte 
nicht das Problem sein, eher liegt vielleicht der Preis zu hoch.
Gast #4450329
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Dieter W. schrieb:
> Die Anpassung des analogen Signals an die Stromquellen (XTR...) sollte
> nicht das Problem sein

Einfach 4..20 mA Konstantstrom ist einfach und preiswert. 30 Kanäle 
galvanisch getrennt wird ein Vielfaches teurer. Wie immer fehlen 
Informationen.

BTW, die Konstantstromquelle braucht keinen Offset von 4 mA, das kann 
die Software berücksichtigen, und damit wäre die Testeinrichtung sogar 
universeller.

Georg
Gast #4451140
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Georg schrieb:
> Alle galvanisch getrennt oder gemeinsamer Massebezug? Anders gefragt,
> sind die Sensoren potentialfrei?

Tut mir leid, falsch formuliert, deine Mimik soll ja der Sensor sein, 
sollte also heissen:

Muss der simulierte Sensor potentialfrei sein?

Ich fürchte ja, nach der Beschreibung, und das wird u.U. teuer, dafür 
würden 30 DC-DC-Wandler benötigt.

Georg
Gast #4451311
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Maxi schrieb:
> Sie werden
> ja von einer Steuerung über einen analogen Eingang eingelesen.

Also die Steuerung hat GND und 30 Eingänge für 4..20 mA. Dann braucht 
man 30 DA-Wandler und 30 damit angesteuerte Konstantstromquellen.

Maxi schrieb:
> 136 € für 4 Sensoren zu simulieren ist doch
> etwas viel.

Also 35 Euro pro Sensorausgang oder 1000 Euro für das ganze ist immer 
noch viel zu viel - da lohnt sich weiteres Nachdenken nicht. Das geht 
höchstens als Bastelprojekt ohne Einrechnung der Arbeitszeit. Nichts für 
Profis.

Georg
(Firma: matzetronics) #4451637
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Wenn es dir gelingt, 0-5V aus dem Rechner zu erzeugen mittels DAC, dann 
kann die kleine Schaltung hier daraus die 4-20mA machen:
Beitrag "Re: Konstantstromquelle Wechselstrom überlagern"

Diese Variante ist für massebezogene Bürden und sollte eigentlich das 
sein, was du brauchst. Die Schautng ist getestet und sehr linear, aber 
nur mit den angegebenen ICL7621. Es sollten also schon Rail2Rail Opamps 
sein - evtl. geht auch sowas wie AD822.

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