SPI galvansisch trennen, woher Trafo?

Gast #6308067
Lesenswert?

Welche Datenrate brauchst du? Welche UBs hast du?
Wofür soll die galvanische Trennung gut sein? Potentialtrennung (hohe 
Gleichtaktspannung  geringste Störungen  Trennung von "versauter" 
Masse)
Rate generell zu speziellen SPI-Kopplern. Gibts z.B. auch von AD...
Gast #6308092
Lesenswert?

Habe erfolgreich den ADuM161 verwendet. Ging locker bis 42 MHz an einem 
STM32F4. Beschaltung ist auch idiotensicher :)

Der hat einige "Kanäle" mehr, die ich für meine Anwendung auch brauchte. 
Von der Serie gibt es verschiedene mit unterschiedlicher Anzahl von 
Kanälen und Datenrichtungen. Muss man bei Analog mal gucken.
#6308933
Lesenswert?

Falk B. schrieb:
> Dafür braucht es keine galvanische Trennung, es reichen
> Pegelwandler.

Die ADUMs sind auch nützlich, um Erdschleifen aufzutrennen. Ich mache 
das z.B. für empfindliche ADCs.

Ich habe einige Schaltungen, wo man man zwischen den GND-Anschlüsse 
beider Seiten eine Verbindung messen kann. Nur ist dieser Weg sehr lang 
und geht über Leistungsteile, daher ist die Trennung für die 
Signalleitungen nötig.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #6309612
Lesenswert?

Tina T. schrieb:
> Bauteilminimierung ist sehr wichtig
Üblicherweise ist die Minimierung des Platzbedarfes wichtig. Aber gut, 
wenn man Papier für die BOM sparen will...

> Bauteilminimierung ist sehr wichtig
Wenn man die IO-Spannungen der Bauteile richtig wählt, dann kommt man 
ganz ohne Pegelwandler aus.
Also, um mal Speck an die Rippen zu bekommen: warum willst du da 
irgendwas zwischen was und wem wandeln?
Gast #6310985
Lesenswert?

Peter Pander schrieb:
> schön für dich, aber die Vorgaben macht der, der die Frage stellt und
> nicht du.
> Versuch das mal zu verinnerlichen

Nach deiner Logik dürfte sich der Thread dann weiter nur darum drehen, 
woher man "den passenden Trafo für die galvanische Trennung von SPI" 
beziehen kann, oder? Denn mit dieser Vorgabe hat der Thread gestartet.

Erst indem diese Kokolores-Vorgabe in Frage gestellt wurde, konnte das 
tatsächliche Problem der TE bearbeitet werden.
Gast #6311610
Lesenswert?

Tina T. schrieb:
>> 5V -> 3V3
>> 3V3 -> 5V
> Es sollte nicht mehr als ein Bauteil sein.

Lothar M. schrieb:
> Also, um mal Speck an die Rippen zu bekommen:
> warum willst du da irgendwas zwischen was und wem wandeln?

Das überfordert Tina T., es zu beschreiben :-(

Ich habe in einem Gerät eine SD-Karte (China-Modul) an einem A*-Nano mit 
5 Volt, da schiebe ich die vier Signale über einen TXS0108E.

Den TXS0108E gibt's günstig als China-Board, wer selber layoutet und 
über die Distribution einkauft, findet auch dessen kleinen Bruder 
TXS0104E. Damit hat man auch gleich eine Lösung für I2C in der Tasche.

Auf den China µSD-Platinchen sitzt für die Richtung 5V-µC zur 3v3-Karte 
ein 74LVC125. Für die Gegenrichtung 74HCT125, wurde hier schon genannt, 
von dem müsste es auch eine Ein-Kanal-Version geben.

Peter Pander schrieb:
> tatsächlich ist das Thema bereits abgeschlossen,
> vielen Dank an alle mit hilfreichen Tipps

Was bist Du denn für ein Kasper ?

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren