ATmega328p (aus Arduino Uno) agiert unerwartet auf Breadboard

OP #4140595
Hallo an Alle,

Ich bin neu im Forum und auch neu in der Microkontroller-Materie.
Mittlerweile habe ich aber diverse Einstiegsliteratur hinter mir und 
wende mich heute nur mit einer kleinen Verständnisfrage an euch:

Ich habe ein klassisches LED-blinker Programm im AVR-Studio geschrieben 
und (angepasst) auf diverse AVR-uC geflasht.

Während der ATmega8, ATmega8515 und ATtiny45 wie erwartet fröhlich 
blinkten, tat der ATmega328P, welchen ich aus dem Arduino-UNO habe, 
gleiches nur auf dem Arduino selber.

Das heißt, sobald ich den Mega328 aus dem Sockel vom Arduino nehme und 
auf ein Breadboard mit Minimalbeschaltung stecke, passiert nichts.
Zurück auf den Arduino blinken die LEDs der jeweiligen Ports wieder.

Hängt das eventuell mit dem Arduino-bootloader zusammen? Der wird doch 
aber beim flashen (USBasp) gelöscht?!

Woran könnte es sonst liegen?
Falls jemand mehr Infos benötigt, einfach bescheid geben. Ich hoffe dass 
das ein simpler Fakt ist, der zum Verständnis fehlt, der Fragen nach dem 
Setting überflüssig macht.

Grüße,
Eric
Gast #4140598
Ein Steckfehler!
Quarz?

Der Bootloader merkt nix davon, ob Steckbrett, oder Board.


> Der wird doch aber beim flashen
> (USBasp) gelöscht?!
Fuses wieder auf Auslieferungszustand gesetzt?
Zumindest der Bootloader Einsprung sollte entfernt werden.
OP #4140602
Danke für die schnelle Antwort!

Er hat doch einen internen Taktgeber, oder nicht? Wenn ich der/die/das 
Fusebitr für den externen taktgeber nicht gesetzt habe, müsste er doch 
auf dem internen laufen, richtig?

Edit: Ah, richtig auf dem Arduino ist ein quarz drauf. Dann wird 
bestimmt noch das Fusebit gesetzt sein!
Gast #4140606
Eric P. schrieb:
> Danke für die schnelle Antwort!
>
> Er hat doch einen internen Taktgeber, oder nicht? Wenn ich der/die/das
> Fusebitr für den externen taktgeber nicht gesetzt habe, müsste er doch
> auf dem internen laufen, richtig?

Also:
Entweder teilst du hier mit, wie du deine Fuses gesetzt hast, oder du 
vergleichst sie selber mit der Doku.

Meine Glaskugel ist leider gerade in Urlaub und auf Ratespielchen habe 
ich echt keine Lust.

> Ah, richtig auf dem Arduino ist ein quarz drauf.
Nein ein Keramikresonator.
OP #4140612
Danke für deine Hilfe. Das war es.

...Ich finde im übrigen den Ton hier im Forum sehr grenzwertig.
Eine Zeit lang war ich mal in Bodybuilder-foren unterwegs. Die 
Testo-stoffer waren ähnlich schnell genervt und passiv-agressiv wie ich 
es als Leser hier mitbekomme...

Niemand wollte ein Ratespiel. Du hättest, der freundlichkeit halber, den 
letzten Beitrag einfach sparen können.

Danke dennoch für deine Hilfe. Mein Problem ist mit dem Tipp gelöst.

Schöne Pfingsten!
Gast #4140638
>Das heißt, sobald ich den Mega328 aus dem Sockel vom Arduino nehme und
>auf ein Breadboard mit Minimalbeschaltung stecke, passiert nichts.
>Zurück auf den Arduino blinken die LEDs der jeweiligen Ports wieder.

Der Arduino Uno hat einen 16Mhz Quarz. Mit den Fuses ist der Prozessor 
so eingestellt, dass er diesen Quarz braucht.
Wenn Du auf Dein Steckbrett einen Quarz baust, sollte es gehen.
OP #4140660
Jawoll, genau das war das Problem :)

Schon ärgerlich. Ich hab da stundenlang rumprobiert und es nicht 
verstanden weil ich einfach nicht dran gedacht hab, dass der Arduino 
einen externen Quarz hat
Klar, als Anfänger übersieht man so ein Fusebit schon mal.

Danke!
Gast #4141229
Ulrich F. schrieb:

> Also:
> Entweder teilst du hier mit, wie du deine Fuses gesetzt hast, oder du
> vergleichst sie selber mit der Doku.
>
> Meine Glaskugel ist leider gerade in Urlaub und auf Ratespielchen habe
> ich echt keine Lust.

warum antwortest du dann? zwingt dich doch keiner.

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