Quarzstabilisierte einstellbare Rechteckspannung ?

Gast #1290020
Hallo, damit das Rad nicht neu erfunden werden muss und weil es andere 
vielleicht auch interessiert, hier meine Frage :
Ich suche eine Schaltung mit folgenden Eigenschaften :

- Quarzstabilisierte Rechteckspannung mit einstellbarer Frequenz am 
Ausgang.
- Mittenfrequenz z.B. 40 KHz +- 10%
- Stufenweise Frequenzeinstellung mit einer Stufenbreite von z.B. 5, 10, 
20, 50 bis maximal 100 Hz
- Versorgungsspannung 3 bis 5 V
- Realisierung mit Standardbauteilen (z.B. mit 4046 etc.)
- Möglichst geringe Leistungsaufnahme
- Im Idealfall zusätzlich auch per Mikrocontroller ansteuerbar 
(einstellbar)

Hat da jemand einen Schaltplan mit kurzer Beschreibung ?
Gast
Hi

>AVR mit 20 MHz sollte reichen. Dann noch den Output-Compare clever nutzen,

Nein. Aber mit einem ATTiny261/461... geht es. PLL 64MHz ergibt fast 
genaues 50Hz Raster um die 40kHz.

MfG Spess
Gast
Das hört sich ja schon mal ganz gut an, aber hätte ev. jemand auch einen 
Vorschlag für einen diskreten Aufbau mit einer PLL (z.B. 4046) und 
Einstellung z.B. über eine Steuerspannung ?
@  gast (Gast)

>Vorschlag für einen diskreten Aufbau mit einer PLL (z.B. 4046) und
>Einstellung z.B. über eine Steuerspannung ?

Und wozu? 5Hz Bandbreite bei einer PLL sind alles andere als günstig. 
Machbar aber nicht sinnvoll, denn so toll ist er 4046 auch wieder nicht.
Und eine Einstellung über eine Stuerspannung ist auch nciht sonderlich 
genau und reproduzierbar. Eine rein digitale Lösung wie beschrieben 
schon eher.

MFG
Falk
Gast
Die Tiny461 usw. könnn zwar einen 64 MHZ internen IO takt nutzen, aber 
der kommt vom internen RC Oszillaotr, ist also nicht Quarzstabil. Den 
internen RC-takt über die Versorgungsspannung an einen Quarz anzubinden 
könnte gehen, müßte man aber erst mal testen. Die analoge Ansteuerung 
via 4046 natürlich auch nicht Quarzstabil.

Eine Software DDS Lösung (Rechteck Ausgang), oder alternativ auch ein 
Teiler mit Bruchanteil wäre eine Möglichkeit, aber man hat dabei einiges 
an Jitter. Die Teilerlösung hat allerdings kein gleichen 
Frequenzschritte, sondern so etwas wie 5120 MHz / N , mit einem 
entsprechend großen N, so dass die Frequenzen doch schon sehr dicht 
liegen. Bei 40 KHz etwa 1/3 Hz Abstand.

Den Jitter könnte man bei der DDS Lösung loswerden (reduzieren) mit 
einem AD Wandler, Filter und komperator. Für Weniger Jitter könnte man 
beim Teiler einen PLL wie den 4046 dahinterschalten, das wird etwas 
besser, aber immer noch nicht wirklich gut.

Es geht auch als ein kleines DDS IC (z.B. AD9833), ist aber wohl (noch?) 
kein Standardbaustein.
Ulrich schrieb:
> Die Tiny461 usw. könnn zwar einen 64 MHZ internen IO takt nutzen, aber
> der kommt vom internen RC Oszillaotr, ist also nicht Quarzstabil. Den

Die 64MHz werden aber per PLL aus dem Systemtakt generiert, der sehr 
wohl per Quarz erzeugt werden kann.

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