Frank E. schrieb:
Das kommt meinen Ideen am nächsten, insbesondere, dass man eine quasi
beliebige Menge davon zusammenschalten kann. Zusammen mit einem winzigen
Reed-Kontakt passen die auch perfekt unter bzw. zwischen die Gleise
einer Modellbahn.
Achso, um Modellbahn geht es. Eigentlich ist hier der bewährte (und uralte) S88-Bus schon ganz praktisch. Man verwendet ziemlich einfach gestrickte 16-fach-Moduleinheiten, welche höchst einfach seriell mit LAN-Kabeln in Reihe zusammengesteckt werden können. Diese Variante nennt sich S88-N. An jedem der Module können dann 16 Kontakte parallel angeschlossen werden.
Hier wird also Seriell- und Parallel-Verkabelung miteinander kombiniert. Man wird halt nicht gezwungen, das Kabel akribisch von einem Kontakt zum nächsten zu führen, denn das ist auch nicht immer das Gelbe vom Ei. Da könnten schon einige hundert bis tausend Meter zusammenkommen. Besser (und kürzer!) ist oft eine Sternverkabelung zu den Kontakten in der Nähe und Seriell-Verkabelung der Module untereinander, um den Kabelbaum nicht ausarten zu lassen.
Okay, LAN-Kabel sind nicht die dünnsten Kabel (obwohl: die gibt es auch!), die man sich hier vorstellen kann. Aber die werden ja auch nicht von Kontakt zu Kontakt geführt, sondern nur von Modul zu Modul.
Übrigens: S88 ist eigentlich nichts anderes als ein Schieberegister-Bus, siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/S88-R%C3%BCckmeldebussystem und http://www.s88-n.eu/
Insgesamt lassen sich an einem S88-Bus insgesamt 31 16-fach-Module anschließen. Damit werden dann an einem S88-Bus bis zu 496 Kontakte überwacht. Reicht das nicht aus, skaliert man halt die Anzahl der Busse. Der µC bestimmt den Takt, es sollte daher kein Problem sein, hier mehrere S88-Busse gleichzeitig zu betreiben.