Suche: NPN Transistor mit möglichst kleinem VBE

Gast #2219963
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Germanium NPN Transistoren sind schon schwer zu bekommen. Auf Anhieb 
fällt mir da so etwa Wie AD161 ein. Ab es da mit VBE reicht, hängt vom 
Strom ab.

Vermutlich wird es aber eine andere bessere Lösung geben, z.B. mit einem 
J-FET oder MOSFET.
Moderator Persönliche Seite #2220006
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A. K. schrieb:
> Hat man das
> im Osten differenziert und die Tschechen waren für NPN zuständig und
> irgendwer anders für PNP?

Es gab zumindest teilweise gegenseitige Absprachen, wer was fertigt.
Thyristoren (richtig große) wurden Zeit im gesamten RGW (außer UdSSR)
lediglich von Tesla gefertigt.

Allerdings dröselte das dann über die Jahre auf, denn so richtig
wirklich als gemeinsamer Wirtschaftsraum hat der RGW dann doch nicht
funktioniert.  Während es in den 1970er Jahren Si-pnp-Transistoren
erstmal nur von Tesla gab (KF517, KFY16, KFY18), brachte das HFO in
den 1980er Jahren dann auch eigene Serien heraus.

Ge-npn ist jedoch meines Wissens in der DDR nie gefertigt worden.

(Was das RGW-Ausland im Gegenzug aus der DDR alles so importiert hat,
ist mir auch nicht wirklich bewusst, aber die IC-Palette gerade des
HFO war so schlecht nicht.)
Gast #2220045
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Thomas R. schrieb:

> nn ein Design sowas fordert, ist eis meistens ein schlechtes Design.

Exakt. Das Design sollte unabhängig von solchen Dingen wie eine UBE 
sein. Das erkannten auch 1948 schon Shockley, Brittain und Bardeen sehr 
bald, und kurz darauf gab es bereits ordentliche Grundschaltungen. Wo 
will man denn da hin? Wann ist es zu klein, und wann zu groß? Sehr 
unexakte Anforderungen. Die Dinge biegt man sich mit Schaltungstechnik 
so hin, wie man sie braucht.

Aber im Ernst: Einen Si-Transistor kann man auch mit UBE 0,1V betreiben. 
Aber wo befinden sich denn da die restlichen Parameter? Sicher hinter 
dem Mond. Es wäre auch für mich mal theoretisch interessant, habe in den 
Bereichen nie gearbeitet. OK, laut dem Gumble-Poon-Modell hat man da 
vielleicht Abschwächung, anstatt Verstärkung. Denn die Funktion IB über 
UBE an sich ist ja stetig, vom Nullpunkt an. Die Diodenkenninie ist auch 
stetig, hat nicht plötzlich bei 0,6V einen Sprung. Das sieht nur in der 
Darstellung des Grafen mit den Achsenabmessungen so aus.
Gast #2220270
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Auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt gelyncht werde: Ich möchte einen 
Joule Thief bauen, um mit Solarzellen (vier mal 0.5V/200mA in Serie) — 
möglichst früh — eine AA-NiMH-Zelle zu laden.

Ich bin bei Google auf diese Seite gestossen: 
http://wiki.waggy.org/dokuwiki/electronics/joulethief-parts, die bei der 
Wahl der Bauteile helfen soll.

Dort findet sich folgende Formel (eigentlich um den Widerstand in der 
Schaltung zu bestimmen):
1
     (Input Voltage - Transistor VBE) * Transistor hFE 
2
R = ---------------------------------------------------
3
                    1.3 * Load Current

Deshalb bin ich auf der Suche nach "dem kleinen VBE", weil – zumindest 
nach meiner naiven Anfängersicht der Dinge – die Schaltung früher 
anlaufen kann.
#2220285
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@  Daniel Düsentrieb (Gast)

>nach meiner naiven Anfängersicht der Dinge – die Schaltung früher
>anlaufen kann.

Richtig, naiv. Ein Siliziumtransistor kann auch mit 0,4 oder 0,5V VBE 
arbeiten, dann antürlich nur mit sehr kleinen Strömen. Das reicht aber 
meist aus, um den Joule Thief anschwingen zu lassen.

Nimm einen BC337 oder was auch immer und es wird gut funktionieren. 
Probiers aus.

MfG
Falk
Gast #2220308
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Als ersten Schritt hat man schon mal die Möglichkeit einen PNP 
Transistor zu nehmen, die sind bei Germanium schon etwas einfacher zu 
bekommen.

Noch etwas weiter kommt man z.B. mit ein JFET.  LT hat da z.B. im AN113 
ein Schaltung mit drin, die ab 0,3 V arbeiten soll.
Gast #2220492
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Daniel Düsentrieb schrieb:
> Auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt gelyncht werde: Ich möchte einen
> Joule Thief bauen, um mit Solarzellen (vier mal 0.5V/200mA in Serie) —
> möglichst früh — eine AA-NiMH-Zelle zu laden.

Guck dir mal die Kennlinie einer Solarzelle an. Unbelastet geht die 
Spannung auch bei geringer Einstrahlung ziemlich schnell hoch. Die 
entnommene Leistung ist bei niedriger Spannung (nahe am 
Kurzschlußbetrieb aber sehr gering. Es bring also leistungsmäßig deshalb 
wenig, der Zelle bei niedriger Spannung einen Strom zu entnehmen.
#2220593
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Daniel Düsentrieb schrieb:
> Auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt gelyncht werde:

Düsentrieb, oh Düsentrieb,
Ich lese es gerade und falls du es gelesen haben solltest:
Die ertste Antwort auf deine Frage war meine. siehe :

Klaus De lisson schrieb:
> Warum denn ?

Ich, wie auch viele andere  Teilnehmer hatten es im Urin.
Daher wurde nun auch wieder soviel Text produziert.

Ich sag dir eines:
Wenn schon Joul Thief (und das mag spassig sein) dann schau lieber
auf das UCEsat Pararmeter als auf auf solchen Blödsinn wie UBE, da man 
eine Diodenstrecke nicht überlisten kann.

Gruss Klaus
Persönliche Seite #2220629
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Böser Klaus!

Naja. Sinnvoll wäre es, die Zelle im Leerlauf einen Start-Kondi 
vollladen zu lassen. Bei einer Triggerschwelle wird der Wandler 
gestartet und versorgt sich dann aus dem Ausgang. Reicht die Leistung 
der Zelle nicht, wird dadurch zykliert. So ist sogar schwaches Licht 
noch teils nutzbar. Das ist einfach realisierbar.

Falls man nur hohe Spannungen haben will, ist der bessere Weg über LEDs 
als Solarfläche. Bringen aber nicht viel Leistung.
#2220654
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@  Abdul K. (ehydra) Benutzerseite

>Naja. Sinnvoll wäre es, die Zelle im Leerlauf einen Start-Kondi
>vollladen zu lassen. Bei einer Triggerschwelle wird der Wandler
>gestartet und versorgt sich dann aus dem Ausgang.

Hast du so ein Ding schon mal gebaut? Und mal gemessen? Es ist 
erstaunlich, bei wie wenig Spannung das startet. Und es macht indirekt 
diese "Selbstversorgung".

MfG
Falk
Gast #2220751
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Daniel Düsentrieb schrieb:
> Auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt gelyncht werde: Ich möchte einen
> Joule Thief bauen, um mit Solarzellen (vier mal 0.5V/200mA in Serie) —
> möglichst früh — eine AA-NiMH-Zelle zu laden.

Das geht auch ohne jede Zusatzschaltung. Wenn Du nur mit einer
einzigen Solarzelle arbeiten willst, kannst Du ja dieses IC
nehmen: http://www.st.com/internet/analog/product/251161.jsp
Gruss
Harald
#2220771
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Daniel Düsentrieb,
ich muss mich entschuldigen. Ich hatte deinen Beitrag garnicht mehr
richtig durchgelesen, da sehr viele Beiträge bezüglich der Vbe
erschienen sind..
Ein wenig bist du auch selber Schuld, da die Fragestellung überhaupt
nix mit deiner Frage zu tun hat.

Du fragst ja:

Daniel Düsentrieb schrieb:
> um mit Solarzellen (vier mal 0.5V/200mA in Serie) —
> möglichst früh — eine AA-NiMH-Zelle zu laden.

... und das ist doch sooooo   einfach!!

Du hast nominal 2Volt , was dafür reicht eine Zelle zu laden.
Goggle mal nach "Shunt Regulator" und du wirst finden, was du suchst.
Alternativ wäre auch eine Suche nach "Power Zener" interessant.

Da lädt alles sofort ohne Verluste und schützt vor der Überladung.


Gruss Klaus
Gast #2221101
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Matthias schrieb:
> Harald Wilhelms schrieb:
>> Wenn Du nur mit einer
>> einzigen Solarzelle arbeiten willst, kannst Du ja dieses IC
>> nehmen: http://www.st.com/internet/analog/product/251161.jsp
>
> Hast du für den SPV1040 auch eine Bezugsquelle für Kleinstückzahlen?
> (außer Free-Samples)

Nein. Wenn einer eine kennt, wäre ich auch an 1...2 Exemplaren 
interessiert.
Gruss
Harald
Persönliche Seite #2221400
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Gast #2223370
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H.joachim Seifert schrieb:
> Ich hätte hier noch ein Kubikmeterchen Iridium, das kriegste mit deinem
> 20-Tonner nicht weg.

Wow siehe da ein Multimillionär^^. Glaub mir wenn du wirklich ein 
Kubikmeterchen Iridium hättest und zum abtransport zur verfügung stellen 
würdest, würde das auch in nen 20tönner passen, bei dem Preis kümmert 
sich nimand um überlast^^! Egal wenn der 20 tönner nacher im Eimer ist 
:D

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