Kondensator entladen

Gast #3638288
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Guten Morgen und einen schönen Maifeiertag wünsche ich!

Es soll ein 100nF Kondensator der auf 1V aufgeladen ist, mit einem 
parallel dazu geschalteten Transistor entladen werden.
Das ganze sollte im Mikrosekundenbereich klappen, wenn möglich.
weiß jemand welchen Transistor man da nehmen könnte?
Gast #3638296
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Hugo R. schrieb:
> Guten Morgen und einen schönen Maifeiertag wünsche ich!

Danke, Dir auch! :O)

> Es soll ein 100nF Kondensator der auf 1V aufgeladen ist, mit einem
> parallel dazu geschalteten Transistor entladen werden.
> Das ganze sollte im Mikrosekundenbereich klappen, wenn möglich.
> weiß jemand welchen Transistor man da nehmen könnte?

Mit einem normalen Bipo-Transistor (C und E parallel geschaltet) kannst 
du nur auf etwa 0,6V entladen (wegen der Schwellenspannung des Si).

Besser wäre wohl ein Analogschalter-IC wie 4066 (hat aber einen 
Restwiderstand von mehreren zig Ohm).
#3638787
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Hugo R. schrieb:
> Es soll ein 100nF Kondensator der auf 1V aufgeladen ist, mit einem
> parallel dazu geschalteten Transistor entladen werden.
> Das ganze sollte im Mikrosekundenbereich klappen, wenn möglich.
> weiß jemand welchen Transistor man da nehmen könnte?

Eine Lösung: Lichtblitz (Laser) auf das Dielektrikum des Kondensators, 
der das Dielektrikum leitend macht.

Das Wichtigste fehlt:

Woher stammt das Steuersignal und welche Daten hat dieses?

Schließlich kann der Schaltvorgang nicht durch den bloßen Gedanken 
"jetzt ist 0,000001sec erreicht, jetzt gehts los" ausgelöst werden.

Muss der Schalter aus den 100nF,1V mit versorgt werden?

Wenn ja, dann gehts nicht.

Wenn nein, reicht jeder passend dimensionierte Schalttransistor.
Gast #3638887
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g_reichert schrieb:
> Mit einem normalen Bipo-Transistor (C und E parallel geschaltet) kannst
> du nur auf etwa 0,6V entladen (wegen der Schwellenspannung des Si).

Oh, und wie erklärst du dann, dass z.B. der BC547 eine 
Sättingungsspannung von 60 mV bei 100 µA Kollektorstrom hat. [1]

Wie weit soll denn der Kondensator überhaupt entladen werden?

Sagen wir mal, die 1 Mikrosekunde sind 5 tau (Entladung bis auf 10 mV), 
dann ist die Zeitkonstante 200 ns. R = tau/C = 2 Ohm. Von diser 
Größenordnung darf der Widerstand des Entladekreises höchstens sein.

Anderer Ansatz:

I = C dU/dt = 0,1 A

Also "einfach" eine Stromquelle draufschelten, die 100 mA aus dem 
Kondensator rauslutscht und im Nulldurchgang abschalten z.B. mit 
schnellem Komparator.

Was soll das überhaupt werden?

[1] http://www.nxp.com/documents/data_sheet/BC847_BC547_SER.pdf

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