Hallo.
Ich möchte einen (1mW) Laser erkennen, wenn er auf eine Fläche von ca.
500mm x 5mm trifft.
Der Laser kann sehr schnell "vorbeihuschen", so dass Impulse im Bereich
1-5µs entstehen können. Für eine BPW34 habe ich schon einen brauchbaren
und schnellen Empfänger.
Aber wenn ich zum Beispiel mehrere (100x) BPW34 nebeneinander schalte,
dann dürfe es doch mit der Kapazität schwierig werden, oder ?
Hab schon überlegt, ob man das optisch hinbekommen könnte. Es gibt doch
so Türschilder, die an der Kante leuchten, wenn man seitlich ne LED
anbringt. Müsste doch auch umgekehrt gehen !?
Matthiaz
Die Sache mit dem optischen Leiter sollte gehen, allerdings wirst mit
der Wellenlänge zusehen müssen:
1. Fremdlicht ausfiltern
2. muss der optische Leiter für die Wellenlänge geeignet sein.
Namaste
1. Fremdlicht ausfiltern
ja - Interferenzfilter werde ich auf jeden Fall nehmen.
2. muss der optische Leiter für die Wellenlänge geeignet sein.
sichtbare roter Laser.
gegebenenfalls kannst du einen Polyacrylsteifen im richtigen winkel mit
rippen versehen und polieren (lassen)wie bei Kippbildern und erhälst so
einen Fresnelspiegel
http://de.wikipedia.org/wiki/Augustin_Jean_Fresnel
Wenn du es richtig gut machen willst nimmst du einen Radialen Steifen
aus einer Fresnelllinse und kannst so sogar fokussieren.
http://de.wikipedia.org/wiki/Fresnel-Zonenplatte
viel erfolg
Die Fläche als Hohlspiegel ausführen (verchromter Blechstreifen,
entsprechend gebogen) sodass sie den ankommenden Laserstrahl auf einen
Brennpunkt umlenkt.
In diesem Brennpunkt den Empfänger (BPW34) platzieren.
Matthiaz schrieb:> Für eine BPW34 habe ich schon einen brauchbaren> und schnellen Empfänger.>> Aber wenn ich zum Beispiel mehrere (100x) BPW34 nebeneinander schalte,> dann dürfe es doch mit der Kapazität schwierig werden, oder ?
Hallo,
das lässt sich ganz einfach lösen, indem du entsprechend viele Empfänger
nimmst und davon das Maximalsignal auswertest. So macht man das z.B. bei
CERN, allerdings haben die etwas mehr Geld zur Verfügung.
Alternativ: eine 5mm-Plexiglasscheibe, eine Kante poliert (Eintritt des
Laserstrahls), gegenüber 1/2 Parabelkurve fräsen, so dass der Brennpunkt
an der Kante senkrecht zur Eintrittskante ist, und diese gebogene Kante
verspiegeln. In der hier üblichen Hitec-ASCII-Art:
Jobst M. schrieb:> Trifft der Laser senkrecht auf? Wenn nicht, helfen die Plexiglas- und> Spiegelvorschläge nicht.
Wieso nicht. 5 Grad liegt Plexiglas immer im Bereich der
Totalreflektion, d.a. die Platte wirkt für die senkrecht zur Platten
stehende Strahlkomponente immer gut als 2D-Lichtwellenleiter
Hab im Netz Infos zum Prinzip der Hintergrundbeleuchtung von
Bildschirmen nach dem Prinzip "edge lit backlight". Lichtquelle am Rand.
Optimale und gleichförmige Auskopplung über die ganze Fläche.
http://www.zemax.com/kb/articles/218/2/How-to-Model-an-LCD-Backlight/Page2.html
Ich müsste also nur ein Produkt finden, das so einen "Difusor" eingebaut
hat, und von diesem dann einen Streifen "runtersägen".
Kennt jemand ein Monitormodell mit so etwas ?
Matthiaz
Matthiaz schrieb:> Ich müsste also nur ein Produkt finden, das so einen "Difusor" eingebaut> hat, und von diesem dann einen Streifen "runtersägen".
Wenn du davon ausgehst, dass in der geometrischen Optik der Strahlengang
umkehrbar ist - das gilt für Streuvorgänge wie bei einem Diffusor
selbstverständlich nicht. Oder glaubst du ernsthaft, die
Milchglasscheibe an einer Lampe sammelt das Umgebungslicht und
fokussiert es auf die Glühwendel als Brennpunkt?
Das funktioniert nur mit einer Kondensor-Linse wie bei einem Projektor -
aber dann bräuchtest du eine Linse mit 500 mm Durchmesser, die wird
nicht billig. Sowas hat nicht mal jede Sternwarte.
Gruss Reinhard
Reinhard Kern schrieb:> Das funktioniert nur mit einer Kondensor-Linse wie bei einem Projektor -> aber dann bräuchtest du eine Linse mit 500 mm Durchmesser, die wird> nicht billig. Sowas hat nicht mal jede Sternwarte.
Da ist die Idee mit der 2D-Spiegeloptik schon einfacher umzusetzen. Fall
der Laser dichter dran steht, muß die reflektierende Kontur allerdings
Teil einer Ellipse sein, bei der im einen Brennpunkt der Laser steht
(außerhalb der Platte, Brechung an Eintrittsfläche berücksichtigen) und
im anderen Brennpunkt die PD angeordnet ist.
Reinhard Kern schrieb:> Alternativ: eine 5mm-Plexiglasscheibe, eine Kante poliert (Eintritt des
Ok. Werde mit das mit der Kontur machen.
Brechungsindex von Acrylglas is 1.49. Somit habe ich ab 42° Winkel eine
Totalreflexion.
Also sollte man eigentlich die Kontur noch verspiegeln. Geht sowas mit
vertretbarem Aufwand ?
Matthiaz
Werner schrieb:> Fall> der Laser dichter dran steht, muß die reflektierende Kontur allerdings> Teil einer Ellipse sein, bei der im einen Brennpunkt der Laser steht
Richtig, wenn die Laserstrahlen von einem Punkt ausgehen, also nicht
parallel verlaufen - da uns aber die Gesamtkonstruktion nicht bekannt
ist, wissen wir auch nicht, WARUM der Laserstrahl um 500 mm variieren
kann.
Gruss Reinhard
Matthiaz schrieb:> Also sollte man eigentlich die Kontur noch verspiegeln.
Klebstoff (transparent) und glänzende Alufolie sollte brauchbar werden.
Ich würde es aber erst an Abfallstücken probieren. Möglichst keine
Luftblasen einschliessen.
Gruss Reinhard
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