CD40110BE für 7Segmentanzeige

Gast #4305550
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Hallo zusammen,

bei der Ansteuerung vom Baustein CD40110BE bin ich kompletter 
Neueinsteiger.
Und zwar habe ich vor, mit 2 Tastern eine 7Segmentanzeige hoch und 
runterzählen zu können.
Angeschlossen habe ich eine 7Segmentanzeige, eine Spannungsversorgung DC 
mit 6V.

Die 7Seg. Anzeige zeigt momentan nur die 0 an. Mit den Tastern, bei 
denen ich nicht weiß ob ich sie gegen Masse oder Plus schalten muss, tut 
sich leider auch nichts. Muss ich Latch Enable, Reset, Clk etc auch 
anschließen?


Vielen Dank für eure Hilfe im Voraus,
Mit freundlichen Grüßen
Joseph
Gast #4305573
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Hallo,

so ganz verstehe ich das aber auch nicht. Datenblatt hab ich mir nämlich 
schon angeschaut.

Muss ich die Clock anschließen?
Taster für Up/Down gegen Masse oder Plus?
...

Vielen Dank und sorry für die blöden Fragen
Grüße
Joseph
#4305591
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Joseph schrieb:
> so ganz verstehe ich das aber auch nicht. Datenblatt hab ich mir nämlich
> schon angeschaut.
>
> Muss ich die Clock anschließen?
> Taster für Up/Down gegen Masse oder Plus?

Die Taster müssen erst entprellt werden, bevor sie an den Chip bei CLKUP 
und CLKDWN angeschlossen werden dürfen, sonst zählst du bei einem 
Tastendruck gleich 3 oder 5 oder 10.
1
 VCC
2
  |
3
 4k7
4
  |        CD40106
5
  +-100k-+--|>o--
6
  |      |
7
Taster  100n
8
  |      |
9
 GND    GND

LATCH ENABLE, TOGGLE ENABLE und RESET müssen mit Masse verbunden werden.

Zwischen VDD und GND muss ein 100nF Kondensator.

Zwischen die 7-Segment Ausgänge, die immerhin 25mA liefern können, und 
die Anzeige müssen Vorwiderstände passend zur Betriebsspannung.

Will man, daß der Chip nach dem Einschalten bei 0 beginnt, muss man 
RESET beschalten:
1
VCC
2
 |
3
100nF
4
 |
5
 +---- RESET
6
 |
7
10k
8
 |
9
GND
Gast #4305938
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Guten morgen zusammen,

die Anzeige läuft fast... ich habe die Tipps von Michael Bertrandt 
(laberkopp)  befolgt. Leider habe ich statt des 100kOhm Widerstandes nur 
39kOhm zur Hand gehabt, ich denke, dass sollte nicht viel ausmachen, 
oder?
Wenn ich die Kondensatoren an Clock Up and Down anschließe (100nF), 
spinnt die Anzeige und springt nur zwischen 2 oder 3 Werten hin und 
her.. Wenn ich diese beiden Kondensatoren weglasse, funktioniert das Auf 
und Runterzählen gut, bis darauf, dass manchmal eine Zahl übersprungen 
wird.
Was könnt ihr mir hier noch für Tipps geben?


Vielen Dank, ihr habt mir aufjedenfall sehr schnell sehr gut 
weitergeholfen!!

Grüße
Joseph
Gast #4305968
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Hallo Joseph,

die Beschaltung ist ein Tiefpass und der Inverter mit Schmitttriger ist 
wichtig !

Das Datenblatt hast Du also gar nicht gelesen !
Das Ip-/Down-Signal mit eine steigende Flanke haben !

Joseph schrieb:
> Hallo.
>
>  VCC
>   |
>  4k7
>   |        CD40106
>   +-100k-+--|>o--
>   |      |
> Taster  100n
>   |      |
>  GND    GND
>
> Hier, den 100nF Kondensator meinte ich. Der ist doch zur
> Tasterentprellung gedacht, oder?
> Einen CD40106 verwende ich garnicht.
Gast #4306056
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Okay. Dachte, es sei ein Beispiel, wie man allgemein einen Taster 
entprellt.

Dann kaufe ich nun den CD40106 und werde nächstes Wochenende 
weiterbasteln, und mich wieder melden :)

Ich habe noch eine Frage: Ist es möglich mit dem Baustein nur von 0 (1) 
bis 5 zu zählen? Also kann man es, wenn man bei der Zahl 5 angelangt 
ist, verhindern, dass die Zahl 6 angewählt werden kann, wenn man den 
UP-Taster drückt?



Vielen Dank,
Grüße
Joseph
Gast #4306070
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Joseph schrieb:
> Dann kaufe ich nun den CD40106 und werde nächstes Wochenende
> weiterbasteln, und mich wieder melden :)

Alternative Schmitttrigger wären auch 4093 oder, wenn Du noch 
CMOS-Inverter hast wie 4000, 4011, 4069, oder was es sonst noch so gibt, 
kannst Du auch eine andere Schaltung nehmen, die sogar besser arbeitet 
(sofern richtig aufgebaut):
Beitrag "Taster per Hardware entprellen – alternative Schaltung"
#4306317
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Joseph schrieb:
> Ich habe noch eine Frage: Ist es möglich mit dem Baustein nur von 0 (1)
> bis 5 zu zählen? Also kann man es, wenn man bei der Zahl 5 angelangt
> ist, verhindern, dass die Zahl 6 angewählt werden kann, wenn man den
> UP-Taster drückt?


Reichen 2 Opamps (LM358) wenn ich mich nicht irre.
+ Eingang auf Segment e
- Eingang auf Segment b
den Ausgang an Reset des 40110
sollte beim Erscheinen der "6" einen Resetimpuls geben. Somit kommt nach 
der "5" wieder die "0".

lg
Gast #4306434
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Hallo

danke für eure Hilfe.

@ Jonny S. (zonk): Danke für den Tipp, ich möchte aber, dass bei drücken 
des Up Tasters bei angezeigter 5, die 5 stehenbleibt, und somit nicht 
weitergeschaltet wird. Genauso möchte ich bei der 0, dass bei drücken 
des Down Tasters nicht die 9 erscheint, sondern die 0 bleibt.


Vielen Dank
Grüße
Joseph
Gast #4306486
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Hallo Joseph,

mit deinen neuen Anforderungen, würde ich jetzt die Anzeige über einen 
AVR µC direkt lösen. So kann man die Tasterentprellung per SW erledigen 
und auch die Zählweiten im Programm festschreiben.

Kennst Du dich vielleicht mit einem AVR µC schon aus ?
#4306553
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Joseph schrieb:
> @ Jonny S. (zonk): Danke für den Tipp, ich möchte aber, dass bei drücken
> des Up Tasters bei angezeigter 5, die 5 stehenbleibt, und somit nicht
> weitergeschaltet wird. Genauso möchte ich bei der 0, dass bei drücken
> des Down Tasters nicht die 9 erscheint, sondern die 0 bleibt.


Dann muss man eben die "5" erkennen und jeden weiteren "Clock Up" 
blockieren. Das gleiche gilt für die "0": Erkennen und jeden weiteren 
"Clock Down" blockieren.

Alles ist möglich - ist nur eine Frage des Aufwands ;-)


lg
Gast #4306566
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Hallo,

ich hatte mal mit Bascom ein paar Chips programmiert, das ist aber schon 
ein paar Jahre her. Software ist nicht so mein Lieblingsgebiet...

Ich denke, dass man den Ansatz mit Clock Up und Clock Down blockieren, 
verwenden kann, um was daraus zu basteln. Nur wie genau, weiß ich 
momentan noch nicht. Vielleicht hat ja von euch noch jemand eine Idee?

Vielen Dank,
Grüße
Joseph
#4308165
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Diese Op-Amp werden als Vergleicher benutzt.
Wenn du Spannung am '+' Eingang höher ist als die an '-' Eingang, dann 
geht der Ausgang auf positive Versorgungsspannung.

Der Op-Amp Ausgang führt zum Taster. Offenbar kann daher der Taster nur 
dann einen Puls (einen Wechsel von 0V zu 5V) am IC produzieren, wenn der 
OpAmp die 5V auch 'rausrückt'.

D.h welche Bedingung muss daher an den beiden OpAmp Eingängen herrschen, 
damit der den Ausgang auf 5V schaltet, damit der Taster überhaupt eine 
Wirkung haben kann? Wo kommen die beiden Eingangsspannungen her? Wie 
verhalten die sich? Was muss daher für die 7 Segment Anzeige gelten, 
damit eine der beiden Eingangsspannungen für den OpAmp was tut?
#4308413
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Joseph schrieb:
> Kannst du mir grob die Funktion der Schaltung erklären?


Wie der Mod schon geschrieben hast.
Die Opamps arbeiten als Vergleicher. An einem Eingang liegt jeweils die 
halbe Betriebsspannung (2x 100k). Am anderen Eingang legt je nach 
beleuchteten Segmenten entweder + (High) oder - (Low) an. Folglich liegt 
am Ausgang des Opamps nur dann High, wenn die Taste auch bedient werden 
soll. Die DOWN-Taste kann also nicht bedient werden wenn "0" im Display 
steht. Die UP-Taste kann nicht bedient werden wenn die "5" im Display 
steht. Also ein Weiterschalten von "5" nach "6" geht nicht.

Am besten du zeichnest dir so eine 7-Seg.Anzeige auf, schreibst die 
entsprechenden Buchstaben dazu und überlegst dann mal wann welche 
Segmente leuchten oder eben nicht. Dauert ein bisschen, aber dann hat 
mans ;-)

lg

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