Schaltspannung CD4066

Gast #6401580
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Hallo,

ich verstehe nicht ganz wie der Analogschalter CD4066 funktioniert. Wenn 
ich beispielsweise den Ausgang A schalten will, welche Spannung muss 
dann am Control A anliegen, dass Ausgang A durchschaltet. Kenne mich 
leider nicht so gut aus, deswegen kann ich mit dem Datenblatt auch nicht 
so viel anfangen...

Vielen Dank im Voraus!
#6401622
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alse schrieb:
> muss man da bei der Beschaltung sonst noch was beachten. Also z. B. wie
> bei Mosfets noch 100 Ohm Widerstand zwischen Signal und Gate oder
> Ähnliches?

Hi,
Steuerkreis und Effektorkreis sind nicht getrennt.
Ist also nicht potenzialfrei wie ein Relaiskontakt anzusehen.
Zufälliges Schaltungsbeispiel für einen NF-Quellen-Umschalter.

ciao
gustav
Angehängte Dateien:
Gast #6401640
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alse schrieb:
> Also z. B. wie
> bei Mosfets noch 100 Ohm Widerstand zwischen Signal und Gate oder
> Ähnliches?

Das braucht man nicht. Der Steuereingang ist ein ganz normaler 
CMOS-Eingang.
Also innerhalb einer Schaltung problemlos.
Wenn man von extern ansteuert, sind halt ggf. zusätzliche Maßnahmen zur 
Verhinderung von ESD-Problemen, Einstreuungen etc. zu berücksichtigen.

Dann natürlich noch beachten, was Helmut L. schrieb.
Gast #6401652
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alse schrieb:
> muss man da bei der Beschaltung sonst noch was beachten. Also z. B. wie
> bei Mosfets noch 100 Ohm Widerstand zwischen Signal und Gate oder
> Ähnliches?

Das Datenblatt solltest Du schon selbst lesen. Da steht alles drin was 
man beachten muß, u.a. auch wie groß (klein) die Eingangsspannungen 
werden dürfen. Im Datenblatt finden sich auch Anwendungsbeispiele für 
diesen IC, man muß es halt von Anfang bis Ende durcharbeiten.

Karl B. schrieb:
> alse schrieb:
>> muss man da bei der Beschaltung sonst noch was beachten. Also z. B. wie
>> bei Mosfets noch 100 Ohm Widerstand zwischen Signal und Gate oder
>> Ähnliches?
>
> Hi,
> Steuerkreis und Effektorkreis sind nicht getrennt.
> Ist also nicht potenzialfrei wie ein Relaiskontakt anzusehen.
> Zufälliges Schaltungsbeispiel für einen NF-Quellen-Umschalter.
@Karl: Da hast Du zwar ein Beispiel aus der Praxis aufgezeigt, die Frage 
ist nur ob der TO das überhaupt versteht, wenn ihm die Funktion des IC's 
nicht klar und er zu bequem ist das Datenblatt durchzuarbeiten.
Habe bewußt durcharbeiten geschrieben, denn das ist was anderes als 
durchlesen.
Man könnte ja auch mal Google oder eine Suchmaschine seiner Wahl bemühen 
und nach Beispielen für CD4066 fragen. Das hat bei mir ca. 198000 
Ergebnisse zu Tage gefördert. Unter anderem an Position 1 dieses 
https://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/anasw2.htm . Da ist 
alles erklärt, sogar für Leute die zu bequem sind das Dabla ... .
#6401672
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Zeno schrieb:

> Man könnte ja auch mal Google oder eine Suchmaschine seiner Wahl bemühen
> und nach Beispielen für CD4066 fragen. Das hat bei mir ca. 198000
> Ergebnisse zu Tage gefördert. Unter anderem an Position 1 dieses
> https://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/anasw2.htm . Da ist
> alles erklärt, sogar für Leute die zu bequem sind das Dabla ... .

Hallo Zeno:
Vielen Dank für die Blumen. :-)

Vielleicht noch ein paar Worte zum Gate-Vorwiderstand beim 
Leistungs-MOSFET.

Dieser ist notwendig, dass es beim Durchschalten nicht zu lästigen 
Bursts (sehr kurzzeitige Schwingungen) kommt. Es hat u.a. damit zu tun, 
dass die Gate/Source-Kapazität deutlich höher ist als bei den "kleinen" 
MOSFETs in den CMOS-ICs.

Man muss aufpassen, dass man es nicht übertreibt mit der Grösse des 
Vorwiderstandes beim Leistungs-MOSFET, weil sonst die Flankensteilheit 
drunter leidet. Dies kann bei hohen Frequenzen zu unnötig hohen 
Verlustleistungen führen.

Gruss
Thomas Schaerer
Gast #6401702
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Thomas S. schrieb:

> Vielleicht noch ein paar Worte zum Gate-Vorwiderstand beim
> Leistungs-MOSFET.
>
> Dieser ist notwendig, dass es beim Durchschalten nicht zu lästigen
> Bursts (sehr kurzzeitige Schwingungen) kommt.

Das ist nur ein Grund, um einen Längswiderstand vorzusehen. Weitere 
Gründe:
- Begrenzung des Steuerstroms, um eine Überlastung der Quelle zu 
vermeiden
- Verringerung der Geschwindigkeit der Stromänderung im Lastkreis zur 
Verringerung hochfrequenter EM-Abstrahlung.

> Man muss aufpassen, dass man es nicht übertreibt mit der Grösse des
> Vorwiderstandes

Jepp.
Gast #6401813
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Litze schrieb:
> einen Serienwiderstand eher nicht - aber einen 10K Pulldown zwischen
> Gate und GND solltest Du einsetzen

Es gibt kein Gate.

Es ist ein normaler CD40xx Digitaleingang.

Diese 10k nutzt man nur, wen die Ansteuerung von einem I/O-Pin z.B. 
eines Mikrocontrollers stammt, der nach Reset noch ein Eingang ist, 
damit der CD4066 so lange nicht einschaltet, bis der uC den I/O-Pin auf 
Ausgang konfiguriert

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