Elektret Mikrofon verbessern

OP #5052848
Ich möchte meine Mikrofon Qualität gerne verbessern, denn meine Logitech 
Webcam ist nicht wirklich zum unterhalten geeignet ist.


Ich habe Zuhause ein Elektret Mikrofon rausgesucht, welches um einiges 
besser klingt als meine Logitech Webcam, aber es ist leiser. Ich 
schließe es über einen 3.5mm Klinken Stecker direkt ans Mainboard 
welches einen recht guten Soundchip hat für Mainboards. Würde es reichen 
einen guten Vorverstärker zu kaufen bzw. zu basteln oder kann man mit 
der Einspeisung einer Phantomspannung eine bessere Qualität erzielen? 
Wenn ja, wie stelle ich dies an und welche Vorverstärker sind zu 
empfehlen?


Ausgeben möchte ich gerne so wenig wie möglich, ich erwarte auch ja 
keine Studioqualität, sondern nur eine angenehmere Qualität für meine 
Mitspieler wenn wir uns unterhalten.


Ich habe hier einige Themen darüber gelesen jedoch haben die mir nicht 
viel weiter geholfen, da ich nur sehr wenig verstanden habe. Falls dies 
das falsche Forum für solche Fragen ist, bitte ich um Entschuldigung da 
Onkel Google mir nicht weiter half und hier bereits einige Fragen zu dem 
Thema schon geklärt wurden.
Gast
Phantomspeisung brauchst du nicht, die hat ein Elektretmikrophon schon 
'eingebaut' (Nicht ganz wörtlich nehmen). Eventuell könnte die sogar 
schaden, je nachdem, wie das Mikrophon angeschlossen würde.
Ein Mikrophonvorverstärker würde das Mikrophon lauter machen, also 
helfen. Gerade da du ja keine perfekte Qualität brauchst, sollte 
eigentlich jeder funktionieren.
OP
Welchen Hersteller soll ich nennen? Das Mikrofon stammt egal wie doof es 
klingt von meiner Anlage, es dient zum einrichten der Lautsprecher. Bei 
dem Verstärker handelt es sich um den Pioneer VSX-924.
Bei dem Soundchip vom handelt es sich um ein Realtek ALC892.

Welche Vorverstärker wären Ratsam? Links zum kaufen oder die genaue 
Beschreibung wäre hilfreich. Notfalls kann ich mit einem Set den 
Verstärker auch selbst zusammenlöten aber ich möchte nicht jedes Teil 
einzeln kaufen und zuhause raus suchen.
Wenn es nur um die Klangqualität ginge, ich habe mich vor einiger Zeit 
mit Mikrofonen beschäftigt. Habe dann mal ein 3mm Loch von hinten in die 
Kapsel gebohrt. Hat den Klang tatsächlich verbessert. Musste aber vorher 
eine Kapsel "opfern", damit ich einen geeigneten Punkt zum bohren finde.
Hab nur mal nen Rauscharmen Verstärker aus einem Elektor Buch "30x 
Schaltungen" nachgebaut.
Ich konnte den Hetzschlag vom Nachbarn hören. ;)
Braucht aber ne recht saubere Versorgung, 9V-Block.

Nein, war nicht zum Spannen gedacht. Kumpel wollte die akustischen 
Phänomene seiner Wohnung dokumentieren.

Was Qualität angeht, hab ich mir ein Headset von Sennheiser gegönnt.
Ja, sind schon lange nicht mehr was sie mal wahren. :(
Ist kein wirklicher, wie beworben, HiFi-Kopfhörer....
Um über TS3 und Konsorten zu Quatschen, das beste was ich je hatte, für 
beide Seiten, inkl. Tragekomfort.
Und unglaublich was das dünne Käbelchen, schon so ausgehalten hat.
Gast
F. F. schrieb:
> Wenn es nur um die Klangqualität ginge, ich habe mich vor einiger
> Zeit mit Mikrofonen beschäftigt. Habe dann mal ein 3mm Loch von hinten
> in die Kapsel gebohrt. Hat den Klang tatsächlich verbessert. Musste aber
> vorher eine Kapsel "opfern", damit ich einen geeigneten Punkt zum bohren
> finde.

Wenn ich ein Loch reinbohren würde, wäre das Mikro total hinüber da 
hinten ja die Anschlüsse sind zum Kabel dran löten.

Mit den Treibern weiter einstellen werde ich bald mal gucken, bin gerade 
nicht am Pc.
Daniel schrieb:
> Wenn ich ein Loch reinbohren würde, wäre das Mikro total hinüber da
> hinten ja die Anschlüsse sind zum Kabel dran löten.

Daniel schrieb:
> Musste aber
>> vorher eine Kapsel "opfern", damit ich einen geeigneten Punkt zum bohren
>> finde.

Was ist an dem Satz nicht zu verstehen?
Wenn man mit Mikrofonkapseln rum experimentiert, dann kann man auch mal 
eine Kapsel "opfern". Die kosten schließlich nicht die Welt.
OP
Teo D. schrieb:
> Sie den folgenden Kinderkram bloß nich als Wertung deiner Person!
>
> Mit dem Zeugs, das da im Bild eingekreist ist, hast du schon
> rumspielt!?

Bei mir sieht das etwas anders aus, habe schon alles getestet. Das 
Mikrofon hat nebenbei 1500 Ohm was etwas hoch ist denke ich.

F. F. schrieb:

> Was ist an dem Satz nicht zu verstehen?
> Wenn man mit Mikrofonkapseln rum experimentiert, dann kann man auch mal
> eine Kapsel "opfern". Die kosten schließlich nicht die Welt.

Ich habe aber nur eine und will die nicht opfern und wenn ich ein 3mm 
Loch bohre, ist das Ding fast komplett weg.
Angehängte Dateien:
Dussel schrieb:

> Phantomspeisung brauchst du nicht, die hat ein Elektretmikrophon schon
> 'eingebaut' (Nicht ganz wörtlich nehmen).

Das stimmt so nicht. Elektret-Mikrofone brauchen zwar, im Gegensatz
zu "echten" Kondensatormikrofonen keine Polarisationsspannung. Da
aber praktisch alle Elektret-Mikrofone einen eingebauten Vorverstär-
ker haben, braucht man eine Gleichspannung zur Versorgung dieses
Verstärkers. Näheres dazu sollte man im Datenblatt des Mikros finden.
OP
Harald W. schrieb:
> Dussel schrieb:
> Da aber praktisch alle Elektret-Mikrofone einen eingebauten Vorverstär-
> ker haben, braucht man eine Gleichspannung zur Versorgung dieses
> Verstärkers. Näheres dazu sollte man im Datenblatt des Mikros finden.

Ich habe nur so eine Kapsel die ohne Verstärker an den Pc angeschlossen 
wird. Also so ein Ding hier: 
http://www.lautsprechershop.de/monacor/images/h233660a_1.jpg geht direkt 
über einen 3.5mm Klinken Stecker in mein Mainboard rein als Mikrofon, 
nur Kapsel -> Kabel -> Pc, kein Verstärker gar nichts.

Vorschläge was ich machen soll?

Vom Mikro gibt es kein Datenblatt.
Gast
Daniel P. schrieb:
> nur Kapsel -> Kabel -> Pc, kein Verstärker gar nichts.

In der Kapsel ist ein Feldeffekttransistor als Impedanzwandler.
Der benoetigt eine Versorgungsspannung (ueber einen Vorwiderstand),
die von Deinem Audioeingang (gekennzeichnet als Mikrofoneingang,
im Gegensatz zu Line-In) geliefert werden muss. Ist die vorhanden?

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